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Hintergrund ist, dass Werften den Bau von Schiffen häufig vorfinanzieren müssen. Ploß zufolge können Aufträge im dreistelligen Millionen- oder gar im Milliardenbereich vorliegen. Erschwerend kommt hinzu, dass es weniger Banken als vor der Schifffahrtskrise gibt, die Werften Geld zur Finanzierung leihen.
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„Können deutsche Werften Aufträge nicht finanzieren, gehen diese verloren“, sagte Ploß. Die Entscheidung, den Schiffbau in das Programm aufzunehmen, werde den Werften helfen, Aufträge zu sichern.
Bürgschaften werden bis zu 80 Prozent abgesichert
Dass die Schifffahrt in das sogenannte Großbürgschaftsprogramm aufgenommen wird, haben das Bundeswirtschafts- und das Bundesfinanzministerium beschlossen. Werften können einen Antrag stellen, wenn sie eine Bürgschaft von mindestens 20 Millionen Euro brauchen.
Der Bund und die beteiligten Bundesländer sichern eine Bürgschaft bis zu 80 Prozent ab. Das heißt auch, sie müssen einspringen, wenn beispielsweise eine Werft geliehenes Geld an eine Bank nicht zurückzahlen kann.
Das Großbürgschaftsprogramm beschränkte sich in der Vergangenheit auf Unternehmen in strukturschwachen Regionen, wurde aber später erweitert. Landespolitiker und Wirtschaftsvertreter hatten sich über Jahre für die Aufnahme des Schiffbaus in das Programm starkgemacht.
Ploß reist durch Norddeutschland
Ploß befindet sich derzeit auf einer Reise zum Thema Sicherheitspolitik durch den Norden. In Hamburg besuchte Ploß die Werft Blohm+Voss, die inzwischen zum Rüstungskonzern Rheinmetall
Quelle: dpa-AFX
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6 Kommentare
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