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Einmal die Woche stellt das Expertenteam von „Money + Mind“ spannende Aktien-Ideen in einem Live-Call vor. Dieses Mal ging es um den Betreiber einer Optionsbörse.
Was für die Aktie in der aktuellen Marktphase spricht: Dem Unternehmen ist es grundsätzlich egal, in welche Richtung sich die Kurse bewegen, solange eifrig gehandelt wird. In Zeiten hoher Volatilität, insbesondere wenn die Kurse fallen, steigt die „Action“ an den Märkten massiv an. Panikverkäufe oder schnelle Absicherungsgeschäfte führen zu deutlich höheren Handelsvolumina als in ruhigen Marktphasen.
Vor allem große Fonds, die Milliarden verwalten, können bei Marktturbulenzen nicht einfach ihre gesamten Aktienpositionen verkaufen, da dies die Preise weiter drücken würde. Stattdessen müssen sie Absicherungsinstrumente (Optionen) nutzen, um ihre Portfolios gegen Verluste zu schützen. An dem vorgestellten Unternehmen kommen die Investoren dabei kaum vorbei. Denn es der alleinige Lizenzhalter für Optionen auf den S&P500-Index (SPX) und den Volatilitätsindex (VIX). Wer also auf Marktvolatilität wetten oder sich gegen Schwankungen im breiten US-Markt absichern will, muss zwangsläufig die Produkte nutzen.
Die steigenden Gewinne und eine Ebitda-Marge von 70 Prozent machen deutlich, wie lukrativ dieses Geschäftsmodell ist. Dazu trägt auch der Boom von Optionen mit einer Laufzeit von null Tagen (Zero Days to Expiration) bei. Da diese Optionen noch am selben Tag verfallen, müssen Händler viel häufiger Transaktionen tätigen, um im Markt präsent zu bleiben, was das Handelsvolumen seit 2022 regelrecht explodieren ließ.
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12 Kommentare
Der Artikel beschreibt, wie große Fonds Optionen zur Absicherung nutzen, anstatt Aktien direkt zu verkaufen. Könnte diese Absicherungstätigkeit einen gewissen ‚künstlichen‘ Boden unter den Aktienkursen schaffen?
Ich überlege, ob ich eine Mitgliedschaft bei „Money + Mind“ abschließen soll, um mehr über diese Aktie zu erfahren. Die kostenlose Testphase von 30 Tagen klingt verlockend.
Die Tatsache, dass das Unternehmen von der Notwendigkeit der großen Fonds profitiert, sich abzusichern, ohne ihre Aktienpositionen zu reduzieren, ist ein starkes Argument. Das deutet auf eine relativ stabile Nachfrage hin, selbst in turbulenten Zeiten.
Eine Ebitda-Marge von 70 Prozent ist wirklich beeindruckend. Könnte diese hohe Marge das Unternehmen anfälliger für Wettbewerb machen, wenn andere Akteure versuchen, in diesen Markt einzusteigen?
Das ist ein guter Punkt. Eine so hohe Marge zieht zwangsläufig Aufmerksamkeit auf sich und könnte zu verstärkten Bemühungen um Markteintritt führen.
Die Tatsache, dass das Unternehmen der alleinige Lizenzhalter für Optionen auf den S&P500 und VIX ist, scheint eine extrem starke Wettbewerbsposition zu sein. Wie anfällig ist dieses Monopol aber für regulatorische Änderungen oder technologische Disruptionen?
Das ist eine berechtigte Frage. Der Artikel erwähnt zwar die Vorteile des Geschäftsmodells, geht aber nicht auf potenzielle Risiken durch Regulierung ein.
Ich finde es faszinierend, dass das Unternehmen von steigender Volatilität profitiert, unabhängig von der Richtung. Das Geschäftsmodell scheint wirklich robust gegenüber Marktschwankungen zu sein.
Ich bin etwas skeptisch, ob die aktuell hohe Volatilität dauerhaft anhalten wird. Wie würde sich das Unternehmen schlagen, wenn die Märkte wieder ruhiger werden?
Die Notwendigkeit für Händler, bei Zero Days to Expiration Optionen häufiger Transaktionen durchzuführen, um präsent zu bleiben, klingt nach einem potenziell riskanten Verhalten. Gibt es Bedenken hinsichtlich übermäßigem Handel und dessen Auswirkungen?
Die Idee, dass Panikverkäufe und Absicherungsgeschäfte das Handelsvolumen erhöhen, macht Sinn. Das Unternehmen scheint also direkt von Unsicherheit zu profitieren, was in der aktuellen Lage ein Vorteil ist.
Der Boom bei Optionen mit einer Laufzeit von null Tagen (Zero Days to Expiration) seit 2022 klingt nach einem wichtigen Wachstumstreiber. Ist dieser Trend nachhaltig oder könnte er sich abschwächen, wenn sich die Marktbedingungen normalisieren?