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Während unter anderem der Ifo-Geschäftsklimaindex weiterhin keine positiven Nachrichten für die wirtschaftliche Lage zu vermelden hat, sorgt die Pfando-Unternehmensgruppe für ihre eigenen positiven Konjunkturprognosen und setzt den schon seit längerer Zeit
laufenden Wachstumskurs konsequent fort, indem sie den offiziellen Start ihrer europäischen Expansion bekannt gibt.
Nachdem der Sale-and-Rent-back-Spezialist mit über 50 deutschen Filialen sein Geschäft in der Bundesrepublik zu einem
flächendeckenden Netz ausgebaut hat, erfolgte nun die Eröffnung mehrerer neuer Filialstandorte in den Nachbarländern Österreich und der Schweiz. Damit will das Unternehmen auf die steigende
Nachfrage nach flexiblen Liquiditätslösungen reagieren und gleichzeitig noch mehr Kundennähe in der gesamten DACH-Region schaffen.
Dazu erklärt Geschäftsführer Tobias Renkel:
„Mit dem erfolgreichen Markteintritt in der Schweiz und in Österreich schlagen wir ein neues Kapitel in der
Unternehmensgeschichte auf. Unsere internationale Expansion verläuft schneller und erfolgreicher als geplant. Wir freuen uns, unseren Service nun auch über Deutschland hinaus anbieten zu können und
damit noch mehr Menschen eine schnelle, unkomplizierte Lösung für kurzfristige Liquidität zu bieten.“
Um in den beiden Alpenstaaten eine vergleichbare flächendeckende Versorgung zu erzielen, eröffnete Pfando jeweils mehrere
Filialen:
Österreich:
– Graz
– Innsbruck
– Linz
– Salzburg
– Wien
Schweiz:
– Basel
– Bern
– Genf
– Zürich
Damit startet die Pfando-Gruppe mit nunmehr über 60 Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz in das Jahr
2026.
Das Sale-and-Rent-back-Prinzip von Pfando
Gegründet wurde die Unternehmensgruppe 2010 in Berlin als Finanzdienstleister mit dem Schwerpunkt Automobilität. Dabei
versteht sich Pfando explizit als Alternative zum klassischen Autopfandhaus bzw. Kfz-Pfandhaus.
Das Prinzip ist unter dem Namen Sale and Rent back bekannt. Nach einer telefonischen oder Online-Kontaktaufnahme mit
Pfando erhält der Kunde sofort einen Vor-Ort-Termin in einer für ihn passend gelegenen Filiale. Dort erfolgt eine Begutachtung des Fahrzeugs zur Wertermittlung, gefolgt von einem ausführlichen
Beratungsgespräch.
Sollten die Konditionen dem Kunden zusagen, erfolgt bei Vertragsunterzeichnung noch am selben Tag eine Auszahlung der
vereinbarten Summe. Im Anschluss mietet der Kunde sein Fahrzeug zurück und kann es dadurch unverzüglich weiternutzen, während er in den darauffolgenden Monaten die Miete für den Wagen bis zum
Vertragsende an Pfando weiterzahlt.
Da Pfando nicht nur PKW-Besitzer zu seinen Kunden zählt, sondern das Konzept für eine breit aufgestellte Riege von
Fahrzeugen aller Art anbietet, spricht es eine breite Zielgruppe an.
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20 Kommentare
Die Eröffnung von Filialen in wichtigen Städten wie Zürich, Genf und Wien scheint strategisch klug, um in den jeweiligen Märkten Fuß zu fassen.
Es ist bemerkenswert, dass Pfando bereits 2010 gegründet wurde und seitdem kontinuierlich wächst. Wie hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren im Vergleich zum Wettbewerb positioniert?
Hat Pfando bereits Erfahrungen mit regulatorischen Unterschieden in Österreich und der Schweiz gemacht und wie wurden diese bei der Expansion berücksichtigt?
