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Erst kürzlich meldete die Polizei Betrugsfälle, bei denen Trade Republic-Nutzende per Telefon kontaktiert und um viel Geld gebracht wurden.
Per App auf dem Handy die eigenen Finanzen zu verwalten und Investitionen zu tätigen, ist eine zugängliche und bequeme Art, Rücklagen aufzubauen. Kein Wunder, dass Neobroker für immer mehr Personen zum Alltag gehören. Gerade das macht sie aber auch zu attraktiven Opfern von Betrüger*innen, wie die jüngste Masche mit vermeintlichen Anrufen von Trade Republic zeigt.
Trade Republic: Diese Masche kann dich viel Geld kosten
Nutzer der Trading-App geraten regelmäßig in den Fokus von Kriminellen. Das scheint sogar so häufig vorzukommen, dass sich der Neobroker selbst erst zu Warnungen wegen SMS-Betrug genötigt sah. Doch nicht nur damit, sondern auch mit gefälschten Trade Republic-E-Mails fordern Kriminelle dazu auf, Guthaben auf ein angebliches Wallet zu übertragen – unter dem Vorwand, das eigene Geld zu sichern.
Eine Masche ist laut der Polizei Bayern besonders perfide. Denn die Täter*innen lassen ihre Opfer dabei nicht allein und führen stundenlange Telefonate mit den Betroffenen. Dabei geben sie sich als Mitarbeitende von Trade Republic aus und begleiten den gesamten Vorgang – vom Öffnen der App bis hin zur finalen Überweisung. Was für viele wie ein Support-Gespräch wirkt, endet für die Geschädigten mit dem Verlust des gesamten Guthabens.
Sobald der Transfer abgeschlossen ist, verschieben die Betrüger*innen das Geld weiter und machen es so für die Opfer unauffindbar. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen aktuell bei der mittelfränkischen Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft.
So schützt du dich
Es klingt eigentlich selbstverständlich, aber dennoch: Wenn du einen Anruf bekommst, bei dem dich eine Person im angeblichen Auftrag von Trade Republic auffordert, Geld aus Sicherheitsgründen zu übertragen, solltest du sofort misstrauisch werden. Seriöse Anbieter wie der Neobroker fordern keine Transfers per Wallet oder begleiten dich telefonisch bei solchen Vorgängen.
Ignoriere verdächtige Anrufe und kontaktiere den Kundenservice über die offiziellen Kanäle der App. So kannst du im Zweifel schnell herausfinden, ob es sich um einen Betrugsversuch handelt. Je früher du reagierst, desto größer ist die Chance, größeren Schaden zu verhindern.
Quellen: Polizei Bayern
Von Dana Neumann
Das Original zu diesem Beitrag „Trade Republic: Bei diesem Anruf solltest du sofort handeln“ stammt von futurezone.de.
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16 Kommentare
Ich habe selbst schon merkwürdige Anrufe erhalten, bei denen sich jemand als mein Bankberater ausgegeben hat. Man wird wirklich vorsichtiger, wenn man solche Geschichten liest.
Die Warnung vor gefälschten E-Mails, die zur Überweisung auf ein ‚angebliches Wallet‘ auffordern, ist wichtig, aber ich frage mich, wie gut diese Warnungen bei den Nutzern ankommen, die nicht so technikaffin sind.
Ich finde es gut, dass futurezone.de über solche Betrugsmaschen berichtet und die Nutzer warnt. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Aufklärung.
Die Tatsache, dass die Masche so ausgeklügelt ist und die Betrüger sich als Support ausgeben, macht es für viele Opfer besonders schwer, den Betrug zu erkennen.
Es ist beängstigend zu lesen, dass Neobroker aufgrund ihrer Zugänglichkeit und Bequemlichkeit attraktive Ziele für Betrüger geworden sind. Man sollte sich bewusst sein, dass dies ein Risiko birgt.
Dass Trade Republic selbst zu Warnungen wegen SMS-Betrug genötigt war, zeigt, wie kreativ und hartnäckig die Betrüger sind und wie wichtig es ist, wachsam zu sein.
Es ist wichtig, dass die Polizei und Trade Republic weiterhin eng zusammenarbeiten, um die Täter zu ermitteln und weitere Betrugsfälle zu verhindern. Die Zusammenarbeit ist entscheidend.
Die Tatsache, dass die Betrüger stundenlange Telefonate führen und sich als Trade Republic-Mitarbeiter ausgeben, ist besonders beunruhigend – das suggeriert ja eine professionelle Betreuung und lenkt von der eigentlichen Gefahr ab.
Die mittelfränkische Kriminalpolizei ist mit den Ermittlungen betraut – hoffentlich können sie die Täter schnell dingfest machen und weitere Schäden verhindern.
Das ist wirklich wichtig, denn je länger die Täter frei sind, desto mehr Menschen könnten Opfer werden.
Die Betonung auf ’sofort misstrauisch werden‘ bei Anrufen, die zur Geldüberweisung auffordern, ist der wichtigste Ratschlag in diesem Artikel. Das sollte man sich merken!
Ich finde es gut, dass der Artikel betont, dass seriöse Anbieter wie Trade Republic niemals Transfers per Wallet anfordern oder telefonisch bei Überweisungen begleiten würden. Das ist ein klarer Hinweis für alle Nutzer.
Die Empfehlung, verdächtige Anrufe zu ignorieren und den Kundenservice über offizielle Kanäle zu kontaktieren, ist absolut richtig und sollte von jedem Nutzer beherzigt werden.
Die Tatsache, dass das Geld nach der Überweisung sofort weiterverschoben wird, macht eine Rückverfolgung nahezu unmöglich – das ist ein perfides Detail dieser Betrugsmasche.
Es ist erschreckend, dass die Polizei Bayern bereits Ermittlungen in dieser Sache aufgenommen hat, was darauf hindeutet, dass die Masche bereits weit verbreitet ist und erheblichen Schaden anrichtet.
Ich frage mich, ob Trade Republic plant, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen einzuführen, um solche Betrugsversuche in Zukunft besser abzuwehren, beispielsweise eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für Telefonanrufe.