Menü schließen
Aktien MediaAktien Media
  • Aktien
  • News
    • News-Übersicht
      • Unternehmens­meldungen
      • Experten Kolumnen
      • Deutschland
      • USA
      • Kursbewegungen
      • Standardwerte
      • Nebenwerte
      • Wirtschaft
    • News-Suche
      • Aktien-News
      • Anleihen-News
      • CFD-News
      • Devisen-News
      • ETF-News
      • Fonds-News
      • Geld, Karriere & Lifestyle-News
      • Kryptowährungen News
    • Index-News
      • DAX-News
      • MDAX-News
      • TecDAX-News
      • Dow Jones-News
      • Eurostoxx-News
      • NASDAQ-News
      • ATX-News
      • S&P 500-News
    • Weitere Themen
      • Private Finanzen-News
      • Rohstoffe-News
      • Zertifikate-News
      • Zinsen-News
      • SMI-News
      • Nikkei 225-News
  • Indizes
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • Anleihen
  • Krypto
Trending

Der unterschätzte Engpass 2026: Ohne dieses Metall sind Armeen blind: 60% Marktanteil – und plötzlich wird der Hahn zugedreht

vor 5 Minuten

Analysten wittern auf einmal neue Comeback-Chance für SAP

vor 14 Minuten

BOTSI®-Advisor Hochstufung Gesco von Rang 257 auf …

vor 18 Minuten
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram LinkedIn
Aktien MediaAktien Media
Werde Schriftsteller Abonnieren
  • Aktien
  • News
    • News-Übersicht
      • Unternehmens­meldungen
      • Experten Kolumnen
      • Deutschland
      • USA
      • Kursbewegungen
      • Standardwerte
      • Nebenwerte
      • Wirtschaft
    • News-Suche
      • Aktien-News
      • Anleihen-News
      • CFD-News
      • Devisen-News
      • ETF-News
      • Fonds-News
      • Geld, Karriere & Lifestyle-News
      • Kryptowährungen News
    • Index-News
      • DAX-News
      • MDAX-News
      • TecDAX-News
      • Dow Jones-News
      • Eurostoxx-News
      • NASDAQ-News
      • ATX-News
      • S&P 500-News
    • Weitere Themen
      • Private Finanzen-News
      • Rohstoffe-News
      • Zertifikate-News
      • Zinsen-News
      • SMI-News
      • Nikkei 225-News
  • Indizes
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • Anleihen
  • Krypto
Aktien MediaAktien Media
Startseite»News»Langeweile als Sieg: Wie BMW VW und Mercedes abhängt
News

Langeweile als Sieg: Wie BMW VW und Mercedes abhängt

Finanzen100Von Finanzen100vor 2 Stunden6 Kommentare10k Aufrufe
Langeweile als Sieg: Wie BMW VW und Mercedes abhängt
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Listen to the article

0:00
0:00

Kernaussagen

🌐 Translate Article

Translating...

📖 Read Along

💬 AI Assistant

🤖
Hi! I'm here to help you understand this article. Ask me anything about the content!

In den letzten Wochen haben wir uns hier die Jahreszahlen von Mercedes und VW angeschaut. Heute ist BMW dran. Und vorweg: Das ist mit Abstand die langweiligste Story.

Kein Drama. Keine radikalen Kurswechsel. Keine schockierenden Zahlen. Aber genau das macht die Geschichte interessant. 

2025 war für die deutsche Autoindustrie das schlechteste Jahr seit 2020. Der Nettogewinn der 3 großen Autobauer ist eingebrochen:

  1. Mercedes: -49 Prozent
  2. VW: -44 Prozent

Und dann ist da BMW mit -3 Prozent.

Das sieht aus, als hätte BMW gewonnen. Hat BMW aber nicht.

BMW ist 2025 nur besser durchgekommen als die anderen. Und die spannendere Frage ist: Warum?

Heute schauen wir uns an, warum BMWs Zahlen besser aussehen, als sie sind. Was BMW 2025 wirklich geholfen hat. Und warum ausgerechnet BMW 2026 das größere Risiko eingeht.

