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In enger Abstimmung mit den zuständigen deutschen Behörden würden bestimmte Chargen zurückgerufen, die in Deutschland verkauft worden seien, teilte der Konzern in Frankfurt mit. „Die Sicherheit und das Wohlbefinden von Säuglingen haben für uns absolute Priorität.“
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Cereulid kann zu Durchfall und Erbrechen führen
Welche Auswirkungen sind möglich? „Cereulid kann innerhalb von 30 Minuten bis 6 Stunden Erbrechen, Durchfall und ungewöhnliche Müdigkeit auslösen“, erklärte ein Unternehmenssprecher. Zeige das Kind keine dieser Symptome, bestehe kein Grund zur Sorge hinsichtlich gesundheitlicher Auswirkungen.
„Es ist uns wichtig zu betonen, dass bislang keine Erkrankungen oder Symptome im Zusammenhang mit dem Verzehr der betroffenen Produkte bestätigt worden sind“, hieß es in einer Mitteilung.
Eltern sollen betroffene Produkte nicht verwenden
Und: „Eltern, die eines oder mehrere der betroffenen Produkte mit den entsprechenden Chargennummern/Mindesthaltbarkeitsdaten gekauft haben, werden gebeten, ihre Kinder hiermit nicht mehr zu füttern, sondern die Produkte dort zurückzugeben, wo diese gekauft wurden.“ Der Kaufpreis werde auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.
Sollten Eltern Bedenken hinsichtlich der Gesundheit ihres Kindes haben, wird ihnen geraten, mit einem Kinderarzt zu sprechen.
„Wir verstehen, dass diese Nachricht bei Eltern Besorgnis auslösen kann“, erklärte der Konzern. So wolle man klare und transparente Informationen sowie Unterstützung anbieten.
Bei Fragen stehe der Nestlé Verbraucherservice zur Verfügung. Dieser sei unter der Telefonnummer +49 (0) 800 2344 944 erreichbar – montags bis samstags von 8.00 bis 20.00 Uhr sowie sonntags von 8.00 bis 18.00 Uhr./jto/DP/mis
Quelle: dpa-AFX
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24 Kommentare
Es ist bemerkenswert, dass bei einer potenziellen Kontamination mit Cereulid keine Erkrankungen gemeldet wurden. Die Sicherheitsmaßnahmen scheinen zu greifen, aber Wachsamkeit ist geboten.
Ich finde es gut, dass der Fokus auf der Sicherheit und dem Wohlbefinden der Säuglinge liegt. Das sollte bei der Babynahrungsherstellung immer an erster Stelle stehen.
Berührt dieser Rückruf auch Produkte, die bereits vor einiger Zeit gekauft wurden, aber noch nicht verbraucht sind? Die Mindesthaltbarkeitsdaten sind entscheidend.
Ich habe gerade Beba-Produkte im Schrank entdeckt. Jetzt muss ich schnell die Chargennummern überprüfen, um sicherzustellen, dass wir nicht betroffen sind.
Ich frage mich, ob die Kühlkette der betroffenen Flüssignahrungsprodukte ein Faktor für die mögliche Toxinbildung gewesen sein könnte. Das sollte untersucht werden.
Wie hoch ist der Anteil der betroffenen Chargen an der Gesamtproduktion von Beba und Alfamino? Diese Information wäre für eine realistischere Einschätzung wichtig.
Diese Nachricht ist wirklich beunruhigend für Eltern. Es ist gut, dass Nestlé einen klaren Rückruf angeordnet hat und die Rückerstattung problemlos funktioniert.
Die Angabe des Zeitraums für die Symptomentwicklung (30 Minuten bis 6 Stunden) ist hilfreich für Eltern, um zu wissen, worauf sie achten müssen, falls ihr Kind die Babynahrung konsumiert hat.
Dass das Toxin Cereulid, das von Bacillus cereus produziert wird, in der Babynahrung gefunden werden könnte, ist sehr beunruhigend, besonders da es schon innerhalb von 30 Minuten zu Erbrechen führen kann.
Ich finde es richtig, dass Nestlé hervorhebt, dass keine Erkrankungen gemeldet wurden, aber gleichzeitig die Besorgnis der Eltern versteht und Unterstützung anbietet. Transparenz ist hier wichtig.
Es ist gut zu wissen, dass man sich bei Bedenken an den Kinderarzt wenden soll. Eine schnelle Beratung kann unnötige Sorgen vermeiden.
Die Erreichbarkeit des Nestlé Verbraucherservices von 8:00 bis 20:00 Uhr montags bis samstags und sonntags bis 18:00 Uhr ist ein guter Service für besorgte Eltern, die Fragen haben.
Die Tatsache, dass das Toxin durch das Bakterium Bacillus cereus entsteht, wirft die Frage auf, welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Kontamination in der Produktion zu verhindern.
Die Tatsache, dass bisher keine bestätigten Erkrankungen vorliegen, ist zwar beruhigend, aber bedeutet nicht, dass keine Gefahr besteht. Eltern sollten sehr vorsichtig sein und die Rückrufaktion ernst nehmen.
Die schnelle Reaktion von Nestlé, die Rückrufaktion in enger Abstimmung mit den Behörden durchzuführen, ist positiv. Hoffentlich wird die Ursache schnell gefunden.
Ich bin froh, dass die zuständigen deutschen Behörden in die Rückrufaktion einbezogen sind. Das stärkt das Vertrauen in die Sicherheit der Produkte.
Sollte man, selbst wenn die Chargennummer nicht betroffen ist, trotzdem vorsorglich auf die Produkte verzichten, bis weitere Informationen vorliegen? Sicherheit geht vor.
Es wäre wünschenswert, wenn Nestlé zukünftig proaktiv die Ergebnisse ihrer Qualitätskontrollen veröffentlicht, um das Vertrauen der Verbraucher zu stärken.
Das ist ein wichtiger Hinweis für alle Eltern, die Beba oder Alfamino verwenden. Bitte prüfen Sie die Chargennummern, um die Gesundheit Ihrer Kinder zu schützen.
Die Erwähnung von ‚ungewöhnlicher Müdigkeit‘ als möglichem Symptom ist wichtig, da dies in der Babypflege oft übersehen wird. Eltern sollten achtsam sein.
Ich bin gespannt, welche Konsequenzen diese Kontamination für den betroffenen Zulieferer haben wird. Eine umfassende Überprüfung seiner Produktionsstandards ist notwendig.
Ich frage mich, wie Nestlé die Qualitätssicherung bei ihren Zulieferern handhabt, um sicherzustellen, dass solche Kontaminationen in Zukunft vermieden werden? Eine unabhängige Überprüfung wäre sinnvoll.
Es ist gut zu hören, dass die betroffenen Produkte der Marken ‚Beba‘ und ‚Alfamino‘ klar identifiziert wurden und der Kaufpreis auch ohne Kassenbon erstattet wird. Das zeigt Verantwortungsbewusstsein.
Wenn das Toxin Cereulid in einer Zutat eines Zulieferers gefunden wurde, wie kann Nestlé sicherstellen, dass es in anderen Zutaten oder von anderen Zulieferern nicht auch vorhanden ist?