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Der reichste Mann der Welt setzt bei X einen kryptischen Tweet ab. Die Resonanz ist enorm. Schon in der Vergangenheit sprach Musk über innere Dämonen.
Der US-Tech-Milliardär und reichste Mann der Welt, Elon Musk, hat mit einem ungewöhnlichen Bekenntnis überrascht: „Wer auch immer gesagt hat, Geld könne kein Glück kaufen, wusste wirklich, wovon er sprach“, schrieb Musk auf seiner Internetplattform X. Dahinter setzte er einen traurigen Emoji. Was genau Musk zu dieser Feststellung bewog und ob er sie überhaupt ernst meinte, ist bislang unklar.
Wenige Minuten zuvor hatte er einem Nutzer mit einem Herz-Emoji gedankt, weil dieser Musk ein Kompliment für dessen T-Shirt machte. Mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 830 Milliarden Dollar (rund 700 Milliarden Euro) ist der Chef der Unternehmen SpaceX, Tesla mit weitem Abstand der reichste Mensch der Welt.
Die von ihm angeordneten Kürzungen sorgen für Hunger und Krankheiten
Auf X kommentierten mehr als 80.000 Nutzer Musks Äußerung. Eine Reihe von Menschen gaben ihm Recht. Andere warfen ihm angesichts des Elends in der Welt Weinerlichkeit und Zynismus vor. Wieder andere rieten ihm, sich Gott zuzuwenden oder sein Geld zu spenden: „Wenn du dein Vermögen auf der ganzen Welt verteilen würdest, gäbe es acht Milliarden glückliche Menschen“, schrieb ein Nutzer.
Tatsächlich tat Musk im vergangenen Jahr eher das Gegenteil. Mit dem von ihm angetriebenen Doge-Programm ordnete er in der US-Regierung die Kürzung und Streichung diverser, weltweiter Hilfsprogramme an, etwa zur Krankheitsprävention in Afrika oder zur Hungerbekämpfung.
Eine Reportage der „New York Times“ offenbarte vor wenigen Tagen, dass diese Kürzungen zur Rückkehr diverser qualvoller Krankheiten wie der parasitären Onchocerciasis geführt haben. Experten schätzen, dass die Kürzungen insgesamt zu 500.000 bis 1.000.000 zusätzlichen Todesfällen geführt haben.
Musks Name tauchte mehrfach in den am Freitag neu veröffentlichten Epstein-Akten des Justizministeriums auf, offenbar in E-Mails mit Epstein aus den Jahren 2012 bis 2014. Am Samstag hatte Musk ein persönliches Fehlverhalten auf X bestritten.
Musk bezeichnete sich selbst als „potenziell bipolar“
In der Vergangenheit äußerte Musk in Interviews, dass er seit seiner Jugend mit dunklen, belastenden Gedanken ringe. Berichte des „Wall Street Journal“ legten nahe, dass Musk Ketamin zur Behandlung von Depressionen nutzt. In der von Walter Isaacson verfassten Biographie Musks hat dieser sich zudem selbst als „potenziell bipolar“ bezeichnet.
Das Original zu diesem Beitrag „„Geld kann kein Glück kaufen“: Elon Musk überrascht mit Tweet über Reichtum“ stammt von Tagesspiegel.
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6 Kommentare
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