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- Nordex SE – WKN: A0D655 – ISIN: DE000A0D6554 – Kurs: 32,480 € (XETRA)
Die Nordex-Aktie markierte im April 2005 ihr Allzeittief bei 1,35 EUR. Anschließend bewegte sie sich jahrelang in einem riesigen symmetrischen Dreieck seitwärts.
Im Oktober und November drückte die Aktie gegen die obere Begrenzung dieses Dreiecks. Im Dezember kam es zu einem ersten Monatsschlusskurs darüber. Im Januar setzt sie sich nach oben ab. Die Dreiecksoberkante liegt im Monatschart aktuell bei 26,18 EUR.
Der Wert attackiert im laufenden Monat bereits den Widerstand bei 31,78 EUR und damit das Hoch aus dem Dezember 2015. Sie notierte zuletzt im November 2007 auf einem höheren Niveau. Bei 37,12 EUR liegt mit dem Hoch aus dem Jahr 2007 ein weiterer wichtiger Widerstand.
Nach der Rally im letzten Jahr notiert der RSI (14) auf Monatsbasis inzwischen bei 81,22 Punkten. Dies zeigt deutlich einen überkauften Zustand an.
Langfristig stark, kurzfristig gefährdet
Mit dem Ausbruch aus dem Dreieck ergab sich ein Kaufsignal, das die Aktie jahrelang und noch länger prägen kann. Das rechnerische Ziel aus dem Dreieck liegt bei 590,13 EUR. Das ist weit über dem Allzeithoch aus dem Juli 2001 bei 104,14 EUR.
Allerdings kann es jederzeit zu einem Rückschlag kommen, um die überkaufte Situation abzubauen. Ein klassischer Pullback an das Dreieck, der sich über mehrere Monate zieht, würde dem vollumfänglich genügen. Im Idealfall scheitert die Aktie zunächst am Widerstand bei 37,12 EUR, setzt dann auf das Dreieck zurück. Anschließend stünde einer weiteren starken Rally in Richtung Allzeithoch nur noch wenig im Weg. Das ganz große Ziel kann man nach einem stabilen Ausbruch auf das Allzeithoch in die Langzeitperspektive aufnehmen.
Kritisch für die Bullen wäre erst ein Rückfall in das Dreieck. Dann müsste mit einem Rückfall in Richtung 17,74 bis 15,63 EUR gerechnet werden.
Fazit: Die Aktie von Nordex hat im Dezember ein wichtiges und sehr langfristiges Kaufsignal geliefert. Dieses muss sich in der nächsten Konsolidierung oder Korrektur bewähren. Gelingt das, hat die Aktie auf Jahre hinaus aus charttechnischer Sicht hervorragende Perspektiven.
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26 Kommentare
Die Offenlegung der Interessenkonflikte durch die stock3 AG ist ein wichtiger Schritt zur Wahrung der Glaubwürdigkeit. Das sollte Standard sein.
Die seitwärts gerichtete Bewegung in einem symmetrischen Dreieck über Jahre hinweg ist bemerkenswert. Was hat sich geändert, das diesen Ausbruch im Dezember ausgelöst hat?
Ein ‚Pullback‘ an das Dreieck über mehrere Monate klingt nach einer geduldsprobenden Phase für Trader. Ist das ein übliches Szenario nach solchen Ausbrüchen?
Die Betonung auf die charttechnische Analyse ist verständlich, aber welche fundamentalen Faktoren unterstützen die positive Entwicklung der Aktie?
Das Kursziel von 590,13 EUR, das sich aus dem Dreieck ergibt, erscheint angesichts des bisherigen Allzeithochs von 104,14 EUR sehr ambitioniert. Welche Faktoren müssten eintreten, um dieses Ziel zu erreichen?
Die Nennung des Hochs aus dem Dezember 2015 bei 31,78 EUR als Widerstand ist ein klarer Hinweis darauf, wo die Aktie aktuell steht. Werde ich diese Marke im Auge behalten.
Ich bin neu im Aktienhandel und finde die Erklärung des symmetrischen Dreiecks sehr hilfreich. Könnte man das vielleicht noch etwas vereinfachen?
Ich finde es gut, dass die stock3 AG mögliche Interessenkonflikte offenlegt. Das schafft Vertrauen in die Analyse.
Absolut, Transparenz ist in der Finanzwelt entscheidend.
Ich bin etwas besorgt über die Aussage, dass ein Rückfall in das Dreieck zu Kursen zwischen 17,74 und 15,63 EUR führen könnte. Das wäre ein erheblicher Verlust für aktuelle Investoren.
Die Tatsache, dass der RSI bereits bei 81,22 Punkten liegt, macht mich vorsichtig. Ein Rücksetzer könnte eine gute Gelegenheit sein, um einzusteigen.
Die Tatsache, dass die Aktie 2007 bereits auf einem höheren Niveau notierte, deutet darauf hin, dass der aktuelle Anstieg nicht völlig unerwartet kommt. Gibt es Parallelen zu dieser Zeit?
Die langfristige Perspektive der Nordex-Aktie scheint positiv, aber die kurzfristige Gefahr eines Rücksetzers ist nicht zu unterschätzen. Wie sollte man sich als Anleger verhalten?
Ein Rückfall unter das Dreieck wäre wirklich ein Warnsignal. Wie wahrscheinlich ist das nach dem starken Anstieg im letzten Jahr?
Der Artikel erwähnt den Widerstand bei 31,78 EUR, das Hoch aus Dezember 2015. Wird ein Durchbruch hier als Bestätigung des Kaufsignals gesehen?
Die Analyse scheint sehr auf den technischen Aspekten zu basieren. Gibt es auch eine Bewertung der Wettbewerbssituation von Nordex?
Die Beschreibung des ‚Pullback‘ als Möglichkeit zur Konsolidierung ist nachvollziehbar. Wie lange könnte dieser Rücksetzer dauern?
Die Erwähnung des Januars als Zeitpunkt der Absetzung nach oben ist wichtig. Hat es hier spezielle Nachrichten oder Ereignisse gegeben, die das begünstigt haben?
Ich glaube, die positiven Nachrichten bezüglich neuer Aufträge im Januar haben den Aufwärtstrend verstärkt.
Der Widerstand bei 37,12 EUR, das Hoch aus 2007, scheint ein wichtiger Punkt zu sein. Wird erwartet, dass die Aktie dort zunächst scheitert?
Ich habe gehört, dass Nordex stark im Bereich Windenergieanlagen ist. Spielt das eine Rolle bei der positiven Einschätzung?
Ich bin skeptisch, ob das Kursziel von 590,13 EUR realistisch ist. Das wäre eine Vervielfachung des aktuellen Kurses. Welche Annahmen liegen diesem Ziel zugrunde?
Ein RSI von 81,22 Punkten deutet auf einen extrem überkauften Zustand hin. Ist ein Rücksetzer also unvermeidlich, auch wenn das Kaufsignal stark ist?
Die Erwähnung des Allzeittiefs von 1,35 EUR im April 2005 zeigt, wie weit die Aktie bereits gekommen ist – ist das ein realistischer Ausgangspunkt für eine langfristige Bewertung?
Das ist ein sehr guter Punkt. Viele Anleger ignorieren die historische Volatilität und konzentrieren sich nur auf die jüngste Entwicklung.
Ich finde es gut, dass der Artikel sowohl die Chancen als auch die Risiken aufzeigt. Das hilft bei einer fundierten Entscheidung.