Gute Frage! Anpassungen an lokale Vorschriften sind bei internationaler Expansion oft eine große Herausforderung.
Ich frage mich, wie Pfando plant, in Österreich und der Schweiz eine ähnlich flächendeckende Versorgung wie in Deutschland mit über 50 Filialen zu erreichen, und ob das Tempo der Expansion beibehalten werden kann?
Ich bin gespannt, ob die schnellere als geplante Expansion in die DACH-Region dazu führt, dass Pfando seine Ziele für 2026 mit über 60 Filialen erreichen kann.
Die Fokussierung auf Automobilität als ursprüngliches Geschäftsfeld ist verständlich, aber wie plant Pfando, von der breiteren Fahrzeugvielfalt zu profitieren und neue Kundengruppen zu erschließen?
Ich finde es gut, dass Pfando Wert auf eine schnelle und unkomplizierte Lösung für kurzfristige Liquidität legt, wie Geschäftsführer Renkel betont. Das könnte ein großer Vorteil sein.
Es ist interessant zu sehen, wie Pfando sich als Alternative zum klassischen Autopfandhaus positioniert. Was sind die konkreten Vorteile für Kunden, wenn sie sich für Pfando entscheiden?
Eine schnelle Auszahlung am Tag der Vertragsunterzeichnung ist sicherlich ein attraktives Angebot für Kunden in finanziellen Engpässen. Wie hoch ist die durchschnittliche Auszahlungsquote im Verhältnis zum Fahrzeugwert?
Die Tatsache, dass Pfando sowohl telefonische als auch Online-Kontaktaufnahmen ermöglicht, deutet auf einen kundenorientierten Ansatz hin. Wie ist das Verhältnis zwischen Online- und Filialberatungen?
Ich hätte gerne mehr Informationen darüber, welche Kriterien Pfando bei der Auswahl der Standorte für die neuen Filialen berücksichtigt hat. Spielt die lokale Konkurrenz eine Rolle?
Die Expansion in die Schweiz und Österreich mit insgesamt über 10 neuen Filialen ist ein mutiger Schritt, besonders angesichts des stagnierenden Ifo-Geschäftsklimaindexs – zeigt aber auch viel Vertrauen in das Geschäftsmodell.
Die Tatsache, dass Pfando nicht nur PKW-Besitzer anspricht, sondern das Konzept auf alle Fahrzeugtypen ausweitet, könnte ein entscheidender Vorteil gegenüber traditionellen Autopfandhäusern sein.
Das stimmt, der breitere Ansatz könnte die potenzielle Kundenbasis deutlich erhöhen und zu schnellerem Wachstum beitragen.
Die Betonung von Kundennähe durch die Expansion in die DACH-Region ist ein wichtiger Punkt. Werden die lokalen Teams in Österreich und der Schweiz autonom agieren oder eng mit der deutschen Zentrale zusammenarbeiten?
Sale-and-Rent-back ist ein interessantes Konzept – besonders für Leute, die kurzfristig Liquidität benötigen, aber ihr Fahrzeug weiterhin nutzen möchten. Wie bewertet Pfando aber das Risiko bei der Wertermittlung verschiedener Fahrzeugtypen?
Mit über 60 Filialen in der DACH-Region plant Pfando offenbar eine starke Präsenz im deutschsprachigen Raum. Wird die Kundenberatung in allen Filialen in den jeweiligen Landessprachen angeboten?
Ich bin ein wenig skeptisch, ob das Sale-and-Rent-back-Modell langfristig tragfähig ist, wenn die wirtschaftliche Lage sich nicht verbessert. Welche Szenarien hat Pfando für einen längeren wirtschaftlichen Abschwung entwickelt?
Die Ankündigung einer schnelleren Expansion als geplant ist positiv, aber ich würde gerne mehr Details darüber erfahren, wie die Finanzierung dieser Wachstumsstrategie aussieht.