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Der Windturbinenhersteller Nordex hat von Aquila Clean Energy einen weiteren Auftrag für den Windpark-Cluster Baza in der südspanischen Provinz Granada erhalten.
Zusätzlich zu den erst Anfang Juni bestellten 21 Anlagen mit 124 Megawatt (MW) werde Nordex für das Projekt weitere 24 Turbinen mit insgesamt 141,6 MW liefern, teilte das Unternehmen mit. Auch dieser zweite Auftrag beinhaltet einen Premium-Service-Vertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren.
Aquila Clean Energy zieht mit dem Auftrag eine Option, die Gesamtzahl der Turbinen im Windparkt um bis zu 24 Anlagen zu erweitern. Die Option galt bis Ende August.
Der Baza-Cluster erstreckt sich über acht Standorte zwischen den Städten Granada und Almeria in Andalusien.
Die Nordex-Aktie notiert im XETRA-Handel zeitweise 1,00 Prozent höher bei 14,12 Euro.
DJG/sha/cbr
FRANKFURT (Dow Jones)
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14 Kommentare
Die Erwähnung von Hebelprodukten im Artikel finde ich etwas irreführend – das ist ja eher etwas für kurzfristige Spekulanten und hat wenig mit der langfristigen Entwicklung von Nordex zu tun.
Die Tatsache, dass die Nordex-Aktie um 1,00 Prozent auf 14,12 Euro gestiegen ist, deutet darauf hin, dass der Markt den Auftrag positiv bewertet, aber ist das nachhaltig oder nur eine kurzfristige Reaktion?
Die Konzentration auf den spanischen Markt durch Aufträge wie diesen könnte ein strategischer Schritt von Nordex sein, um in einem etablierten Windenergiemarkt Fuß zu fassen und Referenzen zu sammeln.
124 MW aus dem ersten Auftrag plus 141,6 MW aus dem zweiten – das sind fast 266 MW Windenergie für Spanien. Ein wichtiger Beitrag zur Energiewende, finde ich.
Ein Premium-Service-Vertrag über 20 Jahre ist eine beachtliche Verpflichtung und sollte sich positiv auf die langfristige Umsatzsicherheit von Nordex auswirken, besonders im Hinblick auf die Wartung der insgesamt 45 Anlagen.
Absolut, die Serviceverträge sind oft unterschätzt, aber sie generieren einen stabilen Cashflow und binden den Kunden langfristig.
Ich frage mich, ob die Wahl des Standorts Baza speziell auf die Windverhältnisse dort zurückzuführen ist, oder ob es auch andere Faktoren wie Netzanschlussmöglichkeiten gab.
Gute Frage! Oft spielen mehrere Faktoren eine Rolle, auch die Verfügbarkeit von Flächen und Genehmigungen.
Die Verteilung der Windparks über acht Standorte zwischen Granada und Almeria klingt logistisch herausfordernd – wie wird Nordex die Wartung und den Transport der Komponenten über diese Distanz organisieren?
Es wäre interessant zu wissen, welche Art von Turbinen genau zum Einsatz kommt – sind es Modelle der Gamma- oder Delta-Generation, und welche spezifischen Vorteile bieten sie für die Bedingungen in Andalusien?
Ein Auftrag dieser Größenordnung, der die ursprüngliche Bestellung erweitert, zeigt, dass Nordex in der Lage ist, komplexe Projekte erfolgreich umzusetzen und die Erwartungen der Kunden zu erfüllen.
Das stimmt, die Fähigkeit, Folgeaufträge zu generieren, ist ein gutes Zeichen für die Kundenzufriedenheit und die Wettbewerbsfähigkeit.
Die Erweiterung des Baza-Clusters um weitere 24 Turbinen, was einer zusätzlichen Leistung von 141,6 MW entspricht, zeigt ein starkes Vertrauen von Aquila Clean Energy in die Technologie von Nordex.
Mich wundert, dass Aquila Clean Energy die Option zur Erweiterung erst jetzt, kurz vor dem Ablauf am Ende August, gezogen hat – gab es da vielleicht interne Überlegungen oder veränderte Bedingungen?