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Der Euro ist am Donnerstag gefallen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1550 US-Dollar fest, nachdem er am Mittwoch noch bei 1,1636 US-Dollar lag. Der Dollar kostete damit 0,8658 Euro, verglichen mit 0,8594 Euro am Vortag.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88010 britische Pfund, 178,37 japanische Yen und 0,9281 Schweizer Franken fest.
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14 Kommentare
Mich wundert, dass der Euro gegenüber dem britischen Pfund stabil bei 0,88010 Pfund bleibt, während er gegen den Dollar verliert. Gibt es da spezielle Gründe für diese Divergenz?
178,37 japanische Yen pro Euro – das Verhältnis erscheint mir im Kontext der globalen Wirtschaftslage etwas ungewöhnlich. Ist das ein längerfristiger Trend?
Der Rückgang des Euro auf 1,1550 US-Dollar im Vergleich zu den 1,1636 US-Dollar vom Vortag ist doch recht signifikant. Welche konkreten Ereignisse haben die EZB zu dieser Neubewertung veranlasst?
Ich frage mich, ob die politische Entwicklung in den USA auch einen Einfluss auf diesen Kursrutsch hat. Die Stabilität des Dollars ist ja auch von der US-Politik abhängig.
0,8658 Euro für einen Dollar – das macht Importe aus den USA teurer, oder? Wie wird sich das auf die deutschen Verbraucherpreise auswirken?
Die Festlegung des EZB-Referenzkurses ist ja nur ein Momentaufnahme. Wie reagieren die Märkte denn jetzt, nachdem der Kurs bekannt wurde?
Der Schweizer Franken zeigt sich mit 0,9281 pro Euro relativ stark. Könnte das auf eine Flucht in sichere Häfen hindeuten, angesichts der Unsicherheiten?
Der Vergleich zwischen 0,8594 Euro pro Dollar am Mittwoch und 0,8658 am Donnerstag zeigt eine deutliche Veränderung. Welche Auswirkungen hat das auf Unternehmen, die in beiden Währungen agieren?
Mir ist aufgefallen, dass der Artikel lediglich die Referenzkurse nennt. Gibt es eine Erklärung für die Veränderung im Vergleich zum Vortag, die über eine einfache Anpassung hinausgeht?
Gute Frage! Oft spielen auch Erwartungen der Marktteilnehmer eine Rolle, die nicht direkt im Referenzkurs sichtbar sind.
Als Exporteur profitiere ich kurzfristig von einem schwächeren Euro. Allerdings beunruhigen mich die Gründe für den Kursverfall.
Das ist ein valider Punkt. Kurzfristige Gewinne können durch langfristige Instabilität relativiert werden.
Ich spekuliere seit einiger Zeit mit Währungsschwankungen, aber dieser plötzliche Fall des Euro überrascht mich. Hat die EZB irgendwelche Warnhinweise gegeben?
Ein Euro für 178,37 Yen, das bedeutet für japanische Touristen in Europa ein erheblicher Vorteil. Werden wir einen Anstieg japanischer Besucher erleben?