Die wichtigsten Zahlen von BMW in 2025

  1. Umsatz: 133,5 Mrd. Euro (-6,3%)
  2. Nettogewinn: 7,5 Mrd. Euro (-3%)
  3. EBIT-Marge Autosegment: 5,3%
  4. Absatz: 2,46 Mio. Fahrzeuge (+0,5%)
  5. E-Autos: 642.000 Einheiten (+8,3%), davon 442.000 rein elektrisch

Absatz nach Region:

  1. Europa: +7,3%
  2. USA: +5,0%
  3. China: -12,5%

Im Gegensatz zu VW und Mercedes hat BMW 2025 die Kosten gesenkt. Und mehr Autos verkauft.

Was die Zahlen nicht zeigen

2025 sieht besser aus als es ist. Der Grund liegt in 2024.

Auch 2024 sind die Nettogewinne eingebrochen:

  1. Mercedes: -28%
  2. VW: -31%
  3. BMW: -37%

BMW hat 2024 am stärksten verloren. Der Grund: Ein fehlerhaftes Bremssystem von Continental. BMW musste 1,5 Millionen Fahrzeuge zurückrufen. Allein im Q3 hat das rund eine Milliarde Euro gekostet.

Das verzerrt den Vergleich. BMW verliert 2025 weniger, weil sie 2024 tiefer gefallen sind. Also: Steht BMW strukturell wirklich besser da? Ja. Aber der Grund ist nicht der, den die meisten vermuten.

BMW hat 3 strukturelle Vorteile

Und die haben 2025 alle gleichzeitig gewirkt.

1. Die Plattform-Flexibilität

BMW baut Verbrenner, Hybride und E-Autos auf derselben Produktionslinie. Das klingt nach einem Detail. Ist es aber nicht.

Volkswagen und Mercedes sind einen anderen Weg gegangen. Sie produzieren getrennt. Vereinfacht gesagt: Ein Werk für Verbrenner. Und eins für E-Autos. Das ist effizienter. Aber nur, wenn man die Produktionskapazitäten auch auslasten kann. Und das ist in der aktuellen Situation schwierig zu timen. Du musst genau vorhersagen, wie viele E-Autos in welcher Region gekauft werden. Und die Produktion dann synchron dazu hochfahren.

Und genau diesen Plan hat Trump 2025 durcheinander gebracht. Er hat die Spielregeln verändert. Und damit die Investitionen der meisten Autobauer über Nacht entwertet.

BMW konnte das besser umgehen. Wenn weniger E-Autos bestellt werden, bauen sie einfach mehr Verbrenner auf demselben Band.

2. BMW war schon vor Trump America-first

BMW ist der größte Autoexporteur der USA. Noch vor Ford. Das BMW-Werk in Spartanburg hat 11.000 Mitarbeiter. Sie bauen 1500 Autos am Tag. Das Werk läuft seit 1994. Dort werden die großen SUVs gebaut. Vom X3 bis zum X7. BMW war also America first, lange bevor Donald Trump kam. 2025 kamen die hohen Zölle auf Autoimporte. Trump hat gesagt: Autobauer müssen in Amerika produzieren. BMW war schon da. Seit 30 Jahren.

3. Kostenmanagement

BMW hat 2025 2,5 Milliarden Euro eingespart. Ohne die großen Schlagzeilen. Ohne Massenentlassungen oder Debatten über Werkschließungen. Geringere Entwicklungskosten, niedrigere Materialkosten und schlankere Verwaltung. Das ist die unspektakulärste und gleichzeitig wichtigste Zahl.

Diese 3 Vorteile haben BMW 2025 geschützt. Alle gleichzeitig, zur richtigen Zeit. Aber war das eine bewusste Strategie?

BMW gilt ja als flexibel, technologieoffen, unideologisch. CEO Oliver Zipse hat „Power of Choice“ zum Mantra gemacht. Alle Antriebe, alle Märkte. Klingt mutig. Nach Überzeugung. Aber BMW hat genauso wenig gewusst wie alle anderen, wohin sich der Markt entwickelt. Sie haben es nur besser verkauft.

Und so technologieoffen wie es klingt, ist BMW gar nicht. Die Zukunftsstrategie setzt nämlich voll auf E-Autos. Und sie hat einen Namen.

