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Die Märkte machen am Montag weiter, wo sie am Freitag aufgehört haben. Wo wird es enden? In Kürze:
• Das Wochenende hat keine Entspannung an den Märkten gebracht. Angesichts des Anstiegs des Volatilitätsindex VIX auf Werte von zeitweise über 60 erwarten wir anhaltende Volatilität.
• Hauptursachen für die heutigen Marktbewegungen scheinen die schwachen Wirtschaftsdaten, der starke Anstieg des japanischen Yen und die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten sowie der Stimmungswechsel der Anleger zu sein.
• Obwohl die hohen Zinssätze endlich den beabsichtigten Effekt einer Verlangsamung der US-Wirtschaft gezeigt haben, rechnen wir nicht mit einer sofortigen Zinssenkung durch die Federal Reserve. Außerdem halten wir einen ausgewachsenen Bärenmarkt für unwahrscheinlich.
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Foto: Björn Jesch © DWS
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12 Kommentare
Ich bin etwas skeptisch, dass die Federal Reserve nicht sofort die Zinsen senken wird, obwohl die US-Wirtschaft sich verlangsamt. Wie lange wird sie diese Haltung noch aufrechterhalten können?
Die Kombination aus schwachen Wirtschaftsdaten, einem starken Yen und den Konflikten im Nahen Osten scheint eine wirklich explosive Mischung zu sein, die diese Marktbewegungen auslöst.
Der Artikel erwähnt die Verlangsamung der US-Wirtschaft durch die hohen Zinsen. Könnte diese Entwicklung auch positive Auswirkungen auf andere Weltwirtschaften haben, die bisher unter dem starken Dollar gelitten haben?
Der Anstieg des VIX auf über 60 Punkte ist schon bemerkenswert – deutet das wirklich auf eine anhaltende, starke Volatilität hin, oder ist das eine kurzfristige Überreaktion?
Es ist schwer zu sagen, aber ein VIX über 60 signalisiert in der Regel erhöhte Angst und Unsicherheit unter den Anlegern.
Es ist beruhigend zu hören, dass ein ausgewachsener Bärenmarkt als unwahrscheinlich angesehen wird, aber was genau müsste passieren, damit diese Einschätzung revidiert wird?
Ich frage mich, ob der Stimmungswechsel der Anleger, der als Ursache genannt wird, nicht auch durch die Angst vor einer Rezession verstärkt wird, die durch die Wirtschaftsdaten geschürt wird.
Ein VIX von über 60 ist ein deutliches Warnsignal. Ich werde meine Anlagen vorerst defensiver ausrichten, um das Risiko zu minimieren.
Der starke Anstieg des japanischen Yen ist ein interessanter Faktor. Könnte das eine bewusste Politik der japanischen Regierung sein, um die Wirtschaft zu stützen?
Die Situation im Nahen Osten scheint die Märkte besonders zu beunruhigen. Wie groß ist der tatsächliche Einfluss dieser geopolitischen Spannungen auf die globale Wirtschaft?
Geopolitische Risiken können die Ölpreise in die Höhe treiben und die Lieferketten stören, was sich negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirken kann.
Ich finde es gut, dass der Artikel nicht in Panik verfällt und einen Bärenmarkt als unwahrscheinlich einschätzt. Eine differenzierte Betrachtung ist gerade jetzt wichtig.