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Ein US-Autogigant muss Tausende Fahrzeuge von der Straße holen. Auslöser ist eine Fehlfunktion. Autofahrer haben mehrere Möglichkeiten.
Eine Fehlfunktion bei der Rückfahrkamera soll den Rückruf ausgelöst haben. „Ein fehlerhaftes Rückfahrbild schränkt die Sicht des Fahrers hinter dem Fahrzeug ein und erhöht somit das Unfallrisiko“, schreibt die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA dazu. Insgesamt ruft der Autobauer General Motors um die 270.000 Wagen zurück.
General Motors ruft Tausende Autos zurück
Laut dem US-amerikanischen Nachrichtenportal „USA Today“ hat General Motors das Problem im Montageprozess des Kameragehäuses festgestellt. Bei einigen Einheiten kann sich eine Klebeverbindung lösen, wodurch Feuchtigkeit eindringen und die Kamera beeinträchtigen kann.
Die betroffenen Marken sind allesamt „Chevrolet“-Modelle. Konkret geht es um:
- 2023 Chevrolet Malibu: Herstellungszeitraum zwischen 26. Mai 2022 und 3. August 2023
- 2024 Chevrolet Malibu: Herstellungszeitraum zwischen 22. März 2023 und 8. Juli 2024
- 2025 Chevrolet Malibu: Herstellungszeitraum zwischen 16. April 2024 und 20. Dezember 2024
Mehr als 271.000 Fahrzeuge betroffen
Laut der NHTSA-Mitteilung tauschen Autohändler die fehlerhaften Rückfahrkameras kostenlos aus. Autofahrer, die vermuten, ihr Wagen könnte betroffen sein, sollten auf der NHTSA-Website die Fahrzeugidentifikationsnummer prüfen. So stellen sie sicher, ob ihr Wagen vom Rückruf eingeschlossen ist.
Die Benachrichtigungsschreiben sollen am 18. Mai 2026 an die Fahrzeughalter verschickt werden. Die NHTSA geht davon aus, dass bis zu 271.770 Fahrzeuge betroffen sein können.
Autobauer verschickt wichtigen Brief an Besitzer
GM gibt dazu an, dass der Konzern alle von Rückrufen betroffenen Kunden innerhalb von 60 Tagen nach Bekanntgabe eines Rückrufs schriftlich benachrichtigt. Sollten Autofahrer überzeugt sein, dass ihr Auto betroffen ist, aber die Eingabe der Fahrzeugidentifikationsnummer auf der Website keine Resultate bringen, können sie die Nummer zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal prüfen.
Schwächeres 1. Quartal, aber wegen Zoll-Effekten
Anfang April hat GM ein etwas schwächeres Quartal als im Vorjahreszeitraum berichtet. Der Fahrzeugabsatz war mit rund 626.000 Fahrzeugen 9,7 Prozent schwächer als 2025. Das erklärte der Konzern damit, dass im ersten Quartal 2025 Panik-Käufe im Vorfeld von angekündigten US-Zöllen den Verkauf angekurbelt hatten. Es habe eine „außergewöhnlich hohe Absatzrate“ stattgefunden, die das März-Ergebnis 2025 „stark verzerrt“ habe.
Cadillac ist im Markt für Elektroautos demnach führend. Die Verkäufe von GM-Elektroautos sind nach Quartalsbericht führt um 20 Prozent gestiegen. Für Flottenverkäufe sei es sogar das stärkste erste Quartal seit 2020 gewesen, schreibt der Autobauer.
An der Börse scheint das gut anzukommen: Über das vergangene Jahr hat General Motors ein Kursplus von 57,43 Prozent hingelegt. US-Präsident Donald Trump versucht, mit hohen Zöllen auf Autoimporte, den heimischen Markt zu stärken. Das sorgt zwar für mehr Volatilität bei Autoaktien, aber zumindest GM profitiert derzeit.
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6 Kommentare
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