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Der Kurs des Euro zeigte sich am Dienstag vor der Veröffentlichung von Inflationsdaten aus der Eurozone kaum verändert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1605 US-Dollar gehandelt, was dem Niveau des Vorabends entspricht.
Am Devisenmarkt warten Anleger auf die Inflationsdaten, die am späten Vormittag veröffentlicht werden sollen. Analysten erwarten, dass die Inflationsrate im November unverändert bei 2,1 Prozent liegt. Die Kernrate, ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise, wird ebenfalls bei 2,4 Prozent erwartet.
Die Inflationsrate bleibt damit über dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent. Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) schließen einen Anstieg der Kernrate im November nicht aus. Die Helaba-Experten gehen davon aus, dass die EZB bei ihrer Geldpolitik weiterhin abwartend bleiben dürfte.
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20 Kommentare
Die Veröffentlichung der Inflationsdaten am späten Vormittag ist ein wichtiger Termin für alle, die am Devisenmarkt aktiv sind.
Ich bin besorgt über die anhaltend hohe Inflation, auch wenn sie nur leicht über dem EZB-Ziel liegt. Das könnte die Kaufkraft der Verbraucher weiter schmälern.
Wenn die Kernrate tatsächlich steigt, könnte das die EZB dazu zwingen, ihre Prognosen für die zukünftige Inflation nach oben zu korrigieren.
Ein unveränderter Kurs von 1,1605 US-Dollar deutet auf eine gewisse Risikobereitschaft der Anleger hin, die auf eine positive Entwicklung hoffen.
Ich beobachte den Euro-Kurs seit einiger Zeit und finde es bemerkenswert, wie stabil er sich trotz der Unsicherheit um die Inflationsdaten hält.
Die Inflationsdaten sind entscheidend. Wenn sie die Erwartungen bestätigen, könnte das ein Signal für weitere Stabilität sein, aber Überraschungen sind immer möglich.
Die abwartende Haltung der EZB, wie von Helaba prognostiziert, erscheint mir angesichts der aktuellen Datenlage vernünftig, aber auch riskant.
2,4 Prozent Kernrate sind immer noch recht hoch. Könnte das auf zugrunde liegende Preissteigerungen hindeuten, die länger anhalten?
Die EZB hat sich ein Ziel von 2 Prozent gesetzt. Wie lange kann sie die Inflation noch tolerieren, bevor sie eingreifen muss?
Ich frage mich, welche Auswirkungen eine unerwartet hohe Inflationsrate auf den Aktienmarkt haben könnte, da dies die EZB zu härteren Maßnahmen zwingen würde.
Die Stabilität des Euro-Kurses ist trügerisch. Ein kleiner Unterschied in den Inflationsdaten kann große Auswirkungen haben.
Ich bin gespannt, ob die Helaba-Experten mit ihrer Einschätzung bezüglich eines möglichen Anstiegs der Kernrate richtig liegen – das könnte die Situation verändern.
Die Erwartung einer Inflationsrate von 2,1 Prozent im November ist relativ moderat. Gibt es Faktoren, die eine höhere Rate unwahrscheinlich machen?
Ich finde es gut, dass die Helaba-Experten verschiedene Szenarien in Betracht ziehen und nicht nur auf die Basisprognose schauen.
Die Tatsache, dass die Inflationsrate über dem EZB-Ziel von zwei Prozent liegt, ist natürlich besorgniserregend, auch wenn die erwartete Rate nur leicht darüber liegt.
Die Tatsache, dass die Inflationsrate ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise bei 2,4 Prozent liegt, zeigt, dass die Inflation tiefer sitzt als man denkt.
Die Helaba scheint eine wichtige Rolle bei der Interpretation der Daten zu spielen. Ihre Einschätzung wird von vielen Marktteilnehmern sicherlich genau verfolgt.
Ein Kurs von 1,1605 US-Dollar für den Euro ist ja im Grunde unverändert zum Vortag, deutet aber nicht auf große Erwartungen vor der Veröffentlichung der Daten hin.
Wenn die Inflationsrate tatsächlich bei 2,1 Prozent bleibt, wie von den Analysten erwartet, wird die EZB wohl weiterhin zögerlich agieren, was die Zinserhöhungen betrifft.
Ich bin kein Finanzexperte, aber wenn die Kernrate steigt, bedeutet das doch, dass die Inflation breiter gefächert ist und nicht nur an Energiepreisen liegt, oder?