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Vor allem in China und in den USA gingen die Verkaufszahlen zurück. In China, wo der frühere Marktführer mit dem harten Preiswettbewerb lokaler Elektroautoanbieter kämpft, sackte die Zahl der Auslieferungen um 8,4 Prozent auf 2,02 Millionen ab. In Nordamerika ging es um 8,2 Prozent auch noch 544.000 nach unten. Die Zölle von US-Präsident Donald Trump hätten hier spürbare Auswirkungen auf die Auslieferungen, hieß es zur Begründung.
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In Europa legte die Marke dagegen um 5,1 Prozent auf 1,32 Millionen Fahrzeuge zu. In Südamerika gab es ein noch deutlicheres Plus von 18,5 Prozent auf 568.000 Fahrzeuge.
Kaum Bewegung gab es bei der Zahl der verkauften Elektroautos der Kernmarke. Weltweit wurden rund 382.000 vollelektrische ID-Modelle ausgeliefert, das waren sogar 0,2 Prozent weniger als 2024. In Europa legte VW bei den E-Modellen dagegen spürbar zu – um fast 50 Prozent auf 248.000 Fahrzeuge. In Deutschland ging es sogar um mehr als 60 Prozent nach oben auf 94.000 E-Autos./fjo/DP/stk
Quelle: dpa-AFX
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14 Kommentare
Die 544.000 Fahrzeuge weniger in Nordamerika sind eine deutliche Warnung. VW muss dringend seine Wettbewerbsfähigkeit in den USA verbessern, um nicht weiter Marktanteile zu verlieren.
Absolut. Die Zölle sind nur ein Teil des Problems; das Image und die Modellpalette müssen ebenfalls angepasst werden.
Die Entwicklung in Europa ist ermutigend, aber reicht das aus, um den globalen Rückgang auszugleichen? Eine detailliertere Aufschlüsselung der europäischen Märkte wäre interessant.
Guter Punkt! Die Unterschiede innerhalb Europas könnten erheblich sein, besonders zwischen West- und Osteuropa.
Die deutlichen Zuwächse in Südamerika (18,5 Prozent) und Europa (5,1 Prozent) sind positiv, könnten aber die Verluste in China und den USA nicht vollständig kompensieren – wie sieht die langfristige Strategie aus, um diese regionalen Unterschiede auszugleichen?
Die Begründung für den Rückgang in Nordamerika mit den Zöllen von Donald Trump ist nachvollziehbar, aber reicht das als alleinige Erklärung aus? Gibt es auch andere Faktoren, die eine Rolle spielen?
Die Zahlen zeigen ein klares Bild: VW hat in China und den USA Probleme, während Europa und Südamerika wachsen. Ist das ein Zeichen dafür, dass VW zu langsam auf die veränderten Kundenbedürfnisse reagiert?
Ich frage mich, ob die Fokussierung auf Elektroautos der ID-Reihe die Verkäufe der traditionellen Modelle beeinträchtigt hat. Gibt es eine interne Analyse, die diese These untersucht?
Die Tatsache, dass 4,73 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert wurden, ist immer noch eine beachtliche Zahl, aber der Rückgang ist besorgniserregend. Wie plant VW, die Kundenbindung in den Schlüsselmärkten zu stärken?
Ein Minus von 1,4 Prozent bei VW im Vergleich zu einem Rückgang von 0,5 Prozent beim Gesamtkonzern ist ein deutliches Signal. Welche strukturellen Veränderungen sind geplant, um diese Entwicklung zu stoppen?
Obwohl der Gesamtkonzern nur einen geringen Rückgang von 0,5 Prozent verzeichnete, scheint die Kernmarke VW deutlich stärker betroffen zu sein; deutet das auf interne Probleme bei der Anpassung an neue Markttrends hin?
Mich wundert, dass die ID-Modelle in Deutschland um über 60 Prozent gestiegen sind, während weltweit nur ein geringer Rückgang zu verzeichnen war. Das deutet auf eine starke Nachfrage in Deutschland hin, die aber offenbar nicht global repliziert werden kann.
Der Rückgang von 8,4 Prozent der Auslieferungen in China ist alarmierend, besonders wenn man bedenkt, dass VW dort früher Marktführer war – was sind die konkreten Maßnahmen, um mit der lokalen Konkurrenz im Elektroautobereich Schritt zu halten?
Es ist bemerkenswert, dass die Verkaufszahlen der vollelektrischen ID-Modelle weltweit sogar um 0,2 Prozent gesunken sind, während in Europa ein fast 50-prozentiges Wachstum verzeichnet wurde. Das wirft die Frage auf, ob die ID-Modelle außerhalb Europas wettbewerbsfähig sind.