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Der Eurokurs ist am Montag leicht gestiegen und wurde am Morgen bei 1,1527 US-Dollar gehandelt, was eine leichte Erholung von den Verlusten am Freitag darstellt.
Der Handel wird als eher impulsarm eingeschätzt, da nur wenige Konjunkturdaten zur Orientierung der Anleger vorliegen. Erwartet wird das Ifo-Geschäftsklima für Deutschland, das voraussichtlich nur eine langsame wirtschaftliche Erholung andeuten wird.
„Der Euro tut sich im Verhältnis zum US-Dollar schwer, deutliche und nachhaltige Kursgewinne zu verbuchen“, kommentiert die Landesbank Hessen-Thüringen. Zweifel an einer erneuten Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed im Dezember hatten dem Dollar zuletzt Auftrieb gegeben.
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18 Kommentare
Ich erinnere mich an ähnliche ‚leichte Erholungen‘ in der Vergangenheit, die sich dann als kurzlebig herausstellten. Bleibt abzuwarten, ob diesmal alles anders ist.
Wenn das Ifo-Geschäftsklima tatsächlich nur eine ‚langsame Erholung‘ signalisiert, könnte das den Euro weiter unter Druck setzen, da Deutschland eine Schlüssellokomotive für die Eurozone ist.
Die Aussage der Landesbank Hessen-Thüringen, dass dem Euro deutliche Kursgewinne schwerfallen, spiegelt meine Beobachtungen der letzten Wochen wider. Es scheint, als ob der Dollar weiterhin stark ist.
Die Erholung auf 1,1527 US-Dollar ist zwar willkommen, aber angesichts der wenigen Konjunkturdaten scheint sie mir eher eine technische Korrektur als ein Zeichen für nachhaltigen Optimismus.
Die Impulsarmut ist ein Problem. Anleger scheinen im Moment eher risikoscheu zu sein und suchen Sicherheit im Dollar.
Das stimmt. Unsicherheit treibt oft die Nachfrage nach dem US-Dollar.
Ich frage mich, ob die Märkte die Möglichkeit einer unerwarteten Zinserhöhung durch die EZB bereits eingepreist haben, was den Euro stützen könnte.
Die Impulsarmut im Handel ist beunruhigend. Braucht der Markt dringend neue, starke Konjunkturdaten, um eine klare Richtung zu finden?
Ich habe am Freitag Verluste beim Euro verzeichnet. Diese leichte Erholung ist zwar schön, deckt aber noch lange nicht meinen Schaden ab.
Das kann ich gut verstehen. Die Volatilität ist im Moment wirklich hoch.
Es ist gut zu wissen, dass es sich um eine ‚leichte‘ Erholung handelt. Das hilft, die Erwartungen realistisch zu halten und keine überstürzten Entscheidungen zu treffen.
Die Zweifel an einer weiteren Zinssenkung der Fed im Dezember sind ein wichtiger Faktor für die Dollerstärke – könnte das bedeuten, dass die Zinspolitik der USA den Euro langfristig beeinflusst?
Die Erwartung eines schwachen Ifo-Geschäftsklimas ist enttäuschend, aber nicht überraschend. Die globale Wirtschaftslage wirkt sich ja auch auf Deutschland aus.
Die Dollerstärke aufgrund der Zinserwartungen ist verständlich. Aber wie lange kann die Fed diese Politik noch durchhalten, ohne die US-Wirtschaft zu gefährden?
Die Landesbank Hessen-Thüringen scheint eine vorsichtige Haltung einzunehmen. Gibt es andere Institute, die eine positivere Prognose für den Euro haben?
Ich bin gespannt, ob das voraussichtlich schwache Ifo-Geschäftsklima tatsächlich den Erholungstrend des Euro bremsen wird, wie im Artikel angedeutet.
Die Tatsache, dass die Erholung des Euro auf lediglich 1,1527 US-Dollar begrenzt ist, deutet darauf hin, dass die zugrunde liegenden Probleme noch nicht gelöst sind.
1,1527 US-Dollar – das ist immer noch weit entfernt von den Höchstständen des Jahres. Wie beurteilen Analysten die langfristigen Perspektiven?