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„Regional haben wir teilweise eine stark erhöhte Nachfrage nach Streugut. Je nach Schnee- und Glättesituation ist derzeit kein Streugut mehr in einzelnen Märkten verfügbar“, sagte ein Sprecher von Hornbach. Die Liefersituation sei jedoch gut. Nachschub komme je nach Markt und Region entweder noch am selben Tag oder innerhalb der nächsten ein bis zwei Tage.
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Ein hohes Kundeninteresse verzeichnet auch die Baumarktkette Hagebau. Bereits nach einer Woche erreiche der Umsatz im Bereich Streusalz fast das Niveau des gesamten Vorjahresmonats, sagte eine Sprecherin. Andere Streumittel, Schneeschaufeln und -schieber sowie Schlitten werden aktuell ebenfalls stark nachgefragt.
Baumärkte bieten auch alternative Streumittel
Auch Obi, Bauhaus und Toom melden bundesweit eine deutlich erhöhte Nachfrage nach entsprechenden Artikeln. Jörn Brüningholt vom Baumarktverband BHB gibt dennoch Entwarnung. „Von einer Versorgungsnotlage sind wir derzeit weit entfernt.“
Kundinnen und Kunden wird geraten, sich auf den Internetseiten der Baumärkte oder telefonisch über die Verfügbarkeit der Bestände zu informieren. Produkte wie Streusalz sind zudem in den Onlineshops der Ketten bestellbar. Als Alternative ließen sich unter anderem Calciumchlorid-haltige Taumittel, Splitt oder Fugen- und Spielsand nutzen, heißt es.
Umweltschützer warnen vor dem Einsatz von Streusalz
Die Umweltorganisation BUND warnt, Streusalz schade Böden, Pflanzen, Tieren und Gewässern. Auch Splitt und Granulat sollten vermieden werden, weil sie giftige Substanzen wie Arsen, Blei oder Quecksilber enthalten könnten.
Die Umweltschützer raten Hausbesitzern bei Eis und Glätte stattdessen zu Sand, Kies, Sägespänen oder umweltzertifiziertem Streugut. Empfohlen werden Mittel mit dem Zeichen „Blauer Engel“.
In einigen Bundesländern ist der Einsatz von Streusalz untersagt. In Hamburg wurde das Verbot wegen der extremen Wetterlage vorübergehend aufgehoben./cr/DP/jha
Quelle: dpa-AFX
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25 Kommentare
Ich finde es gut, dass die Baumärkte auch online bestellen anbieten, das ist besonders für Menschen in ländlichen Gebieten wichtig.
Ich habe gehört, dass Sägespäne eine gute Alternative zu Streusalz sein sollen. Hat das jemand schon ausprobiert und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Die Warnung des BUND ist berechtigt. Wir sollten uns alle bewusst sein, welche Auswirkungen Streusalz auf die Umwelt hat und Alternativen nutzen.
Die Tatsache, dass auch Schlitten stark nachgefragt werden, zeigt, dass die Leute trotz des schlechten Wetters versuchen, das Beste daraus zu machen.
Ich bin gespannt, wie sich die Situation weiterentwickelt, wenn der Winter noch länger anhält. Werden die Engpässe schlimmer werden?
Ich frage mich, ob die vorübergehende Aufhebung des Streusalzverbots in Hamburg wirklich die beste Lösung ist, angesichts der Warnungen des BUND vor Umweltschäden.
Ich überlege, ob ich auf Calciumchlorid-haltige Taumittel umsteigen sollte, da Streusalz ja so schädlich für die Umwelt ist. Sind diese aber wirklich unbedenklich?
Ich finde es beunruhigend, dass Splitt giftige Substanzen enthalten könnte. Das sollte man bei der Auswahl der Streumittel unbedingt berücksichtigen.
Die Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ist ein guter Hinweis darauf, wie groß das Problem tatsächlich ist. Es ist wichtig, dass die Baumärkte transparent informieren.
Das ‚Blaue Engel‘-Zeichen für umweltzertifiziertes Streugut ist ein wichtiger Hinweis. Ich werde beim nächsten Kauf darauf achten.
Ja, das ist eine gute Idee! Es gibt mittlerweile einige Produkte mit diesem Zeichen, die eine gute Alternative darstellen.
Die vorübergehende Aufhebung des Streusalzverbots in Hamburg ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist es wichtig, die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten, andererseits sollte man die Umweltauswirkungen nicht ignorieren.
Die Aussage, dass in einigen Bundesländern Streusalz verboten ist, ist interessant. Warum gibt es da nicht eine einheitliche Regelung?
Die Empfehlung, sich online über die Verfügbarkeit zu informieren, ist sinnvoll, aber viele ältere Menschen haben keinen Zugang zum Internet. Gibt es da alternative Lösungen?
Die Aussage, dass der Umsatz bei Hagebau nach nur einer Woche fast das Niveau des gesamten Vorjahresmonats erreicht hat, ist wirklich bemerkenswert – das deutet auf einen extrem harten Winter hin.
Ich habe im letzten Winter schon mit Sand gestreut und war zufrieden. Es ist zwar nicht so effektiv wie Streusalz, aber deutlich umweltfreundlicher.
Ich finde es gut, dass der Artikel auch auf die Umweltauswirkungen von Streusalz hinweist. Das ist ein wichtiges Thema, das oft vernachlässigt wird.
Absolut! Es ist wichtig, dass wir uns als Verbraucher bewusst machen, welche Auswirkungen unsere Entscheidungen auf die Umwelt haben.
Ich wohne in einer Gegend mit starkem Schneefall und bin froh, dass Hornbach sagt, der Nachschub kommt innerhalb von ein bis zwei Tagen. Das ist beruhigend.
Ich bin überrascht, dass die Nachfrage nach Streusalz so schnell ansteigt. Das zeigt, wie sehr die Menschen auf die Sicherheit im Winter achten.
Die Liefersituation bei Hornbach scheint gut zu sein, aber ich frage mich, wie es bei kleineren Baumärkten aussieht. Haben die auch genügend Nachschub?
Die Tatsache, dass auch Schneeschaufeln und -schieber stärker nachgefragt werden, zeigt, dass die Leute versuchen, den Streusalzverbrauch zu reduzieren und selbst aktiv zu werden.
Es ist gut zu hören, dass der BHB von einer Versorgungsnotlage abrät, aber die regionalen Engpässe bei Hornbach zeigen, dass die Situation trotzdem angespannt ist.
Die Information, dass der Umsatz bei Hagebau fast das Vorjahresniveau erreicht hat, lässt mich vermuten, dass wir einen sehr schneereichen Winter erleben werden.
Ich finde es gut, dass die Baumärkte Alternativen wie Splitt und Sand anbieten, aber die BUND-Warnung vor giftigen Substanzen in Splitt macht mir Sorgen.