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US-Präsident Donald Trump hatte eine Elektroautoprämie von 7.500 Dollar abgeschafft. Zudem werden vom Republikaner die Emissionsregeln für Autos entschärft. Im Zuge der Verkaufsflaute von Elektroautos hatte bereits Ford im Dezember eine Abschreibung in Höhe von 19,5 Milliarden Dollar angekündigt, der Großteil davon ebenfalls im vierten Quartal.
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Unter anderem sei die Fabrik in Orion (Michigan) von der Produktion von Elektroantrieben auf Verbrenner-SUVs und -Pickups umgestellt worden, hieß es von General Motors zur Begründung für die Abschreibungen. Bereits im dritten Quartal hatte GM 1,6 Milliarden Dollar in Nordamerika abgeschrieben. In China belasteten GM nun im vierten Quartal der Umbau des dortigen Gemeinschaftsunternehmens sowie Rechtsstreitigkeiten./men
Quelle: dpa-AFX
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27 Kommentare
Nachdem GM im dritten Quartal bereits 1,6 Milliarden Dollar abgeschrieben hatte, verstärkt sich jetzt der negative Trend. Wächst die Gefahr, dass GM langfristig hinter die Konkurrenz gerät?
1,1 Milliarden Dollar Sonderkosten für den Umbau in China sind ein erheblicher Betrag. Welche konkreten Rechtsstreitigkeiten belasten GM dort, und wie hoch sind die erwarteten Kosten?
Die Tatsache, dass sowohl GM als auch Ford massive Abschreibungen vornehmen, lässt vermuten, dass die Nachfrage nach Elektroautos derzeit nicht mit den Erwartungen übereinstimmt.
Ford hat bereits im Dezember fast 20 Milliarden Dollar abgeschrieben. Dass GM nun ebenfalls Milliardenverluste verbucht, deutet auf eine branchenweite Krise im Elektroautosektor hin?
Die Entwicklung in den USA zeigt deutlich, wie politisch abhängig der Elektroautomarkt sein kann. Welche Auswirkungen hat Trumps Politik langfristig auf die Branche?
Guter Punkt! Die Unsicherheit über zukünftige Regularien erschwert die langfristige Planung für Automobilhersteller erheblich.
Ich frage mich, ob GM die langfristigen Auswirkungen der Entscheidung, die Elektroautokapazitäten zu reduzieren, vollständig berücksichtigt hat.
Die Situation bei GM erinnert stark an die Probleme bei Ford. Liegt es an der falschen Strategie oder an den unvorhergesehenen Herausforderungen des Elektroautomarktes?
Die Abschreibung von 6,0 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal auf Elektroautos ist enorm! Wie realistisch ist es, dass GM diese Verluste durch den Verkauf von Verbrenner-SUVs und -Pickups ausgleichen kann, besonders angesichts des Trends zur Elektrifizierung?
Die 1,6 Milliarden Dollar Abschreibung im dritten Quartal und die 6,0 Milliarden Dollar im vierten Quartal zeigen eine deutliche Verschlechterung der Situation für GM im Bereich Elektroautos.
Die Entscheidung, Elektroautokapazitäten zu senken, könnte dazu führen, dass GM den Anschluss an die Konkurrenz verliert, die weiterhin stark in die Elektrifizierung investiert.
Die Abschreibungen könnten sich negativ auf die Innovationskraft von GM auswirken. Werden die Investitionen in neue Technologien reduziert?
Die Abschreibung von 6,0 Milliarden Dollar im vierten Quartal wirkt sich stark auf die Bilanz aus. Wie wirkt sich das auf die zukünftige Kreditwürdigkeit des Unternehmens aus?
Das ist eine kritische Frage! Eine schwächere Bilanz könnte zu höheren Finanzierungskosten führen.
Die Kombination aus geringerer Nachfrage, auslaufenden Steueranreizen und gelockerten Emissionsbestimmungen ist eine ungünstige Konstellation für GM. Wie will der Konzern langfristig wachsen?
Die Sonderkosten von 1,1 Milliarden Dollar in China könnten ein Zeichen für größere strukturelle Probleme in diesem Markt sein. Gibt es Details zu den Rechtsstreitigkeiten?
Der Aktienkurs von GM verlor knapp zwei Prozent nach der Bekanntgabe. Ist dieser Rückgang angemessen, oder könnte die Situation noch schlimmer werden?
Ist die Abschreibung von 6 Milliarden Dollar vielleicht auch ein Signal an Investoren, dass GM die Erwartungen an den Elektroautosektor herunterschrauben muss?
Ich bin gespannt, wie GM auf die veränderten Marktbedingungen reagieren wird. Werden sie weiterhin in Elektroautos investieren, oder sich stärker auf Verbrenner konzentrieren?
Die Umstellung der Fabrik in Orion auf Verbrenner scheint ein Eingeständnis der aktuell geringen Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zu sein. Ist das eine kurzfristige Reaktion oder eine langfristige strategische Neuausrichtung?
Die gelockerten Emissionsregeln in den USA scheinen GM dazu veranlasst zu haben, von Elektroautos abzurücken. Finden sie das eine vernünftige Entscheidung oder eine verpasste Chance?
Es ist bemerkenswert, dass GM die Elektroautokapazitäten reduziert hat, nachdem Trump die Steueranreize abgeschafft hat. Zeigt das, wie entscheidend solche Förderungen für den Erfolg von Elektroautos sind?
Es ist beunruhigend zu sehen, wie die politische Landschaft die Automobilindustrie beeinflusst. Trump’s Entscheidungen scheinen GM zu zwingen, ihre Pläne zu überdenken.
Es ist interessant, dass GM gleichzeitig Verbrenner und Elektroautos produziert. Wie bewerten Sie das Risiko einer Kannibalisierung des eigenen Portfolios?
Die Nutzung der Orion-Fabrik für Verbrenner-SUVs und -Pickups könnte kurzfristig die Umsatzziele retten, aber das Ziel der CO2-Neutralität in Frage stellen.
Die Umstellung in Orion auf Verbrenner deutet darauf hin, dass GM kurzfristig auf bewährte Technologien setzt, um die Rentabilität zu sichern. Ist das ein kluger Schachzug?
Die Abschreibung von 6 Milliarden Dollar zeigt, dass auch große Konzerne wie GM Schwierigkeiten haben, mit der Komplexität und den Kosten der Elektroauto-Produktion umzugehen. Was bedeutet das für kleinere Hersteller?