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So einen Handelstag wie den gestrigen hat der DAX® gebraucht! Auf die beiden Abwärtskurslücken
in Folge (obere Gapkanten bei 17.624 Punkten bzw. 18.070 Punkten) folgte gestern ein
klassischer Innenstab. Die Kursaktivität der deutschen Standardwerte verblieb also
innerhalb der Ausverkaufskerze vom Wochenbeginn. Die geringe Differenz zwischen Eröffnungs-
und Schlusskurs lässt zudem aus Sicht der Candlestickanalyse ein sog. „Kreisel-Muster“
entstehen. Per Saldo sind das weitere Indizien für unsere gestern geäußerte These,
wonach die Bullen den Durchschnitt der letzten 200 Tage (akt. bei 17.425 Punkten)
nicht kampflos aufgeben werden. Unter die Arme könnte dem DAX® zusätzlich auch der
RSI greifen – nachdem der Oszillator am Vortag erstmals seit September 2022 in seine
untere Extremzone eintauchte, hat er inzwischen den „Überverkauft-Bereich“ bereits
wieder verlassen. Anders ausgedrückt: Der RSI liefert gerade ein neues Einstiegssignal.
Eine Auflösung des jüngsten Innenstabes nach oben und danach ein Schließen des Abwärtsgaps
vom Montag würden die eingeleitete DAX®-Stabilisierung zementieren.
DAX® (Daily)

Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®

Quelle: stock3.com²
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21 Kommentare
Die Kombination aus Innenstab und RSI-Signal könnte tatsächlich ein starkes Argument für eine Stabilisierung sein, aber Vorsicht ist trotzdem geboten.
Die 5-Jahreschart zeigt, dass der DAX schon oft ähnliche Phasen erlebt hat. Wie hat er sich in der Vergangenheit in solchen Situationen verhalten?
Die Betonung auf den Innenstab als Wendesignal ist interessant. Wie oft führt dieser Formation tatsächlich zu einer nachhaltigen Erholung?
Das ‚Kreisel-Muster‘ klingt vielversprechend, aber ist das ein Muster, das sich in der Vergangenheit oft als zuverlässig erwiesen hat, oder eher eine Ausnahme?
Der erwähnte Innenstab nach den Abwärtskurslücken ist ein bemerkenswertes Zeichen; könnte das tatsächlich eine kurzfristige Trendwende signalisieren, wie die Analyse andeutet?
Ich bin etwas skeptisch, ob die Stabilisierung des DAX wirklich so schnell vonstatten gehen kann. Die globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten sind ja noch nicht verschwunden.
Die Analyse ist sehr technisch orientiert. Gibt es auch eine Einschätzung zur aktuellen Stimmung am Markt?
Die Aussage, dass der RSI seit September 2022 nicht mehr in der unteren Extremzone war, ist bemerkenswert und deutet auf eine lange Konsolidierungsphase hin.
Ich finde es gut, dass die Analyse die Transaktionskosten und den Depotpreis erwähnt, da diese oft übersehen werden und die Rendite schmälern können.
Die Schließung des Abwärtsgaps vom Montag wäre ein starkes Signal, aber wie wahrscheinlich ist das angesichts der aktuellen Marktlage wirklich?
Die 5-Jahreschart von stock3.com² ist hilfreich, um die aktuelle Situation im Kontext der Vergangenheit zu betrachten. Zeigt sie ähnliche Muster wie jetzt?
Die Erwähnung von HSBC Continental Europe S.A. am Ende des Artikels wirft die Frage auf, ob es sich um eine gesponserte Analyse handelt.
Mich wundert, dass der RSI bereits im September 2022 in der unteren Extremzone war – das deutet auf eine lange Phase des Abverkaufs hin, bevor es zur Erholung kam.
Die Kurslücken bei 17.624 und 18.070 Punkten sind deutlich zu erkennen. Eine Rückkehr über diese Werte wäre ein positives Zeichen.
Die Analyse geht von einer Stabilisierung aus. Was sind die Szenarien, wenn der DAX doch weiter fällt?
Die Analyse konzentriert sich stark auf technische Indikatoren. Werden fundamentale Faktoren, die den DAX beeinflussen könnten, ausreichend berücksichtigt?
Ich bin mir nicht sicher, ob der ‚überverkaufte Bereich‘ des RSI allein ausreicht, um eine Trendwende zu bestätigen. Es braucht mehr als nur einen Oszillator.
Die Tatsache, dass der RSI den ‚überverkauften Bereich‘ verlassen hat, ist positiv, aber reicht das allein aus, um von einem neuen Einstiegssignal zu sprechen?
Ich bin gespannt, ob die Bullen den 200-Tage-Durchschnitt tatsächlich verteidigen können. Das wird eine wichtige Bewährungsprobe.
Ich finde es gut, dass die Analyse den 200-Tage-Durchschnitt (aktuell 17.425 Punkte) als wichtige Unterstützung hervorhebt. Das ist ein wichtiger Wert, den ich auch im Auge behalte.
Die kostenlose Infoline von HSBC ist ein nettes Angebot, aber ich bevorzuge unabhängige Analysen.