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20.02.2026 –
Das lang erwartete Urteil des Supreme Court zu Trumps Zöllen entzieht der bisherigen Praxis die Rechtsgrundlage. Die pauschale Anwendung des Notstandsrechts (IEEPA) für globale Importabgaben wurde überraschend klar mit 6:3 Stimmen gestoppt. Das Urteil sorgt für eine Zäsur in der US-Handelspolitik. Auch wenn US-Präsident Trump versuchen wird, über eine „Notstands-Zollpolitik 2.0“ (Sektion 232) gegenzusteuern, hat sich die Situation mit dieser Entscheidung grundlegend verändert.
Die Exekutive funktioniert
Das Urteil belegt zuallererst die Wirksamkeit der US-amerikanischen Checks and Balances. Die exekutive Macht bei Handelsbeschränkungen wurde juristisch klar begrenzt. Die nächste Niederlage für Trump deutet sich im Fall Lisa Cook an. Auch hier ist es wahrscheinlich, dass das Gericht den Präsidenten stoppt und die Absetzung der smarten Ökonomin stoppt.
Trumps Spielraum ist doch begrenzt
Neben den institutionellen Hürden sollte Trump in den kommenden Monaten durch die zunehmend in den Fokus rückenden Zwischenwahlen weiter geschwächt werden. Es deutet alles auf einen Machtwechsel im Senat hin. Ein „Split Congress“ würde Trumps Spielraum für weitere wirtschaftspolitische Alleingänge massiv einschränken. Die Erwartung einer „gelähmten Administration“ wirkt auch als Stabilitätsfaktor für die Finanzmärkte. Historisch hat gerade nach den US-Zwischenwahlen der US-Aktienmarkt mit sein bestes Performancefenster.
Dollar unter Druck – Falscher Konsens?
Der Marktkonsens sieht das Urteil als einen Belastungsfaktor für den US-Dollar. Wir sind hier nicht so sicher. Auf der Negativseite stehen zwar fiskalische Risiken durch mögliche Rückzahlungen (ca. 179 Mrd. USD), aber die Stabilität der US-Institutionen ist ein dickes Plus für die US-Währung. Wir erwarten folglich keinen nachhaltigen Einfluss auf die Währung durch die Entscheidung.
Schwellenländer übergewichten
Die Entscheidung ist auch eine klare Bestätigung für uns, die Schwellenländer in unserem Aktienportfolio stark zu gewichten. Mit dem Wegfall von Zoll-Drohungen als politisches Instrument verbessert sich für diese Märkte das zyklisch ohnehin perfekte Umfeld weiter. Gleiches gilt für Europa, auch wenn hier ansonsten gerade nicht wirklich viel funktioniert.
MainSky Asset Management AG
Reuterweg 49
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 150 49 680-0
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Pressekontakt: Kranch Media Thomas Kranch
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Über die MainSky Asset Management AG
Seit 2001 steht die MainSky Asset Management AG für bankenunabhängige Vermögensverwaltung mit dem Fokus auf Familienvermögen, Family Offices und institutionelle Investoren. MainSky ist spezialisiert auf das Management von liquiden Assets. Mehrwert wird generiert, indem das Performancepotenzial für einzelne Märkte bzw. Marktsegmente aus makroökonomischen Fundamentalanalysen abgeleitet und die Portfoliostruktur aktiv auf die erwarteten Marktbedingungen ausgerichtet wird. Analyse und Meinungsbildung werden durch eigens entwickelte quantitative Modelle unterstützt. Dennoch gibt es keine Modellgläubigkeit und es erfolgt immer eine ökonomische Interpretation aller Informationen hin zu einem ökonomisch plausiblen Marktbild. Insgesamt verwaltet die Gesellschaft mit einem Team von acht Mitarbeitern rund 500 Millionen Euro in mehreren Spezialfonds, Managed Accounts und in zwei Publikumsfonds, darunter dem vermögensverwaltenden MainSky Macro Allocation Fund.
Über den MainSky Macro Allocation Fund
Der MainSky Macro Allocation Fund bietet Investoren Zugang zu den globalen Aktien- und Rentenmärkten und orientiert sich an der gleichnamigen und seit 2007 mit einem Track Record und einem herausragendem Rendite-Risiko-Verhältnis ausgestatteten Anlagestrategie. Der Investmentansatz konnte in der Vergangenheit durch konstant gute Ergebnisse überzeugen. Gerade in schwierigen Marktphasen wie der Finanzmarkt- und der Corona-Krise 2008 zeigte sich die Überlegenheit der Strategie durch erfolgreichen Kapitalerhalt. Grundlage des Ansatzes ist eine Makro- bzw. Top-Down-Analyse, aus der heraus das Management die jeweiligen Asset-Klassen und Marktsegmente allokiert. Die Finanzmärkte sind weitgehend mikro-effizient, aber makro-ineffizient. Das Fondsmanagement nutzt diese makroökonomischen Ineffizienzen durch eine flexible Assetklassen-, Sektor-, Faktor- & Länderallokation aus. Die Umsetzung der Aktienquote über ETFs ermöglicht zudem eine Partizipation an verschiedenen Faktorprämien (z.B. Low Volatility, Growth). Mit einer Aktienquote zwischen 25 und 75 Prozent strebt der Fonds eine mittelfristige absolute Wertentwicklung von 5-6 Prozent über der Geldmarktrendite sowie eine jährliche Ausschüttung von drei Prozent an. Der MainSky Macro Allocation Fund ist ein Artikel 8–Fonds gemäß der EU-Offenlegungsverordnung.
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5 Kommentare
Great insights on Fonds-News. Thanks for sharing!
Interesting update on Marktkommentar: Dr. Eckhard Schulte (MainSky): Supreme Court kassiert Trumps Zoll-Politik – Stabilitätsfaktor für den Aktienmarkt. Looking forward to seeing how this develops.
This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.
Good point. Watching closely.
Solid analysis. Will be watching this space.