Die neue Klasse

1959 stand BMW kurz vor der Pleite. Daimler wollte den Konzern übernehmen. Herbert Quandt hat BMW mit einer privaten Investition gerettet. Seine Familie kontrolliert BMW bis heute. Zwei Jahre später wurde der BMW 1500 auf der IAA vorgestellt. Das erste Modell der Neuen Klasse. Und dieses Auto war das Fundament für alles, was BMW heute ist.

65 Jahre später heißt die Antwort wieder: Neue Klasse. Nur diesmal elektrisch. Die Neue Klasse ist eine reine E-Auto-Plattform. Aber während Mercedes zwischenzeitlich komplett auf Elektro umsteigen wollte, setzt BMW jetzt auf eine parallele Strategie. Die alte flexible Verbrenner-Architektur läuft noch 8-10 Jahre weiter. Trotzdem sollen bis 2030 mehr als 50 Prozent aller verkauften BMW rein elektrisch sein. Die ersten Modelle auf der neuen Plattform: der iX3 und ein neuer i3.

Aber genau das ist der Punkt. BMW hat 2025 davon profitiert, dass alles auf einem Band lief. Alle Antriebe. Maximale Flexibilität. Das ist jetzt vorbei. Die Werke für die Neue Klasse bauen nur noch E-Autos. Damit steht BMW vor demselben Problem wie VW und Mercedes. Zwei parallele Welten, doppelte Infrastruktur. Und BMW verknüpft seine Zukunft mit dieser Plattform. Wenn die Neue Klasse nicht funktioniert, hat BMW ein Problem. Egal wie gut die Verbrenner noch laufen.

Wo BMW wirklich steht

Die Disruption der Autoindustrie erreicht BMW genauso wie alle anderen. Software, KI, autonomes Fahren, Kostendruck durch neue Wettbewerber. Da hat BMW keinen strukturellen Vorteil gegenüber Mercedes oder VW.

Im Q4 2025 lag die EBIT-Marge bei nur 3,7 Prozent. BMWs eigene Prognose für 2026: 4-6 Prozent.

In China kämpfen sie mit denselben Problemen wie alle anderen. In den letzten zwei Jahren sind fast 200.000 Einheiten Jahresvolumen weggefallen. Die Kurve zeigt weiter nach unten.

Und der USA-Vorteil? Mehr als die Hälfte der in Spartanburg produzierten BMW gehen in den Export. Sollte der Handelskrieg eskalieren, wird aus dem Vorteil ein Risiko.

Ab Mai übernimmt Milan Nedeljkovic als neuer CEO. 33 Jahre im Konzern. Er wird BMW nicht neu erfinden. Er soll liefern, was sein Vorgänger versprochen hat.

Mein Take

Mercedes hat in 18 Monaten viermal den Kurs gewechselt. Bei VW bricht das Geschäftsmodell von ganz Deutschland in sich zusammen. Und BMW? Die machen einfach weiter als sei nichts gewesen.

Das ist langweilig. Aber es beschreibt BMW als Unternehmen ziemlich gut.

Trotzdem: Das Narrativ „BMW hat die bessere Strategie“ stimmt so nicht.

Das war keine Weitsicht. Es war eine Wette. Und zwar die risikoaversere. VW und Mercedes haben auf zwei Plattformen gesetzt. Eine Plattform für Verbrenner, eine für E-Autos. BMW hat alles auf eine.

Nicht unbedingt die klügere Wette. Aber die Welt hat sich so entwickelt, dass Optionalität belohnt wurde.

Flexibilität ist eine Krisenstrategie. Sie funktioniert, solange die Welt volatil bleibt. Solange niemand weiß, welche Technologie sich wo und wann durchsetzt. Solange politische Entscheidungen über Nacht alles verändern. In dieser Welt ist Optionalität keine Schwäche. Sondern eine Fähigkeit.

Der Weg von BMW war nicht unbedingt billiger

Wichtig zu verstehen: BMWs Weg war nicht unbedingt billiger. Wenn eine Plattform Verbrenner, Hybride und E-Autos gleichzeitig können muss, bedeutet das enorme Komplexität. Und damit Kosten.

