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Der Euro setzte am Montag seine Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen fort. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Montagvormittag 1,1612 US-Dollar, ähnlich wie am Freitagabend. Damit liegt der Euro am oberen Ende der engen Handelsspanne der letzten zwei Monate zwischen etwa 1,15 und 1,17 US-Dollar.
Experten erwarten am Montag wenig Bewegung, da kaum Impulse durch Konjunkturdaten zu erwarten sind. Charttechnisch hält sich der Euro knapp oberhalb der 21-Tagelinie (1,1563), konnte jedoch am Freitag keine Dynamik auf der Oberseite entwickeln.
„Dies mahnt zur Vorsicht und ein Rücksetzer unter die 21-Tagelinie kann nicht ausgeschlossen werden“, hieß es in einem Kommentar der Landesbank. „In diesem Fall wären die vergangenen Tiefs bei 1,1491 und 1,1469 Dollar ins Visier zu nehmen. Weitere Widerstände jenseits des Vorwochenhochs bei 1,1613 zeigen sich in Form der 55- und 100-Tagelinie bei 1,1634 beziehungsweise 1,1644 Dollar.“
Der Kurs vom Montagvormittag liegt rund drei Cent unter dem Jahreshoch von 1,1919 US-Dollar, aber deutlich über dem Stand von Ende 2024. Der Euro wertete im bisherigen Jahresverlauf zum Dollar um etwas mehr als elf Prozent auf.
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21 Kommentare
Die Erwähnung der Widerstände bei 1,1634 und 1,1644 Dollar ist sehr detailliert. Für Daytrader sind solche Informationen Gold wert.
Die Landesbank scheint recht vorsichtig zu sein, wenn sie einen Rücksetzer unter die 21-Tagelinie nicht ausschließt. Ist das eine übertriebene Vorsicht, oder sind die Risiken tatsächlich vorhanden?
Ich stimme zu, die Warnung wirkt konservativ, aber die Charttechnik spricht nun mal für sich. Man sollte sich nicht von der aktuellen Stabilität täuschen lassen.
Die Seitwärtsbewegung könnte darauf hindeuten, dass der Markt auf weitere Signale wartet, bevor er eine klare Richtung einschlägt. Welche Ereignisse könnten diese Signale liefern?
Der Hinweis auf die 55- und 100-Tagelinie als Widerstände bei 1,1634 bzw. 1,1644 Dollar ist nützlich, um potenzielle Ausbruchspunkte zu identifizieren. Wie zuverlässig sind diese Linien in der Praxis?
Wenn der Euro unter die 21-Tagelinie fallen sollte, wären die Tiefs bei 1,1491 und 1,1469 Dollar relevant. Sind das gute Einstiegspunkte für eine Long-Position?
Die Landesbank warnt vor einem Rücksetzer unter die 21-Tagelinie bei 1,1563 Dollar. Haben sie konkrete Gründe für diese Annahme, die über die reine Charttechnik hinausgehen?
Ich habe beobachtet, dass der Euro in den letzten Wochen oft an den gleichen Widerstands- und Unterstützungsniveaus abprallt. Ist das ein Zeichen für Marktmanipulation?
Ein Kursunterschied von drei Cent zum Jahreshoch erscheint gering, aber in einem so engen Handelsbereich ist das vielleicht signifikant. Wie interpretieren Händler diese kleine Differenz?
Es ist erwähnenswert, dass der Euro im Vergleich zum Jahreshoch von 1,1919 US-Dollar noch Luft nach oben hat. Aber gelingt dieser Anstieg wirklich?
Die 21-Tagelinie bei 1,1563 ist ein wichtiger Indikator. Wenn der Euro diese Linie verlässt, könnte das eine deutliche Trendwende signalisieren. Beobachten wir diese Linie genau.
Der Vergleich mit dem Stand von Ende 2023, der deutlich unter dem aktuellen Kurs liegt, zeigt, wie stark der Euro im bisherigen Jahr zugelegt hat. Das ist erfreulich für Exporteure.
Die Stabilität über der 1,16-Dollar-Marke könnte auch eine Folge von Interventionen der EZB sein, um den Euro zu stützen. Gibt es dazu Hinweise?
Ein Anstieg um über elf Prozent gegenüber dem Dollar seit Jahresbeginn ist beachtlich. Könnte diese Entwicklung auf die unterschiedliche Geldpolitik der EZB und der Fed zurückzuführen sein?
Die Tatsache, dass der Euro im bisherigen Jahr um über 11% aufgewertet hat, könnte die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen beeinträchtigen. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um dem entgegenzuwirken?
Ein Rücksetzer auf 1,1491 oder 1,1469 Dollar wäre für Sparer, die Euro in Dollar umtauschen möchten, ein guter Zeitpunkt. Allerdings muss man hier schnell sein!
Absolut, bei solchen Kursen sollte man nicht zögern. Dennoch ist Vorsicht geboten, da die Marktlage schnell umschlagen kann.
Ich bin gespannt, wie sich die fehlenden Impulse durch Konjunkturdaten heute auswirken werden. Werden wir tatsächlich eine ruhige Handelsperiode erleben?
Die Tatsache, dass der Euro seit zwei Monaten zwischen 1,15 und 1,17 Dollar pendelt, deutet auf eine Phase der Konsolidierung hin. Wird diese Spanne bald durchbrochen, oder setzt sich die Seitwärtsbewegung fort?
Ich frage mich, ob die Inflation in der Eurozone eine Rolle bei der Stabilität des Euro spielt. Könnte eine weiter steigende Inflation den Euro zusätzlich stärken?
Es ist interessant, dass trotz der Nähe zum Jahreshoch von 1,1919 US-Dollar am Montagvormittag keine Dynamik nach oben erkennbar war. Liegt das an fehlenden Konjunkturdaten oder an anderer Unsicherheit?