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Der BVB hatte zuletzt vor vier Jahren keinen Spieler im Winter verpflichtet und nach dem Jahreswechsel aktuelle Stammspieler wie Daniel Svensson und Julian Ryerson sowie spätere Weltklassespieler wie Erling Haaland (jetzt Manchester City) verpflichtet.
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Duranville soll noch verliehen werden
„Natürlich wollen wir trotzdem besser werden. Und wir machen uns auch Gedanken, ob wir das auf der Kaderseite tun können. Aber es muss am Ende auch Sinn ergeben, finanzierbar sein, in die Struktur passen“, sagte Kehl weiter. Ersatz für den nach Brighton & Hove Albion zurückgekehrten Pascal Groß hatte der BVB bereits ausgeschlossen. Neben dem an die TSG Hoffenheim verliehenen Cole Campbell könnte auch Julien Duranville noch verliehen werden.
Der vor drei Jahren für 8,5 Millionen Euro vom RSC Anderlecht verpflichtete 19 Jahre alte Außenstürmer hat auch aufgrund von einigen Verletzungen den Durchbruch in Dortmund bislang nicht geschafft. „Und deswegen bin ich in Gesprächen, aber es gibt im Moment noch nichts, was man vermelden kann“, sagte Kehl. „Dass er mehr Spielzeit bekommt, wäre auf jeden Fall sinnvoll.“/lap/DP/zb
Quelle: dpa-AFX
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22 Kommentare
Ich bin gespannt, ob sich die Entscheidung, auf Winterzugänge zu verzichten, langfristig auszahlt. Die Konkurrenz rüstet ja möglicherweise nach.
Ich frage mich, ob die Verletzungssituation im Verein wirklich so gut ist, dass sie komplett auf Verstärkungen verzichten können. Ein unerwarteter Ausfall könnte die Pläne über den Haufen werfen.
8,5 Millionen für Duranville und er bekommt keine Spielpraxis… das ist natürlich schade. Eine Leihe ist vermutlich der beste Weg für alle Beteiligten.
Dass Julien Duranville, der 8,5 Millionen Euro gekostet hat, jetzt erneut verliehen werden soll, wirft Fragen nach seiner sportlichen Entwicklung und der ursprünglichen Einschätzung auf.
Das Trainingslager in Marbella scheint eine gute Gelegenheit gewesen zu sein, diese Entscheidung zu treffen und die aktuelle Situation zu bewerten.
Stimmt, die Atmosphäre bei einem Trainingslager ist sicherlich förderlich für solche Gespräche und Entscheidungen.
Ich finde es auch wichtig, dass Kehl die Kaderstruktur berücksichtigt. Es bringt nichts, Spieler zu holen, die dann nur auf der Bank sitzen und Unzufriedenheit stiften.
Es ist gut, dass der BVB Spieler wie Ryerson und Haaland in der Vergangenheit erfolgreich im Winter transferiert hat, aber das bedeutet nicht, dass es immer die richtige Strategie ist.
Ist die Entscheidung, auf Zugänge zu verzichten, auch eine Botschaft an die jungen Spieler im Kader, dass man ihnen mehr Vertrauen schenkt und auf ihre Entwicklung setzt?
Dass man sich auch Gedanken über Verbesserungen im Kader macht, obwohl keine Neuen kommen sollen, zeigt, dass Kehl und das Team nicht zufrieden sind und weiter arbeiten wollen.
Es ist verständlich, dass man keinen Ersatz für Pascal Groß sucht, da seine Rückkehr nach Brighton bereits feststand. Aber könnte man sich nicht trotzdem einen kreativen Mittelfeldspieler holen, um die Offensive zu verstärken?
Wäre es nicht auch möglich, dass die fehlenden Winterzugänge eine Reaktion auf die bevorstehenden finanziellen Auflagen sind, um die UEFA-Regeln einzuhalten?
Ich finde es gut, dass Kehl betont, dass Neuzugänge finanziell tragfähig und in die Struktur passen müssen. Das klingt nach einer vernünftigen und nachhaltigen Transferpolitik, im Gegensatz zu panikartigen Einkäufen.
Cole Campbell wurde verliehen – ich hoffe, er bekommt bei Hoffenheim genügend Spielzeit, um sich zu entwickeln und später eine Verstärkung für den BVB zu sein.
Die Betonung auf ‚finanzierbar‘ klingt nach realistischer Einschätzung der Möglichkeiten. Es ist gut zu sehen, dass der BVB nicht über seine Verhältnisse lebt.
Kehls Aussage, dass es ’nichts gibt, was man vermelden kann‘ bezüglich Duranville, ist typisch Fußball. Wahrscheinlich laufen aber im Hintergrund die Verhandlungen.
Die Aussage, dass sie in den letzten Jahren oft im Winter nachgerüstet haben, weil es Verletzungsprobleme gab, und dieses Jahr nicht, ist bezeichnend. Es scheint, als ob der aktuell Kader als robuster eingeschätzt wird, was positiv ist.
Wenn Duranville tatsächlich verliehen wird, wäre das ein Eingeständnis, dass er noch nicht das Niveau für den BVB hat, was enttäuschend ist.
Die Erwähnung von 2020 als dem letzten Winter ohne Zugänge ist ein interessanter Anachronismus, wenn man bedenkt, wie viel sich seitdem getan hat.
Die Tatsache, dass Kehl Gespräche bezüglich Duranville führt, lässt hoffen, dass man ihn nicht einfach verschenkt, sondern eine Lösung sucht, die seiner Entwicklung dient.
Ich bin etwas skeptisch, ob es wirklich ‚Sinn ergeben‘ muss, wenn man einen Spieler verpflichtet. Manchmal braucht es eben auch einen Risikotransfer, um einen entscheidenden Impuls zu setzen.
Die Information, dass der BVB vor vier Jahren das letzte Mal keinen Wintertransfer getätigt hat, zeigt, wie ungewöhnlich diese Entscheidung ist und deutet auf eine hohe Zufriedenheit mit dem vorhandenen Kader hin.