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Bisher wollte Trump „einen der Kevins“ als Fed-Chef installieren. Kevin Warsh war eigentlich schon fest gesetzt, nachdem Trump erklärte, den anderen Kevin (Hassett) in seiner Position als Direktor des National Economic Council behalten zu wollen. Black-Rock-Stratege Rick Rieder könnte jetzt aber der neue Topfavorit werden. Rieder bringt eine Perspektive mit, die auffallend gut mit den Forderungen des Weißen Hauses harmoniert.
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18 Kommentare
Die Erwähnung zweier ‚Kevins‘ als mögliche Kandidaten und die anschließende Präferenz für Rieder deutet auf einen unübersichtlichen Entscheidungsprozess hin. Warum wurde Kevin Warsh plötzlich aus dem Rennen genommen?
Es ist faszinierend zu beobachten, wie der Wechsel von Kandidaten (‚von den Kevins‘ zu Rieder) die Erwartungen bezüglich der zukünftigen Geldpolitik verändert. Das zeigt die Bedeutung dieser Posten.
Dass Rick Rieder als neuer Topfavorit gehandelt wird, weil seine Perspektive mit den Forderungen des Weißen Hauses harmoniert, ist ein klares Zeichen für politischen Einfluss auf die Fed. Ist das nicht höchst problematisch?
Ein gewisses Maß an Kommunikation zwischen Regierung und Fed ist normal, aber die explizite Harmonisierung der Perspektiven ist in der Tat besorgniserregend.
Sollte Rieder tatsächlich der nächste Fed-Chef werden, wäre es entscheidend, seine bisherigen Aussagen und Analysen im Hinblick auf die Geldpolitik genau zu prüfen. Was genau erwartet man von ihm?
Genau, eine umfassende Analyse seiner bisherigen Arbeit ist unerlässlich, um seine möglichen Auswirkungen auf die Wirtschaft zu beurteilen.
Hat Trump seine Präferenz für einen schwachen Dollar öffentlich begründet? Ich habe bisher keine klare Erklärung dafür gefunden.
Ich bin gespannt, wie sich die Ernennung von Rieder auf die Anleiherenditen und den Aktienmarkt auswirken wird, da sein Ansatz offensichtlich von dem der bisher favorisierten Kandidaten abweicht.
Die Betonung darauf, dass Rieder’s Perspektive mit dem Weißen Haus harmoniert, ist beunruhigend. Das könnte zu einer Politisierung der Fed führen, was langfristig schädlich wäre.
Es ist bemerkenswert, dass Trump scheinbar von einem starken Dollar abweicht und nun Rick Rieder bevorzugt, dessen Ansichten besser mit den Zielen des Weißen Hauses übereinstimmen. Wird das die Geldpolitik grundlegend verändern?
Ich finde es interessant, dass die Rolle des National Economic Council und die Entscheidung, Hassett dort zu behalten, offenbar die Auswahl des Fed-Chefs beeinflusst haben. Scheint eine strategische Verschiebung zu sein.
Wenn Trump tatsächlich einen schwächeren US-Dollar bevorzugt, wie wird sich das auf die Importpreise und die Inflation auswirken? Das ist eine wichtige Frage.
Die Auswahl eines Fed-Chefs, der die Forderungen des Weißen Hauses unterstützt, könnte die Glaubwürdigkeit der Fed untergraben. Was denken die Märkte darüber?
Ich frage mich, wie die Erfahrung von Rick Rieder bei BlackRock die Entscheidungen der Fed beeinflussen könnte, falls er tatsächlich zum Chef ernannt wird. Könnte das zu einer Bevorzugung von Finanzinteressen führen?
Es wäre wichtig zu verstehen, welche konkreten Forderungen des Weißen Hauses Rieder besonders gut widerspiegelt. Geht es um Zinserhöhungen oder eher um eine Lockerung der Geldpolitik?
Die Tatsache, dass Rieder von BlackRock kommt, wirft Fragen nach möglichen Interessenkonflikten auf. Wie kann die Unabhängigkeit der Fed gewährleistet werden?
Das ist ein berechtigter Punkt – die Aufsichtsbehörden müssten hier sehr genau hinschauen, um jegliche Einflussnahme zu verhindern.
Die plötzliche Verschiebung von Kevin Warsh zu Rick Rieder als möglicher Fed-Chef ist überraschend, besonders nachdem Trump aussprach, Kevin Hassett im National Economic Council zu behalten. Welche konkreten Gründe haben zu diesem Umdenken geführt?