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Trotz gedämpfter Prognosen bleibt Bernstein Research bei Rheinmetall optimistisch und hält am Kursziel von 2050 Euro fest.
Rheinmetall hatte im Februar für das laufende Geschäftsjahr einen vorsichtigeren Ausblick als zuvor signalisiert und damit bei Investoren für Verunsicherung gesorgt. Die negativen Indikationen des Rüstungskonzerns betrafen insbesondere die Entwicklung zentraler Kennzahlen und führten dazu, dass Marktteilnehmer ihre Erwartungen nach unten anpassten.
Diese eingetrübte Stimmung spiegelte sich zuletzt auch deutlich im Aktienkurs wider. Die Papiere von Rheinmetall gerieten unter Druck, nachdem die verhaltenen Prognosen publik wurden. Infolge der gesenkten Erwartungen reagierte der Markt mit Zurückhaltung, was in einer schwächeren Kursentwicklung im Vergleich zu früheren Monaten resultierte.
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Ungeachtet der jüngsten Kursverluste hält Bernstein Research an seiner positiven Einschätzung für Rheinmetall fest. Die Analysten bestätigen ihre Einstufung mit ‚Outperform‘ und sehen das Kursziel weiterhin bei 2050 Euro. Damit signalisiert das Analysehaus, dass es mittelfristig weiteres Potenzial für die Aktie sieht, trotz der aktuell herausfordernden Rahmenbedingungen.
Rheinmetall-Aktie in der Analyse
HotStocks von index-radar.de
Nach einer fulminanten Rallye im Frühjahr folgte eine Serie abrupter Richtungswechsel – der Kurs pendelte zwischen 1139 und 1989 Euro, zuletzt jedoch mit einer leicht fallenden Tendenz. Heute notiert der Wehrtechnologie-Hersteller bei 1617 Euro und damit spürbar unter dem 52-Wochen-Hoch – ein klares Signal, dass die Euphorie der ersten Halbjahreshälfte inzwischen einer gewissen Ernüchterung gewichen ist.
Aktuell kämpft der Kurs mit der Schwerkraft: Die Aktie liegt rund 7 Prozent unter ihrer 200-Tage-Linie, die bei 1735 Euro verläuft. Diese Durchschnittslinie zeigt seit einigen Wochen eine leicht abwärtsgerichtete Tendenz, was den übergeordneten Seitwärtstrend mit fallender Schlagseite bestätigt. Die jüngsten Kursausschläge nach oben konnten das technische Bild bislang nicht nachhaltig aufhellen.
Unsere Modelle zeigen für die kommenden vier Wochen einen Korridor zwischen 1549 und 2180 Euro – der Prognosekorridor bleibt damit weit, mit einer zentralen Erwartung von plus 15 Prozent. Damit bleibt die Aktie ein Spielball starker Impulse: Kurzfristig ist alles zwischen moderatem Rücksetzer und kräftigem Kurssprung möglich, der breite Prognoserahmen spiegelt die hohe Dynamik der vergangenen Monate wider.

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Das Original zu diesem Beitrag „Rheinmetall: Analysten setzen weiter auf Aufholjagd – Renditechance von 45,5 % p.a.“ stammt von Index Radar.
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6 Kommentare
Great insights on News. Thanks for sharing!
This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.
Solid analysis. Will be watching this space.
Good point. Watching closely.
I’ve been following this closely. Good to see the latest updates.
Interesting update on Rheinmetall verunsichert Anleger vor eigenen Quartalszahlen. Looking forward to seeing how this develops.