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Startseite»News»Aktien-News»Thyssenkrupp Steel: IG Metall lehnt weiteren Stellenabbau ab
Aktien-News

Thyssenkrupp Steel: IG Metall lehnt weiteren Stellenabbau ab

boerse.deVon boerse.devor 1 Monat24 Kommentare2.910 Aufrufe
Thyssenkrupp Steel: IG Metall lehnt weiteren Stellenabbau ab
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DÜSSELDORF/DUISBURG (dpa-AFX) – In den Verhandlungen über eine Übernahme des Stahlherstellers Thyssenkrupp

Steel Europe (TKSE) soll der indische Stahlkonzern Jindal laut einem Medienbericht weitere Kostensenkungen verlangen. Wie die „Rheinische Post“ unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, soll Jindal auf größere Einsparungen dringen, als sie bislang von TKSE und IG Metall vereinbart wurden.

Über die bislang in einem Sanierungstarifvertrag vereinbarten 11.000 Stellen hinaus könnten dann weitere 2.000 oder 3.000 Stellen wegfallen, befürchtet die Gewerkschaft. Derzeit hat TKSE 26.000 Mitarbeiter. Jindal prüft derzeit die Bücher der Thyssenkrupp-Stahlsparte, die Deutschlands größter Stahlerzeuger ist.

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IG Metall: Sanierungsvereinbarungen sind „unantastbar“

„Für uns sind die Vereinbarungen des Sanierungstarifvertrages unantastbar“, sagte der NRW-Bezirksleiter der IG Metall, Knut Giesler, der Zeitung. Man sei davon überzeugt, dass sie ausreichen, um den Stahlbereich von Thyssenkrupp in eine gute Zukunft zu führen. „Wir erwarten von Jindal, dass sie auf dieser Basis ein Konzept für die Zukunftsfähigkeit von TKSE auf den Tisch legen“, so Giesler weiter.

Eine Jindal-Sprecherin sagte der „Rheinischen Post“, dass man bis zum Abschluss der Verhandlungen keine Stellung zu konkreten Details nehmen könne. „Unabhängig davon beteiligen wir uns grundsätzlich nicht an Spekulationen.“

Die Konzernmutter Thyssenkrupp AG wollte die Informationen ebenfalls nicht kommentieren. Man bitte um Verständnis, „dass wir uns zu einzelnen Aussagen, die zum jetzigen Zeitpunkt lediglich einen Zwischenstand darstellen können, nicht äußern“, sagte ein Sprecher der „Rheinischen Post“./tob/DP/nas

Quelle: dpa-AFX

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24 Kommentare ansehen

24 Kommentare

  1. Laura Schneider am Januar 15, 2026 7:33 p.m.

    Ich frage mich, welche konkreten Einsparungen Jindal sich vorstellt. Geht es um Rationalisierung, Automatisierung oder tatsächlich um reine Stellenstreichungen?

    Antworten
  2. Emma Fischer am Januar 15, 2026 7:34 p.m.

    Die Situation erinnert an frühere Restrukturierungen in der Stahlindustrie. Wird sich die Geschichte wiederholen, oder kann TKSE diesmal einen besseren Weg einschlagen?

    Antworten
  3. Mia Weber am Januar 15, 2026 7:34 p.m.

    Die Verhandlungen über die Übernahme von TKSE sind ein wichtiger Test für die deutsche Stahlindustrie. Es geht um Arbeitsplätze und die Wettbewerbsfähigkeit.

    Antworten
  4. Hans Weber am Januar 15, 2026 7:36 p.m.

    Ich hoffe, dass die Politik in die Verhandlungen eingreift und die Interessen der Arbeitnehmer berücksichtigt. Ein sozialverträglicher Abbau ist entscheidend.

    Antworten
  5. Peter Schmidt am Januar 15, 2026 7:36 p.m.

    Die Abhängigkeit von einem einzigen Käufer, Jindal, setzt Thyssenkrupp unter Druck. Gibt es keine Alternativen?

    Antworten
    • Peter Weber am Januar 15, 2026 8:08 p.m.

      Es gab ja bereits Gespräche mit anderen Interessenten, die aber gescheitert sind. Die Zeit drängt, da Thyssenkrupp dringend Kapital benötigt.

      Antworten
  6. Emma Schneider am Januar 15, 2026 7:36 p.m.

    Es ist verständlich, dass Jindal Kostensenkungen verlangt, aber die Aussage von Knut Giesler, dass die Vereinbarungen im Sanierungstarifvertrag „unantastbar“ sind, zeigt eine klare Position der Gewerkschaft. Wie realistisch ist dieser Standpunkt angesichts des Drucks eines potenziellen Käufers?

    Antworten
  7. Jonas Schmidt am Januar 15, 2026 7:37 p.m.

    26.000 Mitarbeiter sind eine große Zahl. Selbst ein Stellenabbau von 2.000 Mann wäre ein schwerer Schlag für die Belegschaft.

