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Die Fördermenge habe im vierten Quartal 2025 voraussichtlich zwischen 1,84 und 1,94 Millionen Barrel-Öläquivalent pro Tag gelegen, teilte der Konzern weiter mit. Dies ist eine in der Energieindustrie gebräuchliche Maßeinheit, um die Energiemenge verschiedener fossiler Brennstoffe (wie Öl, Gas, Flüssiggas) vergleichbar zu machen. Im dritten Quartal hatte die Produktion 1,83 Millionen Barrel betragen.
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Die Aktie gab an der Börse in London deutlich nach, um rund 2,5 Prozent. Die finalen Zahlen zu der genannten Geschäftsentwicklung sollen am 5. Februar folgen./err/jkr/mis
Quelle: dpa-AFX
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23 Kommentare
Der Vergleich der Produktion zwischen dem dritten (1,83 Millionen) und vierten Quartal (1,84–1,94 Millionen) zeigt zwar einen Anstieg, aber ist dieser ausreichend, um die sinkenden Preise zu kompensieren?
Die Erwähnung des 5. Februars als Datum für die finalen Zahlen ist wichtig für alle Investoren. Da sollte man sich den Bericht dann genauer ansehen.
Die Zahlen zum Barrel-Öläquivalent pro Tag zeigen, wie riesig die Produktionsmengen von Shell sind. Wie hoch ist der Anteil erneuerbarer Energien daran?
Die Meldung betont den Rückgang im Ölgeschäft, aber wie sieht es mit den anderen Geschäftsbereichen von Shell aus? Gibt es dort Ausgleichseffekte?
Ich bin kein Experte, aber der Zusammenhang zwischen steigender Fördermenge und sinkenden Erlösen scheint logisch. Mehr Angebot drückt die Preise.
Genau. Das ist ein klassisches Beispiel für das Gesetz von Angebot und Nachfrage.
Ich bin gespannt, ob die am 5. Februar veröffentlichten finalen Zahlen die vorläufigen Einschätzungen bestätigen oder ob es Überraschungen geben wird. Die Unsicherheit ist momentan hoch.
Die Kursverluste von rund 2,5 Prozent in London sind direkt mit der Ankündigung korreliert, erwarte ich. Wird diese Entwicklung sich auf andere Energieaktien ausweiten?
2,5 Prozent Kursverlust sind zwar nicht dramatisch, aber in einem ohnehin volatilen Markt ein Warnsignal. Wie beurteilen Analysten die Situation aktuell?
Ich beobachte Shell schon länger und bin nicht überrascht, dass sinkende Ölpreise sofort zu Kursverlusten führen. Die Abhängigkeit vom Ölgeschäft ist offenbar enorm.
Das stimmt. Eine Diversifizierung des Portfolios wäre für Shell langfristig wichtig, um widerstandsfähiger zu werden.
Der Artikel erwähnt keine geopolitischen Faktoren, die zu den sinkenden Ölpreisen beigetragen haben könnten. Sind diese irrelevant für Shells Situation?
Shell scheint trotz steigender Fördermenge unter den sinkenden Preisen zu leiden. Investieren sie verstärkt in alternative Energien, um sich unabhängiger vom Ölmarkt zu machen?
Die Tatsache, dass Shell einen Zwischenbericht veröffentlicht hat, deutet auf eine gewisse Dringlichkeit hin. Sie wollen die Investoren offenbar nicht zu lange im Unklaren lassen.
Ein Produktionsvolumen zwischen 1,84 und 1,94 Millionen Barrel-Öläquivalent pro Tag im vierten Quartal klingt beeindruckend, relativiert sich aber durch den erwarteten Ergebnisrückgang. Wie hoch ist der erwartete Rückgang in Prozent?
Die dpa-AFX Quelle zu nennen ist professionell. Aber was genau sind die Gründe für den Preisrückgang im letzten Quartal, laut der Quelle?
Ich überlege gerade, ob die aktuelle Situation eine gute Gelegenheit für einen Kauf von Shell-Aktien sein könnte, wenn man langfristig an eine Erholung der Ölpreise glaubt. Aber das ist riskant.
Definitiv eine Spekulation. Man sollte die Risiken gründlich abwägen und nicht alles auf eine Karte setzen.
Ich frage mich, ob die höheren Fördermengen lediglich eine Reaktion auf erwartete Preissenkungen waren, also eine Art ‚Absicherung‘. Scheint aber nicht zu funktionieren.
Die Verwendung von ‚Barrel-Öläquivalent‘ zur Vergleichbarkeit von Energieträgern ist grundsätzlich sinnvoll, aber wie genau wird diese Äquivalenz berechnet? Gibt es unterschiedliche Berechnungsmethoden?
Es wäre interessant zu wissen, wie sich die sinkenden Ölpreise auf die Investitionen von Shell in neue Projekte auswirken. Werden diese gekürzt?
Mich wundert, dass trotz der Ankündigung eines Ergebnisrückgangs nicht sofort massive Verkaufsorder eingingen. Zeigt das Vertrauen in Shell?
Die angekündigte Rückgang der Ölgeschäftsergebnisse, trotz erhöhter Fördermenge, deutet auf eine erhebliche Preisvolatilität hin. Könnte das ein Zeichen für strukturelle Probleme im Ölmarkt sein, die Shell stärker treffen?