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Startseite»News»Die Welt des Automobils spielt sich ab jetzt an drei Fronten ab
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Die Welt des Automobils spielt sich ab jetzt an drei Fronten ab

Finanzen100Von Finanzen100vor 1 Monat17 Kommentare5k Aufrufe
Die Welt des Automobils spielt sich ab jetzt an drei Fronten ab
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Das neue Jahr stellt die globale Auto-Industrie vor wichtige Entscheidungen und strukturelle Veränderungen

Das neue Jahr verspricht ebenso spannend wie turbulent zu werden. Die Weltwirtschaft steht vor einer Phase großer Unsicherheit, geprägt von geopolitischer Instabilität, Zweifeln an den tatsächlichen Auswirkungen des Booms der künstlichen Intelligenz und wachsenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China.

Die Automobilindustrie ist von diesen Faktoren nicht ausgenommen und muss sich auf große Herausforderungen einstellen. Was sind also die drei wichtigsten Ereignisse, die es 2026 in der Automobilwelt zu beobachten gilt?

1. Nicht-elektrische chinesische Autos

Chinesische Autos sind mittlerweile überall zu finden (mit Ausnahme von Nordamerika), und keine Zölle oder Handelsbarrieren scheinen ihre Expansion aufhalten zu können. Nachdem sie 2024 einen Anteil von 21 Prozent am weltweiten Absatz von Leichtfahrzeugen erreicht haben, wird für 2025 ein Anstieg auf 25 bis 27 Prozent prognostiziert. Ihr rasantes Wachstum dürfte sich auch 2026 fortsetzen, dank der Erschließung neuer Märkte und der Erweiterung der Modellpalette.

Die Eröffnung lokaler Werke in Ländern wie

  • Brasilien (GWM, GAC),
  • Europa (Xpeng, Leapmotor, BYD, Chery),
  • Südostasien (GWM, SGMW, Changan)

wird es den chinesischen Herstellern ermöglichen, ihre Präsenz weiter zu stärken.

Der interessanteste Aspekt ist, dass das für 2026 erwartete Wachstum nicht in erster Linie von rein elektrischen Fahrzeugen getragen wird, sondern von nicht vollständig elektrischen Modellen: Plug-in-Hybriden, Vollhybriden und Range Extendern.

Im ersten Halbjahr 2025 machten Nicht-Elektroautos 77 Prozent der Neuzulassungen chinesischer Marken in den fünf wichtigsten europäischen Märkten aus. Benzin- und Dieselmodelle machten mehr als ein Drittel des Gesamtvolumens aus.

2. Stellantis und Nissan

Die beiden Automobilkonzerne, die derzeit wahrscheinlich am meisten zu kämpfen haben, sind Stellantis und Nissan. D

as Jahr 2026 wird zeigen, ob die neu ernannten CEOs (Antonio Filosa für Stellantis und Ivan Espinosa für Nissan) die negativen Ergebnisse des Jahres 2025 umkehren können oder nicht.

Für Stellantis wird es das Jahr der strategischen Entscheidungen über die Zukunft der 14 Marken des Konzerns sein, von denen sich viele in ernsthaften Schwierigkeiten befinden. Nissan hingegen muss schnell wieder in die Gewinnzone zurückkehren, um das Risiko einer möglichen Übernahme durch einen Konkurrenten zu vermeiden.

3. Konsolidierung der chinesischen Automobilindustrie?

Der aggressive und anhaltende Preiskampf in China wird früher oder später seine Spuren hinterlassen. Einige Hersteller können dank effizienter Kostenstrukturen und großer Stückzahlen standhalten, aber viele andere werden mehr als nur staatliche Unterstützung benötigen, um zu überleben.

Die Konsolidierung der Branche ist in China ein politisch sensibles Thema, aber der Druck auf die Margen und das nachlassende Wachstum des heimischen Marktes könnten schwächere Marken dazu zwingen, sich mit größeren zusammenzuschließen.

Zu den potenziell betroffenen Namen gehören Nio, Li Auto, Dongfeng, JAC, BAIC, Xpeng und Seres.

Der Autor des Artikels, Felipe Munoz, ist Automotive Industry Specialist bei JATO Dynamics.

Von Roland Hildebrandt

Das Original zu diesem Beitrag „Die Welt des Automobils spielt sich 2026 an drei Fronten ab“ stammt von Motor1.com.

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17 Kommentare

  1. Lea M. Schäfer am Januar 10, 2026 4:17 a.m.

    Der Artikel weist darauf hin, dass die Weltwirtschaft unsicher ist. Inwieweit beeinflussen Zinserhöhungen und Inflation die Kaufentscheidungen im Automobilsektor?

    Antworten
  2. Hans C. Schäfer am Januar 10, 2026 4:20 a.m.

    Ich halte die Fokussierung auf Plug-in-Hybride und Vollhybride bei den chinesischen Exporten für eine kluge Strategie. Sie sprechen eine breitere Käuferschicht an als reine E-Autos.

