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NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Montag etwas gestiegen. Der Terminkontrakt für zehnjährige Papiere (T-Note-Future) kletterte um 0,10 Prozent auf 112,69 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen lag bei 4,12 Prozent.
Etwas gestützt wurden die Anleihemärkte durch die Kursverluste an den Aktienmärkten. Vor dem Jahreswechsel fehlt es ansonsten an Impulsen. Es wurden keine Konjunkturdaten aus der ersten Reihe veröffentlicht. Viele Händler haben ihre Bücher geschlossen und die Geschäftsvolumen sind niedrig.
Das mit Spannung erwartete Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Florida ist unterdessen ohne greifbare Ergebnisse zu Ende gegangen. Russland war als entscheidender Akteur für eine Beendigung des Angriffskrieges gegen die Ukraine an den Verhandlungen nicht direkt beteiligt. Trump telefonierte zwar vor seinem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin, aber erkennbare Fortschritte in Richtung Frieden gab es dabei nicht./jsl/he
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17 Kommentare
Es ist auffällig, dass trotz der geopolitischen Spannungen in der Ukraine und dem Krieg keine nennenswerten Auswirkungen auf die Anleihemärkte zu sehen sind, außer der allgemeinen Stützung durch Aktienverluste.
Die Tatsache, dass keine Konjunkturdaten aus der ersten Reihe veröffentlicht wurden, erklärt die Zurückhaltung am Markt. Anleger warten offenbar auf klarere Signale.
Das Treffen zwischen Trump und Selenskyj ohne greifbare Ergebnisse zu beenden, ist enttäuschend, aber nicht überraschend. Die fehlende direkte Beteiligung Russlands an den Verhandlungen war zu erwarten.
Die niedrigen Geschäftsvolumen deuten auf eine gewisse Unsicherheit unter den Anlegern hin. Sie scheinen sich zurückzuhalten, bis sich die Lage stabilisiert.
Der Anstieg des T-Note-Futures um 0,10 Prozent ist zwar moderat, aber in einem ruhigen Markt wie diesem durchaus beachtenswert. Es zeigt zumindest eine leichte Präferenz für Sicherheit.
Der Anstieg des Terminkontrakts für zehnjährige Papiere um 0,10 Prozent auf 112,69 Punkte scheint gering, aber in einem Umfeld geringer Handelsvolumen könnte dies ein wichtiges Signal sein.
Es ist bemerkenswert, dass die Kursverluste an den Aktienmärkten die Anleihemärkte stützten. Deutet das auf eine wachsende Risikoaversion bei den Anlegern hin?
Ich frage mich, ob Trumps Telefonat mit Putin vor dem Treffen mit Selenskyj einen Einfluss auf den Verlauf der Verhandlungen hatte, auch wenn keine Fortschritte erkennbar waren. Die Dynamik zwischen diesen beiden Akteuren ist immer komplex.
Ich bin etwas skeptisch, ob die Stützung der Anleihemärkte durch Aktienverluste nachhaltig ist. Könnte es sich nur um eine kurzfristige Reaktion handeln?
Die Rendite der zehnjährigen Anleihen bei 4,12 Prozent ist ein entscheidender Wert, den ich im Auge behalte, da er oft als Benchmark für andere Zinsen dient. Gibt es eine Erklärung für diese spezifische Renditehöhe?
Ich finde es beunruhigend, dass das Treffen zwischen Trump und Selenskyj ohne greifbare Ergebnisse endete. Die Situation in der Ukraine erfordert dringend eine Lösung.
Ich stimme zu. Die fehlende Fortschritte sind besorgniserregend, besonders angesichts der humanitären Lage.
Die Information, dass Russland nicht direkt an den Verhandlungen beteiligt war, unterstreicht die Komplexität der Situation. Es ist schwer vorstellbar, dass eine dauerhafte Lösung ohne Russland möglich ist.
Die Tatsache, dass vor dem Jahreswechsel anscheinend wenig Bewegung im Markt ist und viele Händler ihre Bücher geschlossen haben, erklärt die geringen Geschäftsvolumen. Wird sich das nach den Feiertagen ändern?
4,12 Prozent Rendite für zehnjährige Anleihen – ist das ein attraktives Angebot im Vergleich zu anderen Anlageoptionen derzeit?
Die niedrigen Handelsvolumen sind ein typisches Phänomen zwischen den Jahren. Allerdings könnte dies auch zu stärkeren Kursschwankungen führen, wenn unerwartete Nachrichten auftauchen.
Das ist ein guter Punkt. Die geringe Liquidität kann tatsächlich die Volatilität erhöhen.