    Antworten
  8. Anna Weber am Januar 15, 2026 7:37 p.m.

    Die Aussage, dass Jindal die Bücher von TKSE prüft, ist nicht überraschend. Aber wie lange wird diese Prüfung noch dauern, bevor eine Entscheidung fällt?

    Antworten
  9. Mia Schmidt am Januar 15, 2026 7:38 p.m.

    Die Aussage der Jindal-Sprecherin, dass man sich nicht an Spekulationen beteilige, ist eine typische PR-Antwort. Sie verrät aber wenig über die tatsächliche Situation.

    Antworten
  10. Karl Schäfer am Januar 15, 2026 7:38 p.m.

    Die IG Metall betont die Zukunftsfähigkeit von TKSE. Welche konkreten Maßnahmen sind im Sanierungstarifvertrag vorgesehen, um diese Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten?

    Antworten
  11. Peter Y. Becker am Januar 15, 2026 7:38 p.m.

    Die „Rheinische Post“ scheint gut informiert zu sein. Sind die Quellen wirklich „Unternehmenskreise“, oder gibt es andere Interessen im Spiel?

    Antworten
  12. Mia Weber am Januar 15, 2026 7:38 p.m.

    Ich bin gespannt, welches Konzept Jindal für die Zukunftsfähigkeit von TKSE vorlegen wird. Es muss ja mehr sein als nur Kostensenkungen.

    Antworten
  13. Hans Wagner am Januar 15, 2026 7:39 p.m.

    Die Betonung auf die „gute Zukunft“ durch die IG Metall klingt optimistisch. Welche konkreten Wachstumsperspektiven sieht die Gewerkschaft?

    Antworten
  14. Hans Wagner am Januar 15, 2026 7:40 p.m.

    TKSE ist Deutschlands größter Stahlerzeuger, wie im Artikel erwähnt. Ist es wirklich notwendig, noch weiter zu sparen, wenn man bereits diese Marktposition innehat?

    Antworten
  15. Hans U. Hoffmann am Januar 15, 2026 7:40 p.m.

    Die 11.000 bereits vereinbarten Stellenabbau sind schon eine enorme Zahl. Weitere Kürzungen würden die Leistungsfähigkeit des Unternehmens gefährden.

    Antworten
  16. Laura Meyer am Januar 15, 2026 7:41 p.m.

    Es ist nachvollziehbar, dass Jindal vor einer Übernahme die finanzielle Situation genau analysiert. Aber die Drohung mit weiteren Stellenabbauen ist kontraproduktiv.

    Antworten
  17. Lea Schneider am Januar 15, 2026 7:41 p.m.

    Es ist gut, dass die Gewerkschaft eine klare Linie fährt und die Vereinbarungen verteidigt. Die Mitarbeiter brauchen diese Sicherheit in einer unsicheren Zeit.

    Antworten
  18. Emma E. Hoffmann am Januar 15, 2026 7:42 p.m.

    Die Tatsache, dass weder Jindal noch Thyssenkrupp AG die Informationen kommentieren wollen, deutet darauf hin, dass an den Berichten der „Rheinischen Post“ doch etwas dran sein könnte. Transparenz wäre hier wünschenswert.

    Antworten
  19. Emma Meyer am Januar 15, 2026 7:42 p.m.

    Die Befürchtung der IG Metall, dass bei einer Übernahme durch Jindal zusätzlich zu den bereits vereinbarten 11.000 Stellen noch weitere 2.000 bis 3.000 abgebaut werden könnten, ist sehr alarmierend. Das würde die Mitarbeiterzahl von TKSE auf unter 22.000 reduzieren, was eine massive Veränderung wäre.

    Antworten
  20. Laura Müller am Januar 15, 2026 7:42 p.m.

    Die Tatsache, dass sich Jindal zu Details nicht äußert, ist zwar verständlich, aber wenig hilfreich für die Mitarbeiter, die um ihre Arbeitsplätze bangen.

    Antworten
  21. Hans Becker am Januar 15, 2026 7:43 p.m.

    Die Betonung der IG Metall auf den Sanierungstarifvertrag ist verständlich, aber reicht das wirklich aus, um TKSE zukunftsfähig zu machen?

    Antworten
    • Jonas Meyer am Januar 15, 2026 7:41 p.m.

      Das hängt stark von der Entwicklung der Stahlpreise und der globalen Konjunktur ab. Der Vertrag schafft aber zumindest eine gewisse Stabilität.

      Antworten
  22. Anna Schäfer am Januar 15, 2026 7:43 p.m.

    Wenn tatsächlich 2.000 bis 3.000 Stellen zusätzlich wegfallen, wie wirkt sich das auf die Regionen rund um Düsseldorf und Duisburg aus, wo TKSE ein wichtiger Arbeitgeber ist?

    Antworten
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