Warum BMW das konnte? Bei VW bestimmt die Politik mit. Bei Mercedes sitzen Großaktionäre aus China und Kuwait am Tisch. Hinter BMW steht die Familie Quandt. Und hält die Hälfte der Anteile. Seit über 60 Jahren. Unter den deutschen Autobauer kann BMW am ehesten langfristig planen. In Generationen denken. DAS ist der eigentliche strukturelle Vorteil von BMW.

2025 war ein Jahr, in dem der beste Plan war: Keinen Plan zu haben. BMW hat davon profitiert. Die Neue Klasse ist jetzt das Gegenteil. Eine klare Wette. Und klare Wetten kann man verlieren.

Philipp Raasch war 10 Jahre bei Mercedes. Heute schreibt er in seinem Newsletter Der Autopreneur über Tesla, China und warum deutsche Autobauer den Anschluss verlieren. Seine Analysen werden von 37.000 Lesern verfolgt – darunter Entscheider bei VW, BMW und BYD. Hier kostenlos abonnieren. Er ist Teil unseres EXPERTS Circle. Die Inhalte stellen seine persönliche Auffassung auf Basis seiner individuellen Expertise dar.

Philipp Raasch

Den vollständigen Artikel hier lesen

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Telegram E-Mail
Finanzen100
  • Website
  • Facebook
  • X (Twitter)
  • Instagram

Über Finanzen100 Finanzen100 wurde 2009 gegründet und ist eines der führenden Finanzportale Deutschlands. Als Marke von BurdaForward hat sich die Plattform darauf spezialisiert, komplexe Börsennachrichten für Privatanleger und Entscheider verständlich aufzubereiten. Finanzen100 bietet Echtzeitkurse für über 2 Millionen Wertpapiere, fundierte Marktanalysen und personalisierte Portfolio-Tools.

Ähnliche Beiträge

Der unterschätzte Engpass 2026: Ohne dieses Metall sind Armeen blind: 60% Marktanteil – und plötzlich wird der Hahn zugedreht

vor 5 Minuten

Analysten wittern auf einmal neue Comeback-Chance für SAP

vor 14 Minuten

BOTSI®-Advisor Hochstufung Gesco von Rang 257 auf …

vor 18 Minuten
6 Kommentare ansehen

6 Kommentare

  1. Anna W. Meyer am April 13, 2026 6:27 p.m.

    Solid analysis. Will be watching this space.

    Antworten
  2. Emma Schneider am April 13, 2026 6:27 p.m.

    I’ve been following this closely. Good to see the latest updates.

    Antworten
  3. Anna Wagner am April 13, 2026 6:31 p.m.

    This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.

    Antworten
    • Hans Wagner am April 13, 2026 6:58 p.m.

      Good point. Watching closely.

      Antworten
  4. Peter Müller am April 13, 2026 6:34 p.m.

    Interesting update on Langeweile als Sieg: Wie BMW VW und Mercedes abhängt. Looking forward to seeing how this develops.

    Antworten
  5. Mia Wagner am April 13, 2026 6:35 p.m.

    Great insights on News. Thanks for sharing!

    Antworten
Einen Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-News

Analysten wittern auf einmal neue Comeback-Chance für SAP

vor 14 Minuten

BOTSI®-Advisor Hochstufung Gesco von Rang 257 auf …

vor 18 Minuten

Optische Netzwerke: Dieser finnische Konzern soll jetzt profitieren

vor 35 Minuten

Abonnieren Sie Updates

Erhalten Sie die aktuellsten Finanznachrichten und -updates direkt in Ihren Posteingang.

Empfehlungen der Redaktion

BOTSI®-Advisor Hochstufung Gesco von Rang 257 auf …

vor 18 Minuten

Optische Netzwerke: Dieser finnische Konzern soll jetzt profitieren

vor 35 Minuten

Deutsche Anleihen geben nach – Starker Rückgang der Renditen in Ungarn

vor 2 Stunden

Friedensgespräche gescheitert: Trump ordnet Blockade iranischer Häfen an – Ölpreis schießt wieder hoch

vor 2 Stunden
Facebook X (Twitter) TikTok Instagram LinkedIn
© 2026 Aktien Media. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Kontakt
  • Quellen

Geben Sie oben Ihren Suchbegriff ein und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.