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Der Eurokurs ist am Montag leicht gestiegen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1652 US-Dollar gehandelt, etwas höher als am Freitagabend.
Der Euro erreichte zeitweise ein Tageshoch von 1,1672 Dollar, nachdem EZB-Direktorin Isabel Schnabel eine Talsohle bei den Leitzinsen signalisiert hatte. „Sowohl die Märkte als auch die Umfrageteilnehmer erwarten, dass der nächste Zinsschritt eine Anhebung sein wird, wenn auch nicht in naher Zukunft“, sagte die Notenbankerin.
Besser als erwartete Konjunkturdaten aus Deutschland stützten ebenfalls die Gemeinschaftswährung. Im Oktober entspannte sich die Lage im Verarbeitenden Gewerbe, unter anderem dank eines deutlichen Anstiegs der Bauproduktion. Die Fertigung legte im Monatsvergleich um 1,8 Prozent zu, während Analysten nur von einem leichten Zuwachs um 0,3 Prozent ausgegangen waren.
Am Devisenmarkt richtet sich das Interesse der Anleger zunehmend auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwoch. Es wird mit einer weiteren Zinssenkung in den USA gerechnet, was den Dollar belastet und dem Euro Auftrieb verleiht.
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25 Kommentare
Ich bin gespannt, ob die erwartete Zinssenkung in den USA tatsächlich den Dollar schwächen wird, oder ob andere Faktoren den Effekt abschwächen.
Die Fokussierung der Anleger auf die Fed-Entscheidung am Mittwoch ist verständlich. Eine Zinssenkung dort könnte den Euro wirklich beflügeln.
Die Aussage von Isabel Schnabel, dass der nächste Schritt eine Anhebung sein wird, ‚wenn auch nicht in naher Zukunft‘, ist ziemlich diplomatisch formuliert.
Der Anstieg auf 1,1672 Dollar nach Isabel Schnabels Aussage ist bemerkenswert – deutet das wirklich auf eine bevorstehende Zinspause hin, oder ist das eine kurzfristige Reaktion?
Es ist wahrscheinlich eine Mischung aus beidem, aber Schnabels Äußerung hat definitiv die Erwartungen beeinflusst.
Ich frage mich, ob die gestiegenen Energiepreise den positiven Effekt der Konjunkturdaten aus Deutschland wieder zunichte machen könnten.
Ich bin kein Finanzexperte, aber der Zusammenhang zwischen Leitzinsen und Wechselkursen scheint mir komplex. Kann mir jemand erklären, warum eine mögliche Zinserhöhung den Euro stärken sollte?
Schnabels Aussage, dass der nächste Schritt wahrscheinlich eine Anhebung ist, klingt vorsichtig optimistisch. Wie interpretieren die Finanzmärkte diese Formulierung genau?
Die Märkte scheinen es als Signal zu verstehen, dass die EZB die Inflation weiterhin im Blick hat, aber nicht überstürzt handeln wird.
Die Tatsache, dass der Euro zeitweise ein Tageshoch von 1,1672 Dollar erreichte, zeigt, dass es durchaus Potenzial für weitere Kursgewinne gibt.
Ich beobachte den Eurokurs schon länger und finde den aktuellen Anstieg zwar erfreulich, aber noch nicht wirklich signifikant.
Die Erwartung einer Zinssenkung in den USA ist ja schon eingepreist. Was wäre nötig, um eine noch stärkere Reaktion des Dollars zu sehen?
Die Erholung im Verarbeitenden Gewerbe ist ein Lichtblick, aber die Dienstleistungsbranche hinkt noch hinterher. Wie sieht die Gesamtlage aus?
Ein Anstieg der Fertigung um 1,8 Prozent ist eine gute Nachricht, aber wie nachhaltig ist dieser Trend? Gibt es Anzeichen für eine langfristige Erholung?
Ich habe gelesen, dass die Inflation in den USA immer noch hartnäckig ist. Wie beeinflusst das die Entscheidungen der Fed?
Die Bauproduktion als treibende Kraft hinter dem Anstieg der Fertigung – das ist eine unerwartete Wendung. Gibt es spezielle Förderprogramme oder andere Gründe dafür?
Die Tatsache, dass die Märkte auf Schnabels Äußerungen reagiert haben, zeigt, wie sensibel sie auf Hinweise zur Geldpolitik eingestellt sind.
Die Konjunkturdaten aus Deutschland sind zwar positiv, aber es ist wichtig, die globale Wirtschaftslage im Auge zu behalten. Rezessionsängste könnten den Euro wieder belasten.
Ich bin gespannt, wie sich die Zinspolitik der EZB und der Fed in den nächsten Monaten gegenseitig beeinflussen wird. Das könnte eine spannende Zeit für den Devisenmarkt werden.
1,1652 US-Dollar am Morgen – das ist ja ein relativ kleiner Anstieg, aber in der aktuellen Lage könnte jeder Punkt wichtig sein.
Die Erholung im Verarbeitenden Gewerbe ist ein positives Signal für die deutsche Wirtschaft, aber reicht das aus, um eine breitere Konjunkturerholung zu stützen?
Wenn die Fed tatsächlich die Zinsen senkt, könnte das den Dollar langfristig schwächen und den Euro als Reservewährung stärken.
Die Aussage von Schnabel, dass die Märkte eine Zinserhöhung erwarten, ist interessant. Das bedeutet, dass die Erwartungen bereits hoch sind und eine tatsächliche Erhöhung möglicherweise nicht die gleiche Wirkung hat.
Ein Zuwachs der Bauproduktion um 1,8 Prozent ist überraschend stark, besonders angesichts der vorherigen Prognosen von nur 0,3 Prozent – welche Faktoren haben zu dieser deutlichen Verbesserung beigetragen?
Es ist interessant zu sehen, wie sich die deutsche Konjunktur auf den Eurokurs auswirkt. Besser als erwartete Daten scheinen tatsächlich unterstützend zu wirken.