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Während geopolitische Spannungen den Dax auf Talfahrt schicken, setzen Anleger auf deutsche Rüstungskonzerne. Rheinmetall und Co. verzeichnen kräftige Kursgewinne – entgegen dem allgemeinen Markttrend.
Die jüngste Eskalation im Nahen Osten hat den deutschen Aktienmarkt zum Wochenstart schwer belastet. Nach Angriffen der USA und Israels auf den Iran sowie den anschließenden Vergeltungsschlägen sackte der Dax am Montagmorgen um rund zwei Prozent ab und fiel damit erneut unter die 25.000er-Marke.
Auslöser der Marktturbulenzen ist ein Angriff Israels und der USA auf den Iran, bei dem unter anderem das iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde. Die iranische Führung reagierte umgehend mit Angriffen auf israelische Ziele sowie US-Militärstützpunkte in der Golfregion. Die geopolitische Unsicherheit ließ Anleger vermehrt in als sicher geltende Branchen umschichten.
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Insbesondere deutsche Rüstungsunternehmen konnten von der angespannten Lage profitieren. Die Aktien von Rheinmetall, Hensoldt und Renk legten im frühen Handel um 2 bis 5 Prozent zu und setzten sich damit deutlich vom schwachen Gesamtmarkt ab.
Experten sehen in der aktuellen Nachrichtenlage einen weiteren Schub für die Kursentwicklung der europäischen Verteidigungsindustrie.
Technische Analyse der Rheinmetall-Aktie von index-radar.de
HotStocks von index-radar.de
Der Rüstungskonzern hat in den vergangenen zwölf Monaten eine Kursgeschichte geschrieben, die selbst routinierte Marktbeobachter nicht kaltlässt: Nach einem fulminanten Start mit einer Rallye von über 50 Prozent im Frühjahr folgten abrupte Richtungswechsel – kräftige Rücksetzer wechselten sich mit dynamischen Erholungen ab.
Seit Herbst dominiert eine Seitwärtsbewegung mit leicht fallender Tendenz, wobei der aktuelle Kurs von 1703 Euro spürbar unter dem Hoch von Anfang Oktober liegt. Trotz der jüngsten Verschnaufpause bleibt die Performance deutlich über dem DAX, was die Aktie als Outperformer im Indexumfeld bestätigt.

HotStocks von index-radar.de
Aktuell notiert die Aktie knapp zwei Prozent unter ihrer 200-Tage-Linie, die selbst leicht nach unten zeigt – ein technisches Signal, das vorsichtige Zurückhaltung nahelegt. Die Distanz zur Durchschnittslinie war in den vergangenen Monaten deutlich größer, sowohl nach oben als auch nach unten, doch der jüngste Abstand deutet auf eine Phase relativer Beruhigung hin. Die Markttechnik spiegelt den übergeordneten Seitwärtstrend mit abnehmender Dynamik wider.
Unsere Modelle zeigen für die kommenden vier Wochen einen Zielkorridor zwischen 1559 Euro und 2390 Euro, mit einer Prognose von plus 16 Prozent als Richtwert. Damit bleibt der Spielraum für Ausreißer nach oben wie nach unten ungewöhnlich weit. Anleger sollten sich auf eine Fortsetzung der hohen Schwankungsbreite einstellen, ohne konkrete Signale für eine nachhaltige Trendwende.
Das Original zu diesem Beitrag „Rheinmetall: Rüstungswerte profitieren von Nahost-Eskalation – Renditechance von 42,1 % p.a.“ stammt von Index Radar.
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6 Kommentare
This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.
Good point. Watching closely.
I’ve been following this closely. Good to see the latest updates.
Solid analysis. Will be watching this space.
Interesting update on Rheinmetall schießt nach der Nahost-Eskalation nach oben. Looking forward to seeing how this develops.
Great insights on News. Thanks for sharing!