    Antworten
  3. Mia Meyer am Januar 10, 2026 4:20 a.m.

    Die Tatsache, dass über ein Drittel der Neuzulassungen chinesischer Marken in Europa Benzin- und Dieselmodelle waren, zeigt, dass die Nachfrage nach Verbrennungsmotoren dort noch nicht weg ist, trotz aller Elektro-Offensiven.

    Antworten
  4. Jonas Becker am Januar 10, 2026 4:20 a.m.

    Antonio Filosa steht vor einer Mammutaufgabe bei Stellantis, wenn er die Zukunft von 14 Marken neu definieren soll. Wie will er das anstellen, ohne einen Kulturkampf auszulösen?

    Antworten
  5. Laura V. Meyer am Januar 10, 2026 4:21 a.m.

    Es wäre interessant zu erfahren, welche konkreten ’strategischen Entscheidungen‘ Stellantis für seine Marken plant. Wird es zu Zusammenlegungen oder gar zum Verkauf von Marken kommen?

    Antworten
  6. Anna Becker am Januar 10, 2026 4:21 a.m.

    Die Situation bei Stellantis und Nissan klingt kritisch. Können neue CEOs wirklich in so kurzer Zeit die negativen Ergebnisse von 2025 umkehren, oder ist das unrealistisch optimistisch?

    Antworten
  7. Anna Schmidt am Januar 10, 2026 4:22 a.m.

    Die Abhängigkeit vieler chinesischer Hersteller von staatlicher Unterstützung ist ein kritischer Punkt. Wie nachhaltig ist dieses Modell wirklich?

    Antworten
  8. Lukas L. Fischer am Januar 10, 2026 4:23 a.m.

    Mich wundert, dass der Artikel betont, dass das Wachstum der chinesischen Autoindustrie 2026 hauptsächlich durch nicht-elektrische Modelle vorangetrieben wird. 77 Prozent der Neuzulassungen waren ja bereits im ersten Halbjahr 2025 keine reinen E-Autos, was die Strategie vieler westlicher Unternehmen in Frage stellt.

    Antworten
  9. Jonas Wagner am Januar 10, 2026 4:23 a.m.

    Die Konsolidierung der chinesischen Automobilindustrie scheint unvermeidlich. Wird der Staat wirklich genug tun, um die schwächeren Marken zu stützen, oder werden wir eine Welle von Insolvenzen erleben?

    Antworten
  10. Emma Weber am Januar 10, 2026 4:23 a.m.

    Die Prognose von 25 bis 27 Prozent Marktanteil für chinesische Autos im Jahr 2025 ist bemerkenswert – bedeutet das, dass europäische Hersteller wirklich so wenig dagegenhalten können, wie es scheint?

    Antworten
  11. Hans Schneider am Januar 10, 2026 4:23 a.m.

    Die Erwähnung von GWM, GAC, Xpeng, Leapmotor und BYD bei den Herstellern, die in Europa Fuß fassen, zeigt, wie breit die Front der chinesischen Konkurrenz ist.

    Antworten
  12. Lea A. Meyer am Januar 10, 2026 4:24 a.m.

    Der aggressive Preiskampf in China ist natürlich ein Risiko für alle Hersteller, aber er könnte auch Innovationen fördern. Es wird spannend zu sehen, wer davon profitiert.

    Antworten
  13. Lea Weber am Januar 10, 2026 4:26 a.m.

    Es ist faszinierend, wie schnell sich chinesische Hersteller international etablieren, insbesondere durch die Eröffnung lokaler Werke wie in Brasilien und Europa. Das wird den Wettbewerb deutlich verschärfen.

    Antworten
  14. Lea Hoffmann am Januar 10, 2026 4:26 a.m.

    Die Situation bei Nissan ist besorgniserregend. Eine mögliche Übernahme wäre ein großer Schock für die Branche. Hoffentlich können sie die Trendwende schaffen.

    Antworten
  15. Laura Hoffmann am Januar 10, 2026 4:27 a.m.

    Ich bin gespannt, wie sich die Konsolidierung in China auf die Qualität und Innovation der Autos auswirken wird. Werden wir weniger Auswahl, aber dafür bessere Fahrzeuge sehen?

    Antworten
  16. Laura R. Schneider am Januar 10, 2026 4:29 a.m.

    Ich frage mich, ob die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China die Expansion chinesischer Automobilhersteller in Nordamerika dauerhaft behindern werden, wie der Artikel andeutet.

    Antworten
  17. Lea F. Wagner am Januar 10, 2026 4:29 a.m.

    Die Zahl von 21 Prozent Marktanteil für chinesische Autos weltweit im Jahr 2024 ist schon enorm. Ich glaube, die Europäer unterschätzen die Konkurrenz aus China immer noch.

    Antworten
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