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MÜNCHEN (dpa-AFX) – Trotz eines leichten Umsatzrückgangs hat der Lkw- und Zugbremsenhersteller
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Für Analyst Akash Gupta von der US-Bank JPMorgan hat der Bremsenhersteller einen soliden Jahresabschluss vorgelegt. Die Ziele lägen im Rahmen der Erwartungen. Auch für Lucas Ferhani von Jefferies entsprachen die Jahresziele weitgehend den Erwartungen und gingen von weiterem Wachstum und Margenverbesserungen in beiden Geschäftsbereichen (Lkw und Schiene) sowie von einem starken freien Barmittelfluss aus.
Der Umsatz des Bremsenherstellers soll im laufenden Jahr auf 8,0 bis 8,3 Milliarden Euro zulegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die mittlere Analystenschätzung liegt in der oberen Hälfte der Spanne. Die um Sondereffekte bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (Ebit) sieht das Management 2026 bei rund 14 Prozent. Der freie Barmittelfluss soll zwischen 750 und 850 Millionen Euro liegen.
Beim Ausblick stützt sich die Unternehmensführung auf den Auftragseingang, der 2025 um 2,8 Prozent auf gut 8,4 Milliarden Euro zulegte. Dabei glichen gestiegene Bestellungen im Bahngeschäft die rückläufige Nachfrage im Nutzfahrzeuggeschäft mehr als aus.
Der Umsatz fiel im vergangenen Jahr um 0,8 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro. Dies entspricht auch den Erwartungen von Analysten. Organisch, also ohne Währungs- und Portfolioeffekte, stieg der Umsatz um 1,9 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis erhöhte sich aufgrund von Sparmaßnahmen um 5,1 Prozent auf rund 1,02 Milliarden Euro. Die entsprechende Marge verbesserte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 13 Prozent.
„Die konstant gute Performance unseres Rail-Geschäfts ist ein Garant für unseren wirtschaftlichen Erfolg“, so Konzernchef Llistosella laut Mitteilung. Auch die Truck-Division habe sich unter sehr schwierigen Marktbedingungen behauptet.
Unter dem Strich stand ein um ein Fünftel gestiegener Gewinn von gut 574 Millionen Euro. Der freie Barmittelfluss erhöhte sich um 8,2 Prozent auf ein Rekordniveau von rund 790 Millionen Euro.
Knorr-Bremse hat im September den Kauf des Schweizer Elektronikanbieters Duagon für 500 Millionen Euro angekündigt. Hierdurch soll das Geschäft mit Elektronik- und Softwarelösungen für Schienenfahrzeuge gestärkt werden. Zudem will Knorr-Bremse mit der Übernahme der Online-Buchungsplattform Travis Road Services für einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag sein Dienstleistungsgeschäft ausbauen.
Die vollständigen Zahlen für 2025 will Knorr-Bremse am 19. März veröffentlichen./err/lew/jha/
Quelle: dpa-AFX
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6 Kommentare
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