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Mit dem jüngsten Beschluss der Federal Communications Commission dürfen neue Drohnen und zentrale Komponenten aus dem Ausland künftig nicht mehr importiert, vermarktet oder verkauft werden. Besonders betroffen sind der chinesische Marktführer DJI sowie der kleinere Wettbewerber Autel Robotics. Washington begründet den Schritt mit nationalen Sicherheitsrisiken. Für viele Anwender ist es ein Schock.
Sicherheitsargumente treffen auf die wirtschaftliche Realität
Das Verbot ist das Ergebnis einer jahrelangen politischen Auseinandersetzung. Bereits 2017 untersagte das US-Militär den Einsatz von DJI-Drohnen, später folgten Warnungen vor möglichem Datenabfluss und einer potenziellen Einflussnahme chinesischer Stellen. Das Pentagon stufte DJI sogar als chinesisches Militärunternehmen ein. Eine Klage des Konzerns gegen diese Einstufung blieb erfolglos.
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20 Kommentare
Die Begründung mit nationalen Sicherheitsrisiken ist verständlich, aber wird dadurch nicht ein riesiger Markt für amerikanische oder europäische Drohnenhersteller geschaffen?
Ich habe gehört, dass DJI einen erheblichen Marktanteil hat. Wird das Verbot die Preise für Drohnen in den USA in die Höhe treiben?
Als Hobby-Drohnenpilot bin ich enttäuscht. DJI-Drohnen waren oft die beste Wahl in Bezug auf Preis-Leistung und Funktionen.
Die USA scheinen ein Muster zu erkennen, bei dem chinesische Technologie als Bedrohung wahrgenommen wird. Ist das ein Zeichen für einen umfassenderen Handelskrieg?
Die Tatsache, dass das Verbot sowohl Import als auch Verkauf betrifft, deutet auf eine umfassende Strategie hin, um DJI vollständig vom US-Markt zu verdrängen.
Es ist ein interessanter Widerspruch: Einerseits wird die technologische Innovation gefördert, andererseits werden ausländische Unternehmen vom Markt ausgeschlossen. Wie passt das zusammen?
Die politische Auseinandersetzung, die zu diesem Verbot geführt hat, scheint langwierig zu sein. Gibt es Hoffnung auf eine diplomatische Lösung in der Zukunft?
Ich bin gespannt, wie sich dieses Verbot auf die Film- und Fotografiebranche auswirken wird, die oft auf DJI-Drohnen angewiesen ist.
Es wäre wichtig zu wissen, welche konkreten ‚zentralen Komponenten‘ von dem Importverbot betroffen sind, um die Auswirkungen besser einschätzen zu können.
Ein Verbot für zivile Nutzer klingt drastisch. Welche konkreten Datenabflüsse oder Einflussnahmen chinesischer Stellen haben die USA eigentlich festgestellt, um diesen Schritt zu rechtfertigen?
Ich frage mich, ob das Verbot von DJI und Autel Robotics einen Dominoeffekt auf andere chinesische Technologieunternehmen haben wird, die in den USA aktiv sind.
Die Klage von DJI gegen die Einstufung als Militärunternehmen war erfolglos – das zeigt, wie fest die US-Regierung von ihrer Position überzeugt ist.
Ich finde es gut, dass die USA ihre nationale Sicherheit ernst nehmen, aber es sollte auch eine faire Wettbewerbsumgebung für alle Unternehmen geben.
Es ist bemerkenswert, dass das Verbot bereits 2017 im US-Militär begann, bevor es auf zivile Nutzer ausgeweitet wurde – zeigt das, wie lange diese Bedenken schon bestehen?
Das deutet auf eine schrittweise Eskalation der Sicherheitsbedenken hin, die sich über Jahre entwickelt hat.
Die Tatsache, dass DJI vom Pentagon als chinesisches Militärunternehmen eingestuft wurde, ist ein starkes Signal, aber wie substanziell sind die Beweise für diese Behauptung wirklich?
Die Entscheidung der FCC betrifft nicht nur DJI und Autel Robotics, sondern auch alle, die ihre Produkte nutzen. Welche Alternativen gibt es für die Anwender?
Ich bin besorgt über die Auswirkungen auf die Forschung und Entwicklung im Bereich der Drohnentechnologie. Werden Innovationen dadurch behindert?
Das ist ein berechtigter Punkt. Ein geschlossener Markt könnte den Wettbewerb und somit die Innovation verlangsamen.
Die Einstufung als ‚chinesisches Militärunternehmen‘ ist eine schwere Anschuldigung. Wurden unabhängige Prüfungen durchgeführt, um diese Behauptung zu verifizieren?