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SEOUL/TOKIO (dpa-AFX) – Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben erneut eine ballistische Rakete getestet. Mindestens ein Geschoss sei Richtung Japanisches Meer abgefeuert worden, zitierte die Nachrichtenagentur Yonhap das südkoreanische Militär. Weitere Informationen, etwa zum Raketentyp oder der Flugweite, sind bislang nicht bekannt. Japans Küstenwache rief Schiffe in der Region zu Vorsicht auf. Zuletzt hatte das nordkoreanische Militär am 7. November eine ballistische Rakete Richtung Japanisches Meer abgefeuert./ln/DP/zb
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20 Kommentare
Die ständigen Tests sind ein finanzielles Problem für Nordkorea, besonders angesichts der bestehenden Sanktionen. Woher kommen die Ressourcen dafür?
Mich wundert, warum gerade jetzt wieder getestet wird. Gibt es interne politische Gründe in Nordkorea, die dafür verantwortlich sein könnten?
Ich hoffe, dass die internationale Gemeinschaft eine geeinte und entschlossene Haltung gegenüber Nordkorea einnimmt, um weitere Eskalationen zu verhindern.
Die Tatsache, dass dies nach dem Abschuss vom 7. November geschieht, zeigt ein Muster. Vielleicht wollen sie die Reaktion der internationalen Gemeinschaft testen.
Ich glaube, diese Tests sind ein Warnsignal, das die Notwendigkeit verstärkter diplomatischer Bemühungen unterstreicht. Stillhalten scheint keine Option zu sein.
Die Meldung ist kurz, aber prägnant. Die Erwähnung von Yonhap als Quelle ist positiv, da sie eine direkte Verbindung zum südkoreanischen Militär herstellt.
Die wiederholten Raketenabschüsse könnten ein Versuch sein, Verhandlungsdruck aufzubauen, auch wenn die internationale Gemeinschaft dies wahrscheinlich nicht positiv bewerten wird.
Die Warnung an die Schiffe deutet darauf hin, dass Nordkorea zumindest die Möglichkeit von Fehlfunktionen und unbeabsichtigten Auswirkungen berücksichtigt.
Ich frage mich, ob diese Tests eine Reaktion auf die jüngsten Militärmanöver Südkoreas und der USA sind, oder ob sie einen eigenen Zeitplan verfolgen.
Es ist beunruhigend, dass Nordkorea trotz internationaler Verurteilungen weiterhin an seinem Raketenprogramm festhält. Welche Sanktionen wurden bisher verhängt und wie wirksam waren sie?
Die erneute Raketenabschussrichtung Japanisches Meer, wie von Yonhap berichtet, ist besorgniserregend; scheint Nordkorea die Spannungen bewusst hochzuhalten.
Absolut. Die Kürze zwischen den Abschüssen – der letzte war der 7. November – deutet auf eine beschleunigte Testphase hin.
Die Warnung der japanischen Küstenwache an die Schiffe zeigt, dass die Flugbahn potenziell eine Bedrohung für die Schifffahrt darstellt, selbst wenn die genaue Flugweite noch unbekannt ist.
Angesichts der Tatsache, dass Yonhap das südkoreanische Militär zitiert, ist die Informationsquelle relativ zuverlässig, aber eine unabhängige Bestätigung wäre dennoch wünschenswert.
Es wäre wichtig zu wissen, um welchen Raketentyp es sich handelt. Ist es eine Weiterentwicklung bestehender Systeme oder ein völlig neues Design?
Das ist die Schlüsselfrage. Ohne diese Information ist die strategische Einschätzung schwierig.
Es ist wichtig, dass Südkorea und Japan eng zusammenarbeiten, um die Bedrohungslage zu bewerten und gemeinsam zu reagieren.
Die Konzentration der Tests auf das Japanische Meer ist auffällig. Gibt es dort bestimmte Ziele oder Testbedingungen, die für Nordkorea von Interesse sind?
Wenn der Raketentyp unbekannt ist, wie können die Geheimdienste dann eine korrekte Einschätzung der Bedrohung vornehmen?
Man sollte nicht vergessen, dass das nordkoreanische Militär seine Tests oft beschönig darstellt. Die tatsächliche Reichweite könnte also größer sein.