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EQS-Ad-hoc: Klöckner & Co SE / Schlagwort(e): Übernahmeangebot
Klöckner & Co SE unterzeichnet Zusammenschlussvereinbarung mit Worthington Steel und unterstützt freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an alle Aktionäre
15.01.2026 / 23:22 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Klöckner & Co SE unterzeichnet Zusammenschlussvereinbarung mit Worthington Steel und unterstützt freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an alle Aktionäre
Die Klöckner & Co SE („Klöckner & Co“ oder die „Gesellschaft„) hat heute mit der Worthington Steel, Inc. und ihrer mittelbaren Tochtergesellschaft Worthington Steel GmbH („Bieterin„, zusammen mit der Worthington Steel, Inc. „Worthington Steel„) eine Zusammenschlussvereinbarung abgeschlossen.
Die Bieterin beabsichtigt wie in der Zusammenschlussvereinbarung festgelegt, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an alle Aktionäre von Klöckner & Co zu einem Preis von EUR 11,00 pro Aktie in bar abzugeben („Angebot„). Das Angebot wird eine Mindestannahmequote von 65 % vorsehen und üblichen Vollzugsbedingungen, einschließlich behördlicher Freigaben, unterliegen.
Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft, die dem Abschluss der Zusammenschlussvereinbarung zugestimmt haben, begrüßen das Angebot und beabsichtigen, vorbehaltlich der Prüfung der Angebotsunterlage, den Aktionären im Rahmen ihrer begründeten Stellungnahme gemäß § 27 WpÜG die Annahme des Angebots zu empfehlen.
Gemäß der Zusammenschlussvereinbarung unterstützt Worthington Steel die Strategie des Vorstands der Gesellschaft. Die Gesellschaft soll eigenständig und in eigener Verantwortung vom Vorstand geführt werden. Die Größe des Aufsichtsrats bleibt unverändert. Nach Abschluss der Transaktion beabsichtigt Worthington Steel, im Aufsichtsrat angemessen entsprechend ihrer Aktionärsstellung als strategischer Partner vertreten zu sein. Es sollen keine Entlassungen oder Schließungen von Standorten erfolgen. Der Sitz des Unternehmens für das europäische Geschäft soll weiterhin in Düsseldorf verbleiben. Es ist vereinbart, dass für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von bis zu EUR 0,20 pro Klöckner & Co-Aktie gezahlt werden kann.
Nach erfolgreichem Abschluss des Angebots wird die Bieterin die Möglichkeit eines Squeeze-Out, eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags und/oder eines Delistings der Aktien von Klöckner & Co vom regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse prüfen.
Worthington Steel hat der Gesellschaft mitgeteilt, dass sich die SWOCTEM GmbH mit einer unwiderruflichen Annahmeverpflichtung gegenüber der Bieterin verpflichtet hat, ihre gesamte Beteiligung in Höhe von ca. 41,53 % an der Gesellschaft in das Übernahmeangebot anzudienen.
Kontakt:
Presse
Christian Pokropp – Pressesprecher
Head of Corporate Communications │ Head of Group HR
+49 211 88245-360
[email protected]
Investoren
Fabian Joseph
Head of Investor Relations
+49 211 88245-488
[email protected]
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22 Kommentare
Ich bin etwas skeptisch, ob Worthington Steel wirklich langfristig an einer eigenständigen Führung von Klöckner & Co festhalten wird, oder ob es doch zu einer stärkeren Integration kommt.
Die Veröffentlichung als Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 zeigt, dass die Transaktion von großer Bedeutung ist.
Die Tatsache, dass Vorstand und Aufsichtsrat das Angebot grundsätzlich begrüßen, deutet auf eine positive Einschätzung der Transaktion hin.
Die SWOCTEM GmbH, die bereits 41,53% der Aktien hält, hat sich zur Annahme des Angebots verpflichtet – das gibt dem Übernahmevorhaben eine solide Basis.
Die Prüfung der Angebotsunterlage durch Vorstand und Aufsichtsrat ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Interessen aller Aktionäre gewahrt werden.
Die Größe des Aufsichtsrats soll unverändert bleiben, was für Kontinuität sorgt. Aber wie wird die Zusammensetzung des Aufsichtsrats nach der Transaktion aussehen?
Ich bin Aktionär von Klöckner & Co. und werde die begründete Stellungnahme gemäß § 27 WpÜG genau prüfen, bevor ich eine Entscheidung treffe.
Die Vereinbarung, dass Klöckner & Co eigenständig geführt wird, klingt gut, aber wie wird Worthington Steel sicherstellen, dass ihre strategischen Interessen im Aufsichtsrat angemessen vertreten sind?
Die Transaktion könnte Klöckner & Co den Zugang zu neuen Märkten und Technologien ermöglichen, was ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern würde.
Eine Dividende von bis zu 0,20 Euro pro Aktie für das Geschäftsjahr 2025 ist eine nette Geste, aber ist das ein Anreiz für Aktionäre, das Angebot anzunehmen, oder eher ein Standardangebot?
Die SWOCTEM GmbH scheint ein wichtiger Unterstützer der Transaktion zu sein. Gibt es weitere Großaktionäre, die sich bereits positioniert haben?
Ich frage mich, welche ‚üblichen Vollzugsbedingungen‘ Worthington Steel genau erwartet und wie lange der Prozess der behördlichen Freigaben dauern könnte.
Es ist interessant, dass Worthington Steel die Strategie des Klöckner & Co Vorstands unterstützt. Das deutet auf eine hohe Übereinstimmung in der Vision hin.
Die angebotenen 11,00 Euro pro Aktie erscheinen auf den ersten Blick fair, aber wie bewerten Experten den Wert von Klöckner & Co tatsächlich im Vergleich zum aktuellen Angebotspreis?
Die Zusage, den Sitz für das europäische Geschäft in Düsseldorf zu belassen, ist ein wichtiges Signal für die Region und die dortigen Arbeitsplätze.
Es ist beruhigend zu lesen, dass Worthington Steel keine Entlassungen oder Standortschließungen plant, aber wie sieht es mit potenziellen Veränderungen in der Unternehmensstrategie aus, die sich indirekt auf Mitarbeiter auswirken könnten?
Die Tatsache, dass das Angebot in bar erfolgt, ist für viele Aktionäre sicherlich attraktiv, da es eine sofortige Liquidität bietet.
Die Mindestannahmequote von 65% ist ein entscheidender Faktor. Was passiert, wenn Worthington Steel dieses Ziel nicht erreicht?
Ich bin gespannt, wie sich die Zusammenschlussvereinbarung auf die Wettbewerbslandschaft im Stahlhandel auswirken wird.
Die Betonung auf den Erhalt des Standorts Düsseldorf ist ein wichtiger Punkt, der die lokale Wirtschaft stärkt.
Worthington Steel scheint strategisch an einer langfristigen Partnerschaft mit Klöckner & Co interessiert zu sein, was positiv für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens sein könnte.
Die Möglichkeit eines Squeeze-Out nach Abschluss des Angebots ist ein bekanntes Risiko für Aktionäre, die nicht annnehmen. Wie hoch schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür ein?