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Im Norden finden am Samstag mit Werder Bremen – TSG 1899 Hoffenheim, 1. FC Union Berlin – FSV Mainz 05 und FC St. Pauli – RB Leipzig drei Begegnungen statt. Der Deutsche Wetterdienst sagt für Freitag eine extreme Wetterlage mit heftigen Schneefällen voraus. Besonders ungemütlich soll es ab der Nacht zum Freitag werden, wenn Sturmtief „Elli“ die Regie übernimmt. Laut der Warnung des Deutschen Wetterdienstes sind insbesondere Ostdeutschland, der Harz und die Region zwischen Bremen und Hamburg betroffen.
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Eintracht sieht keine Probleme für Partie gegen BVB
Die erste Partie des 16. Spieltages findet am Freitagabend zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund statt. „Nach Einschätzung der zuständigen Behörden gibt es aktuell keinen Grund zur Annahme, dass das Spiel am Freitag nicht wie geplant stattfinden kann“, teilte die Eintracht mit. „Über den Stadionbetreiber haben wir dennoch vorsorglich zusätzliches Personal im Einsatz, um Schneefall zu beseitigen, Streumaßnahmen durchzuführen und die Sicherheit auf dem Stadiongelände zu gewährleisten.“
Spielabsagen im Oberhaus aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes sind angesichts der verpflichtenden Rasenheizung selten geworden. In diesem Fall muss das Schiedsrichter-Gespann vor Ort entscheiden.
Schwierige Anreise für Fans
Das Problem ist die Anfahrt für die Fans, die in den nächsten Tagen mit Glatteis und Schnee rechnen müssen. Zudem hat die Deutsche Bahn witterungsbedingt bereits Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr angekündigt.
Außerdem können Spielstättenbetreiber wegen Gefährdungen die Stadien schließen lassen, zum Beispiel, wenn Schneelawinen vom Dach rutschen könnten. Auch aus diesem Grund und wegen Sicherheitsrisiken und der Verkehrssituation war im Dezember 2023 die Begegnung FC Bayern München – Union Berlin in der Allianz Arena abgesagt worden. Im Januar 2024 fiel die Partie der Berliner in Mainz aus.
Union sucht Helfer zum Schneeschippen
Fanclubs von Union wollen ihrem Club beim Beseitigen der befürchteten Schnee- und Eismassen helfen. Einem Bericht der „Bild“ zufolge hieß es in einem Aufruf, dass die Vereinsmitarbeiter dies nicht allein gewährleisten könnten und sich über Unterstützung freuen würden.
Union erklärte auf Anfrage, dass dies aktuell ein Thema der Fanclubs sei. Noch sei unklar, wie groß das Ausmaß der Witterungsprobleme werde. „Wir bereiten uns bestmöglich auf die Austragung des Spiels vor“, teilten die Berliner mit. In Berlin und Hamburg wurden für dieses Wochenende alle Amateurspiele abgesagt, wobei viele Ligen erst später in den Spielbetrieb einsteigen./ujo/DP/mis
Quelle: dpa-AFX
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22 Kommentare
Die Absetzung der Union-Partie in Mainz im Januar 2024 deutet darauf hin, dass auch die Anreisebedingungen eine Rolle spielen können. Welche Kriterien werden hier genau verwendet, um ein Spiel zu verschieben?
Ich bin gespannt, wie sich die Situation am Wochenende entwickelt, insbesondere im Hinblick auf das Sturmtief ‚Elli‘. Hoffentlich können alle Spiele sicher und reibungslos durchgeführt werden.
Es ist interessant, dass die Amateurspiele in Berlin und Hamburg bereits abgesagt wurden, während die Bundesliga-Spiele zunächst stattfinden sollen. Gibt es hier Unterschiede in der infrastrukturellen Ausstattung oder Risikobewertung?
Es ist bemerkenswert, dass die Fanclubs von Union Berlin bereit sind, beim Schneeschippen zu helfen. Das zeigt wirklich, wie engagiert die Fans sind, und wie wichtig ihnen die Spiele sind.
