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Der Eurokurs hat am Freitag weiter zugelegt und erreichte ein Tageshoch von 1,1728 US-Dollar, bevor er sich am Vormittag bei 1,17 Dollar einpendelte. Dies liegt leicht über dem Niveau vom Vorabend.
Zu Beginn der Woche war der Euro noch bei etwa 1,1550 Dollar gestartet. Im Verlauf der Woche belastete die Aussicht auf weiter sinkende Leitzinsen in den USA die US-Währung, was dem Euro Auftrieb gab. Zusätzlich setzte die teilweise Schließung von Bundesbehörden in den USA den Dollar unter Druck, da es nach mehr als zwei Wochen keine Anzeichen für ein Ende des „Shutdown“ gibt.
Der Euro wurde zudem durch die politische Entwicklung in Frankreich gestützt, nachdem Premierminister Sebastien Lecornu Misstrauensvoten im Parlament überstanden hatte, was die politische Unsicherheit in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone verringerte.
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22 Kommentare
Als jemand, der regelmäßig Euro in Dollar umtauscht, ist dieser Kursanstieg natürlich sehr willkommen. Hoffentlich hält er an!
Es ist interessant zu sehen, wie sich die politische Lage in Frankreich direkt auf den Euro auswirkt. Das zeigt die enge Verflechtung der Märkte.
Ich finde es bemerkenswert, dass der Euro trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen in Europa an Wert gewinnt. Das spricht für eine gewisse Widerstandsfähigkeit.
Die Spanne zwischen dem Wochenstart bei 1,1550 und dem Hoch von 1,1728 ist erheblich. Welche Ereignisse haben diesen schnellen Anstieg konkret ausgelöst?
Ich bin gespannt, ob die Europäische Zentralbank (EZB) auf den stärkeren Euro reagieren wird. Eine Intervention ist ja nicht ausgeschlossen.
Eine Intervention der EZB wäre überraschend, da sie derzeit eher eine lockere Geldpolitik verfolgt.
Ich frage mich, ob der Eurokurs noch weiter steigen kann, wenn der „Shutdown“ in den USA andauert. Gibt es eine obere Grenze für diese Entwicklung?
Ich beobachte den Eurokurs schon länger und finde den aktuellen Anstieg sehr dynamisch. Es wird spannend zu sehen, wie er sich weiterentwickelt.
Mich wundert, dass die politische Stabilität in Frankreich, speziell das Überstehen der Misstrauensvoten für Premierminister Lecornu, den Euro so stark stützen konnte. Wie nachhaltig ist dieser Effekt wirklich?
Ich bin kein Finanzexperte, aber der Zusammenhang zwischen politischer Stabilität und Währungskurs scheint mir plausibel. Frankreich ist ja eine wichtige Wirtschaftsmacht.
Die Erwähnung von Premierminister Lecornu und den Misstrauensvoten ist gut, aber wie ist die allgemeine Stimmung in der französischen Bevölkerung bezüglich der Regierung?
Der Artikel deutet an, dass der „Shutdown“ den Dollar unter Druck setzt. Könnte eine schnelle Einigung im US-Kongress diese Entwicklung umkehren?
Die Auswirkungen des US-Regierungsstillstands auf den Dollar sind offensichtlich, aber wird der Euro langfristig davon profitieren, oder handelt es sich nur um eine kurzfristige Reaktion?
Die Tatsache, dass der Euro sich stabilisiert hat, könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Märkte die aktuelle Situation richtig einschätzen. Aber Vorsicht ist geboten.
Die Tatsache, dass der Euro sich bei 1,17 Dollar einpendelt, deutet auf eine gewisse Konsolidierung hin. Ist das ein Zeichen für eine bevorstehende Stabilität?
Die Erwähnung sinkender Leitzinsen in den USA als Belastung für den Dollar erscheint logisch, aber wie stark werden diese Zinssenkungen voraussichtlich ausfallen, um einen solchen Effekt zu erzielen?
Der Artikel erwähnt den „Shutdown“ in den USA, aber geht nicht auf die konkreten Bereiche ein, die davon betroffen sind. Welche Sektoren spüren das am stärksten?
Wenn die Leitzinsen in den USA weiter sinken, könnte das zu einem größeren Kapitalabfluss in den Euroraum führen. Ist das ein realistisches Szenario?
Ich bin etwas skeptisch, ob die politische Entwicklung in Frankreich wirklich so positiv ist, wie dargestellt. Könnten weitere Unruhen den Euro wieder unter Druck setzen?
Die Entwicklung des Euro gegenüber dem Dollar ist ein wichtiger Indikator für die europäische Wirtschaft. Ein stärkerer Euro könnte die Exporte verteuern.
Der Anstieg des Euro auf 1,1728 US-Dollar ist bemerkenswert, besonders wenn man bedenkt, dass er zu Wochenbeginn noch bei 1,1550 Dollar stand – das ist eine deutliche Veränderung in kurzer Zeit.
Es wäre interessant zu wissen, wie sich dieser Euroanstieg auf die Importpreise in den USA auswirkt. Werden die Verbraucher das spüren?