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Der Kurs des Euro ist am Donnerstag weiter gestiegen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1656 US-Dollar gehandelt, etwas höher als am Vorabend. Der Euro kann bereits den dritten Handelstag in Folge zulegen.
Die Gemeinschaftswährung profitiert von einer Dollar-Schwäche, die sich zuletzt gezeigt hat. Am Morgen stand der Dollar erneut zu den meisten anderen wichtigen Währungen unter Druck. Hintergrund ist die Spekulation auf weiter sinkende Zinsen in den USA, die seit einigen Tagen auf dem Dollar lastet.
Neue Impulse sind am Devisenmarkt hingegen Mangelware. Wegen der teilweisen Schließung von Regierungsbehörden, nachdem die politischen Parteien in Washington keine Einigung im Handelsstreit finden konnten, werden nur wenige US-Konjunkturdaten veröffentlicht, an denen sich die Anleger orientieren können.
Wegen des „Shutdowns“ fehlen die offiziellen Konjunkturdaten der US-Regierung. Weiter veröffentlicht werden aber Daten, die nicht von amerikanischen Bundesbehörden erhoben werden. Nach Einschätzung von Analysten der Dekabank würden diesen Kennzahlen eine „verstärkte Aufmerksamkeit“ zukommen.
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18 Kommentare
Die Analysten der Dekabank scheinen die Situation recht gelassen zu sehen, da sie alternative Datenquellen nutzen. Das gibt mir etwas Vertrauen in die Marktbewertung.
Die Dekabank-Analysten erwarten eine „verstärkte Aufmerksamkeit“ für alternative Kennzahlen. Welche konkreten Daten sind das und wie interpretieren sie diese im Vergleich zu den üblichen US-Konjunkturdaten?
Dass der Euro nun schon den dritten Tag in Folge zulegt und bei 1,1656 US-Dollar notiert, ist bemerkenswert – könnte das ein Trendwechsel sein, nachdem der Euro so lange geschwächt war?
Ich bin gespannt, ob der Euro seinen Aufwärtstrend fortsetzen kann oder ob der Dollar sich wieder erholt, sobald die politischen Verhältnisse in den USA klarer werden.
Der „Shutdown“ in den USA und das Ausbleiben wichtiger Konjunkturdaten sind ein echtes Problem für Händler. Wie zuverlässig sind die Daten, die *nicht* von amerikanischen Bundesbehörden stammen, auf die sich die Analysten jetzt konzentrieren?
Die fehlenden Konjunkturdaten aus den USA könnten die Volatilität am Devisenmarkt erhöhen. Anleger sind nervös, wenn sie im Dunkeln tappen.
Die Tatsache, dass der Euro drei Tage in Folge zulegt, ist positiv, aber ich bleibe vorsichtig. Es ist wichtig, die Entwicklung im Auge zu behalten und nicht zu euphorisch zu werden.
Ich bin kein Finanzexperte, aber für jemanden, der regelmäßig Euro in Dollar umtauscht, ist dieser Kursanstieg eine willkommene Nachricht.
Es ist bemerkenswert, wie stark politische Unsicherheiten den Devisenmarkt beeinflussen können. Der Shutdown in Washington ist ein gutes Beispiel dafür.
Es ist interessant, dass die Dollar-Schwäche sich gegen die meisten wichtigen Währungen durchsetzt, nicht nur gegen den Euro. Das deutet auf ein breiteres Vertrauen in den US-Dollar hin, oder?
Ich frage mich, ob der Handelsstreit in Washington der einzige Grund für die Dollar-Schwäche ist. Könnten auch andere Faktoren, wie beispielsweise die globale Konjunktur, eine Rolle spielen?
Ich beobachte den Euro-Dollar-Kurs seit einiger Zeit und muss sagen, dass diese Entwicklung etwas überraschend kommt. Die politische Lage in den USA schien bereits eingepreist zu sein.
Der Anstieg des Euro könnte sich positiv auf die Importpreise in der Eurozone auswirken. Das wäre eine Entlastung für Verbraucher und Unternehmen.
Die Dollar-Schwäche aufgrund der Spekulationen über sinkende Zinsen in den USA scheint der Haupttreiber für den Euro-Anstieg zu sein. Wie stark wird dieser Effekt noch anhalten, wenn sich die Situation in den USA klärt?
Mich wundert, dass es am Devisenmarkt kaum neue Impulse gibt, obwohl der Euro steigt. Ist das ein Zeichen für allgemeine Unsicherheit oder einfach nur eine Reaktion auf den Dollar?
Wenn der Shutdown länger dauert, könnte das die US-Wirtschaft nachhaltig schädigen und den Dollar weiter schwächen. Das wäre natürlich auch für den Euro von Vorteil.
Die Abhängigkeit des Dollars von den Zinsentscheidungen der US-Notenbank ist offensichtlich. Wann ist mit einer Klärung der Zinssituation zu rechnen?
1,1656 US-Dollar – das ist zwar ein Anstieg, aber immer noch weit entfernt von den Höchstständen der letzten Jahre. Ist das ein wirklich signifikanter Kursgewinn oder eher eine kurzfristige Erholung?