Die Rasenheizung macht Platzprobleme seltener, aber sie ist ja scheinbar kein Allheilmittel. Da Sturmtief ‚Elli‘ erwartet wird, ist es gut, dass Eintracht Frankfurt vorsorglich zusätzliches Personal für Schneeräumung einsetzt.
Die Tatsache, dass im Dezember 2023 das Spiel Bayern München gegen Union Berlin wegen Schneelawinen abgesagt wurde, zeigt, wie ernst die Situation werden kann. Haben die Stadienbetreiber inzwischen Maßnahmen ergriffen, um solche Gefahren besser einzudämmen?
Die Helferbereitschaft der Union-Fanclubs ist wirklich beeindruckend. Das ist ein Beispiel dafür, wie stark die Bindung zwischen Verein und Anhängern sein kann.
Die Deutsche Bahn hat bereits Verspätungen angekündigt – das ist ein großes Problem für auswärts fahrende Fans. Wird die DFL dies bei ihren Entscheidungen berücksichtigen, oder steht ausschließlich die Spielfähigkeit im Vordergrund?
Es ist gut, dass Eintracht Frankfurt die Einschätzung der Behörden einholt. Wie transparent ist dieser Prozess, und werden die Gründe für eine Spielabsage öffentlich kommuniziert?
Die Entscheidungsgewalt liegt beim Schiedsrichterteam vor Ort, was angesichts der Komplexität der Situation durchaus sinnvoll ist. Gibt es aber klare Richtlinien, an denen sich die Schiedsrichter orientieren müssen?
Es ist beruhigend zu hören, dass die DFL ‚alarmiert‘ ist, aber dennoch alle Spiele stattfinden sollen. Wie genau wird die ‚tägliche Neubewertung‘ der Situation im Norden aussehen, und welche konkreten Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein Spiel doch abgesagt wird?
Die Konzentration der betroffenen Spiele auf den Norden, insbesondere Bremen, Hamburg und Berlin, ist auffällig. Wird dort eine besondere Wettervorsorge getroffen im Vergleich zu anderen Regionen?
Die möglichen Zugausfälle der Deutschen Bahn könnten dazu führen, dass viele Fans ihre Spiele nicht besuchen können. Eine unglückliche Situation, die man gerne vermeiden würde.
Ich frage mich, ob die DFL und die Vereine aus den Spielabsagen im Winter 2023/24 gelernt haben. Gibt es mittlerweile einen besseren Plan zur Bewältigung extremer Wetterlagen?
Das Engagement von Eintracht Frankfurt, zusätzliches Personal einzusetzen, ist ein guter erster Schritt. Aber reicht das wirklich aus, wenn ‚Elli‘ mit voller Wucht kommt?
Das ist eine berechtigte Frage. Man hofft, dass die vorsorglichen Maßnahmen greifen und die Sicherheit der Zuschauer gewährleistet ist.
Angesichts der erwarteten Schneefälle und Glatteis könnte es für Fans äußerst schwierig werden, überhaupt zum Stadion zu gelangen. Erwägt man alternative Lösungen, wie beispielsweise kostenlose Parkplätze in Stadionnähe?
Es scheint, als ob die Vereine bereit sind, proaktiv zu handeln, wie das Beispiel Eintracht Frankfurt zeigt. Das ist positiv, aber es wird sich zeigen müssen, ob die Maßnahmen ausreichen.
Die DFL mag alarmiert sein, aber die Sicherheit der Fans muss oberste Priorität haben. Eine unnötige Gefährdung durch schlechtes Wetter ist inakzeptabel.
Die Tatsache, dass Spielstättenbetreiber Stadien schließen können, wenn Schneelawinen eine Gefahr darstellen, ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Welche Kontrollen werden durchgeführt, um solche Risiken frühzeitig zu erkennen?
Die Entscheidung für oder gegen einen Spielbetrieb wird nicht einfach sein, da viele Faktoren berücksichtigt werden müssen. Es ist gut, dass die Verantwortlichen die Situation ernst nehmen.
Die Beispiele der abgesagten Spiele in München und Mainz zeigen, dass auch im Profifußball das Wetter eine entscheidende Rolle spielen kann. Man sollte sich nicht nur auf die Rasenheizung verlassen.