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Der militärische Angriff auf den Iran durch Israel und die USA hat das geopolitische Risiko schlagartig erhöht – und damit auch unmittelbare Auswirkungen auf den EUR/USD. In solchen Eskalationsphasen reagieren Devisenmärkte typischerweise mit einer Flucht in als sicher geltende Währungen, wobei der US-Dollar traditionell zu den größten Profiteuren zählt. Entsprechend geriet der Euro zuletzt unter Druck, da Kapital aus risikoreicheren Regionen in den Dollarraum umgeschichtet wird.
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Der US-Dollar profitiert dabei nicht nur von seiner Rolle als sicherer Hafen, sondern auch von der hohen Liquidität und der starken Stellung der US-Finanzmärkte. Gleichzeitig wirkt der Konflikt indirekt inflationsrelevant, da steigende Ölpreise die globale Preisentwicklung belasten könnten. Das würde den Spielraum der Federal Reserve für Zinssenkungen weiter einschränken und den Dollar zusätzlich stützen.
Für den Euro stellt die Lage ein doppeltes Problem dar. Zum einen ist Europa stärker von Energieimporten abhängig, zum anderen reagiert die europäische Konjunktur sensibler auf geopolitische Schocks. Steigende Energiepreise wirken wie eine zusätzliche Steuer auf Wachstum und Konsum, was den Euro strukturell schwächt.
Kurzfristig spricht dieses Umfeld für weiteren Abwärtsdruck im EUR/USD, insbesondere wenn sich die Lage im Nahen Osten ausweitet oder eine iranische Gegenreaktion erfolgt. Erst wenn sich abzeichnet, dass der Konflikt räumlich begrenzt bleibt und keine nachhaltigen Störungen im Energiemarkt entstehen, könnte sich der Euro stabilisieren. Bis dahin bleibt der EUR/USD stark nachrichtengetrieben und anfällig für schnelle Richtungswechsel.
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6 Kommentare
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Interesting update on Geopolitische Eskalation belastet den Euro: Was der Iran-Konflikt für den EUR/USD bedeutet. Looking forward to seeing how this develops.
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