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Startseite»News»Aktien-News»Kreml gibt sich offen für Gespräche mit Europäern
Aktien-News

Kreml gibt sich offen für Gespräche mit Europäern

boerse.deVon boerse.devor 1 Monat19 Kommentare1.889 Aufrufe
Kreml gibt sich offen für Gespräche mit Europäern
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MOSKAU (dpa-AFX) – Der Kreml sieht in europäischen Aussagen zu einem Dialog mit Russland eine positive Entwicklung. Moskau habe entsprechende Äußerungen insbesondere aus Paris, Rom und sogar Berlin festgestellt, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Das entspreche mit der Moskauer Sichtweise.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte bei einem Neujahrsempfang in Halle Hoffnung auf einen Ausgleich mit Russland in der längeren Perspektive ausgedrückt. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach sich vor rund einer Woche mit Blick auf die internationalen Bemühungen für ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine dafür aus, dass Europa wieder mit Russland spricht. „Denn wenn Europa beschließt, an dieser Verhandlungsphase teilzunehmen, dabei aber nur mit einer der Konfliktparteien spricht, fürchte ich, dass der positive Beitrag, den es leisten könnte, am Ende begrenzt sein wird“, sagte sie.

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte bereits im Dezember gesagt, dass es nützlich sein könnte für Europa und die Ukraine, wieder mit Kremlchef Wladimir Putin zu sprechen, um direkt an der Diskussion beteiligt zu sein. „Ansonsten diskutieren wir untereinander mit Verhandlungsführern, die allein mit den Russen diskutieren werden. Das ist nicht optimal.“
´/ksr/DP/stw

Quelle: dpa-AFX

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19 Kommentare ansehen

19 Kommentare

  1. Jonas Müller am Januar 17, 2026 8:40 a.m.

    Die Tatsache, dass Peskow die europäischen Aussagen als ‚entsprechend der Moskauer Sichtweise‘ bezeichnet, klingt eher nach einer Bestätigung der eigenen Position als nach einer echten Gesprächsbereitschaft.

    Antworten
  2. Peter Schmidt am Januar 17, 2026 8:40 a.m.

    Macrons Argumentation, dass direkte Gespräche mit Putin ’nicht optimal‘ seien, wenn Europa nur über Mittelsmänner kommuniziert, ist nachvollziehbar, aber birgt auch Risiken.

    Antworten
  3. Anna Fischer am Januar 17, 2026 8:41 a.m.

    Ich frage mich, ob diese Gesprächsbereitschaft des Kremls an irgendwelche Bedingungen geknüpft ist, die für die Ukraine inakzeptabel wären. Das wäre ein gefährliches Spiel.

    Antworten
  4. Karl Hoffmann am Januar 17, 2026 8:44 a.m.

    Die Betonung auf ‚direkte Diskussion‘ durch Macron lässt vermuten, dass er die aktuelle Kommunikationsstruktur als ineffektiv empfindet.

    Antworten
  5. Lea Fischer am Januar 17, 2026 8:45 a.m.

    Peskow’s Aussage, dass der Kreml die Äußerungen aus Paris, Rom und Berlin positiv bewertet, scheint ein deutliches Signal zu sein, dass Moskau grundsätzlich gesprächsbereit ist – aber zu welchen Bedingungen?

    Antworten
    • Lea Weber am Januar 17, 2026 9:41 a.m.

      Das ist die entscheidende Frage. Bisher hat Russland keine Kompromissbereitschaft gezeigt, die für echte Verhandlungen notwendig wäre.

      Antworten
  6. Laura Meyer am Januar 17, 2026 8:45 a.m.

    Die Formulierung ‚längere Perspektive‘ bei Merz ist vage. Was bedeutet das konkret? Jahre, Jahrzehnte? Das lässt viel Raum für Interpretationen.

    Antworten
  7. Laura K. Schneider am Januar 17, 2026 8:45 a.m.

    Es ist wichtig zu bedenken, dass die russische Nachrichtenagentur Tass die Quelle für Peskow’s Aussage ist. Das wirft Fragen nach der Objektivität der Berichterstattung auf.

    Antworten
  8. Lea Schneider am Januar 17, 2026 8:47 a.m.

    Ich bin skeptisch, ob Putin wirklich an einer ehrlichen Lösung interessiert ist, oder ob er die Gespräche nur als Propaganda-Instrument nutzen will.

    Antworten
  9. Lukas Schäfer am Januar 17, 2026 8:47 a.m.

    Es ist bemerkenswert, dass Merz überhaupt die Möglichkeit eines ‚Ausgleichs‘ anspricht, während die Ukraine um ihre territoriale Integrität kämpft.

    Antworten
  10. Emma Weber am Januar 17, 2026 8:48 a.m.

    Die Erwähnung von Halle als Ort für Merz‘ Neujahrsempfang ist irrelevant für die eigentliche Thematik, lenkt aber kurz ab.

    Antworten
  11. Lea Meyer am Januar 17, 2026 8:49 a.m.

    Ich befürchte, dass diese Gespräche, falls sie zustande kommen, zu einer weiteren Normalisierung des russischen Verhaltens führen könnten, ohne dass sich die Situation für die Ukraine verbessert.

    Antworten
  12. Emma Wagner am Januar 17, 2026 8:50 a.m.

    Friedrich Merz‘ Hoffnung auf einen Ausgleich in der ‚längeren Perspektive‘ wirkt angesichts der aktuellen Lage und der russischen Kriegführung etwas naiv.

    Antworten
  13. Jonas Meyer am Januar 17, 2026 8:50 a.m.

    Die Aussage von Meloni über die ‚begrenzte‘ Wirkung von Gesprächen mit nur einer Seite ist ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird.

    Antworten
  14. Laura Schäfer am Januar 17, 2026 8:51 a.m.

    Giorgia Melonis Bedenken, dass Gespräche nur mit einer Seite wenig bringen, sind absolut berechtigt. Eine umfassende Lösung erfordert die Beteiligung aller Konfliktparteien.

    Antworten
  15. Lea Müller am Januar 17, 2026 8:52 a.m.

    Die Tatsache, dass der Kreml die Aussagen aus Paris, Rom und Berlin *explizit* erwähnt, könnte darauf hindeuten, dass Russland versucht, eine Spaltung innerhalb der EU zu provozieren.

    Antworten
  16. Hans M. Hoffmann am Januar 17, 2026 8:52 a.m.

    Es wäre interessant zu wissen, welche konkreten ‚Äußerungen‘ aus Paris, Rom und Berlin Peskow meint. Gibt es schriftliche Vereinbarungen oder nur mündliche Äußerungen?

    Antworten
    • Mia Schäfer am Januar 17, 2026 8:42 a.m.

      Gute Frage! Eine klare Definition der ‚Äußerungen‘ wäre entscheidend, um die Absichten der beteiligten Parteien besser einschätzen zu können.

      Antworten
  17. Peter O. Schmidt am Januar 17, 2026 8:53 a.m.

    Mich wundert, dass gerade jetzt, wo die militärische Lage für Russland schwierig ist, diese Signale kommen. Ist das ein Zeichen von Schwäche oder eine taktische Manöver?

    Antworten
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