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Der Eurokurs ist am Mittwoch im frühen Handel weiter gestiegen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1645 US-Dollar, etwas mehr als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1614 Dollar festgesetzt.
Die Aufmerksamkeit richtet sich vor allem auf die US-Konjunkturdaten. Beim ADP-Report zum Arbeitsmarkt wird erwartet, dass er ein nur schwaches Beschäftigungswachstum signalisiert. Beim ISM-Einkaufsmanagerindex für Dienstleister wird von einem Wert oberhalb der Wachstumsschwelle ausgegangen.
Insgesamt dürften die US-Daten das Szenario untermauern, dass die konjunkturelle Dynamik zum Jahresende eher schwach ausfällt. Allerdings ist der Inflationsdruck in den USA noch erhöht, was bei der US-Notenbank Fed mit Blick auf mögliche Zinssenkungen für Unbehagen sorgt. Eine Zinssenkung in diesem Monat ist damit wohl noch nicht ausgemacht.
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21 Kommentare
Die Erwähnung des ADP-Reports ist gut, aber wie zuverlässig ist dieser Indikator wirklich? Er wurde in der Vergangenheit schon oft revidiert.
Die Tatsache, dass eine Zinssenkung durch die Fed im September unwahrscheinlich ist, scheint den Euro zusätzlich zu beflügeln, da die Zinsdifferenz erhalten bleibt.
1,1645 US-Dollar für einen Euro am Morgen – das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber den letzten Wochen, oder täusche ich mich da?
Es wäre hilfreich, wenn der Artikel auch die möglichen Auswirkungen auf andere Währungen, wie beispielsweise den japanischen Yen, beleuchten würde.
Ich bin gespannt, ob sich der Aufwärtstrend des Euro fortsetzt, oder ob es sich nur um eine kurzfristige Korrektur handelt.
Ein ISM-Einkaufsmanagerindex über der Wachstumsschwelle wäre positiv für die US-Wirtschaft, aber scheint den Euro trotzdem zu stärken – ein Paradoxon?
Die Erwartung eines schwachen Beschäftigungswachstums beim ADP-Report ist mutig; ich habe das Gefühl, der US-Arbeitsmarkt ist robuster als erwartet.
Die Erwähnung des ADP-Reports und des ISM-Einkaufsmanagerindexes ist entscheidend – wenn diese tatsächlich ein schwaches Beschäftigungswachstum bzw. einen Wert über der Wachstumsschwelle zeigen, könnte das den Aufwärtstrend des Euro weiter verstärken.
Wenn die US-Konjunktur tatsächlich schwächer wird, wie im Artikel angedeutet, könnte das eine Verschiebung der globalen Wirtschaftskraft bedeuten, was den Euro langfristig stärken würde.
Das ist ein interessanter Gedanke, eine Verschiebung der globalen Wirtschaftskraft könnte tatsächlich den Euro begünstigen.
Ich bin etwas skeptisch, ob der Inflationsdruck in den USA wirklich so stark ist, wie dargestellt; die Fed scheint ja trotzdem an Zinssenkungen zu denken, auch wenn sie zögerlich sind.
Ich frage mich, ob der Aufwärtstrend des Euro auch Auswirkungen auf die Importpreise in der Eurozone haben wird und somit die Inflation dort beeinflusst.
Ich beobachte den Euro/Dollar-Kurs seit einiger Zeit und finde den aktuellen Anstieg ermutigend, besonders für europäische Exporteure.
Die Festsetzung des Referenzkurses durch die EZB auf 1,1614 Dollar ist ein klares Signal, dass sie die Stärke des Euro anerkennen.
Absolut, das ist ein wichtiger Schritt, um die Stabilität der Währung zu gewährleisten.
Wenn die US-Daten tatsächlich schwach ausfallen, könnte das zu einer weiteren Abwertung des Dollars führen, was den Euro noch stärker machen würde.
Mich wundert, dass der Artikel keine möglichen politischen Einflüsse auf den Wechselkurs erwähnt, beispielsweise die Auswirkungen der aktuellen geopolitischen Lage.
Die Aussage, dass der Inflationsdruck in den USA ‚erhöht‘ ist, ist relativ. Im Vergleich zu welchem Zeitraum wird das bewertet?
Die Kombination aus schwachen US-Konjunkturdaten und anhaltendem Inflationsdruck in den USA scheint eine ideale Situation für den Euro zu sein.
Der Artikel konzentriert sich stark auf die US-Daten, aber wie sieht es mit wichtigen Wirtschaftsindikatoren aus der Eurozone aus? Gibt es dort ebenfalls Entwicklungen, die den Kurs beeinflussen?
Die Festsetzung des Referenzkurses durch die EZB auf 1,1614 Dollar zeigt, dass sie die positive Entwicklung bestätigen, aber wie nachhaltig ist dieser Trend wirklich?