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Der Starinvestor Warren Buffett gehört zu den reichsten Menschen der Welt. Doch auch Milliardäre haben mal klein angefangen.
Warren Buffett hat sich durch Investitionen in Unternehmen ein milliardenschweres Imperium aufgebaut. Der Erfolg kam nicht von ungefähr, schon in jungen Jahren nahm sich das Orakel von Omaha vor, später Millionen zu verdienen. Um sein Ziel zu erreichen, probierte sich der junge Buffett mit einer Reihe von Geschäftsideen aus – teils mit durchwachsenem Erfolg. Doch eine Idee erwies sich als „das beste Geschäft, in dem ich je war“, erzählte der Starinvestor kürzlich.
Mit 25 Dollar zum Flipper-Imperium
Beim Besuch eines Süßwarenladens, den Buffett gemeinsam mit seinem ebenfalls milliardenschweren Freund Bill Gates unternahm, wurde der 93-Jährige nostalgisch. Wie er in einem Video, das Gates auf seinem Blog veröffentlichte, erzählte, habe er ein besonderes Verhältnis zu Flippern. „Ich behaupte, am Flipper ziemlich gut zu sein. 1946 habe ich eine Maschine für 25 Dollar gekauft und daraus ein kleines Imperium aufgebaut“, so Buffett. Seine Idee: Den Flipperautomaten in einem Friseurladen aufzustellen.
Buffett habe seinen Freund Don Danley ins Boot geholt, dessen Aufgabe es gewesen sei, die Maschine im Bedarfsfall zu warten und zu reparieren. Er selbst habe sich daneben um die Verhandlungen mit dem Friseur, Frank Erico, gekümmert. Wie „Business Insider“ berichtet, habe er diesen mit den Worten geködert: „Wir kommen im Auftrag von Wilsons Münzmaschinenfabrik, und wir haben einen Vorschlag von Mr. Wilson. Es ist kein Risiko für Sie. Lassen Sie uns diesen Flipper hinten aufstellen und Ihre Kunden können spielen, während sie warten. Und wir werden das Geld teilen.“
Auch wenn es Wilsons Münzmaschinenfabrik nicht gab – der Friseur zeigte sich von der Geschäftsidee überzeugt. Der Deal stand, das Geschäft wurde ein Erfolg – rund eine Woche später hatte das Duo genügend Geld verdient, um einen weiteren Flipperautomaten zu kaufen. Schon kurz darauf standen Flipper in verschiedensten Friseursalons in ganz Washington DC und Buffett konnte sein Geschäft verkaufen: Mit einer Investition von 25 Dollar erzielte der heute milliardenschwere Investor als Teenager einen Gewinn von 1.000 Dollar.
Es sei das beste Geschäft gewesen, in dem er je war, so Buffett gegenüber Bill Gates. „Ich hatte schon sehr früh in meiner Karriere einen Höhepunkt erreicht“.
Geschäftsorientiert bereits als Kind
Die Flipper-Episode reiht sich ein in diverse Geschäfte, die Warren Buffett schon in jungen Jahren an den Start gebracht hat.
Im Alter von sechs Jahren kaufte er Coca-Cola-Flaschen im Sixpack für 25 Cent und verkaufte die Einzelflaschen für einen Preis von 5 Cent je Flasche direkt an der Haustüre weiter und machte so mit jedem Pack bereits 20 Prozent Gewinn. Zudem verkaufte er gebrauchte Golfbälle und trug Zeitungen aus. Mit elf Jahren kaufte er seine ersten Aktien: Drei Anteile des Versorgers Cities Service – der Grundstein für seine Karriere als legendärer Investor war gelegt.
Redaktion
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25 Kommentare
Die Geschichte mit dem Flipper erinnert daran, dass auch kleine, scheinbar unbedeutende Geschäfte den Grundstein für großen Erfolg legen können.
Die schnelle Expansion des Flipper-Geschäfts in Washington D.C. deutet darauf hin, dass Buffett auch ein gutes Auge für Markttrends hatte.
Ich finde es interessant, dass Buffett die Wartung der Flipperautomaten an Don Danley delegiert hat. Das zeigt, dass er frühzeitig erkannt hat, wie wichtig es ist, sich auf seine Stärken zu konzentrieren und Aufgaben auszulagern.
Ich bin skeptisch, ob man heutzutage mit einer solchen Geschäftsidee noch so erfolgreich sein könnte. Der Markt ist viel wettbewerbsintensiver und die Margen sind geringer.
Die Geschichte mit dem Friseur Frank Erico und der erfundenen Münzmaschinenfabrik ist genial. Buffett war schon früh ein Meister der Überzeugung und des Marketings.
Buffetts frühe Geschäfte, wie der Verkauf von Coca-Cola-Flaschen mit 20% Gewinn, zeigen, dass er schon als Kind ein ausgeprägtes Geschäftstalent hatte. Das ist wirklich beeindruckend.
Die Kombination aus Buffetts Verhandlungsgeschick und Danleys technischem Know-how war offenbar der Schlüssel zum Erfolg. Ein gutes Team ist also auch in jungen Jahren wichtig.
Ich frage mich, ob Buffett heute noch Flipperautomaten besitzt. Wäre eine schöne Ergänzung zu seiner Sammlung von Coca-Cola-Aktien.
Es ist bemerkenswert, wie Buffett die Bedürfnisse seiner Kunden erkannt hat – die Unterhaltung während der Wartezeit beim Friseur. Das ist ein wichtiger Aspekt erfolgreicher Geschäftsmodelle.
Es ist faszinierend, wie Buffett aus einer einfachen Idee wie dem Aufstellen von Flipperautomaten ein profitables Geschäft machen konnte. Das zeigt, dass Kreativität und Unternehmergeist gefragt sind.
Ich frage mich, ob der Erfolg mit den Flippern auch auf das Umfeld zurückzuführen ist – Washington D.C. in den 1940er Jahren muss ein guter Markt für solche Automaten gewesen sein. War die Konkurrenz gering?
Buffetts Aussage, dass er mit dem Flipper-Geschäft einen Höhepunkt erreicht habe, ist überraschend. Man würde erwarten, dass er seine späteren Investitionen in Unternehmen wie Coca-Cola oder Apple als größere Erfolge betrachtet.
Die Geschichte erinnert mich an meine eigene erste Geschäftsidee als Teenager, die leider nicht so erfolgreich war wie Buffetts Flipper-Imperium. Aber es ist gut zu wissen, dass auch die größten Investoren mal klein angefangen haben.
Die Tatsache, dass er das Flipper-Geschäft in Washington D.C. so schnell ausbauen konnte, deutet darauf hin, dass er auch ein gutes Netzwerk hatte. Wie hat er die anderen Friseursalons gefunden?
Die Tatsache, dass Buffett mit nur 25 Dollar und einem Flipperautomaten begann, ist wirklich bemerkenswert. Es zeigt, dass man nicht viel Kapital braucht, um erfolgreich zu sein, sondern eine gute Idee und Verhandlungsgeschick.
Die Geschichte zeigt, dass man nicht unbedingt eine formelle Ausbildung braucht, um erfolgreich zu sein. Buffett hat sich sein Wissen und seine Fähigkeiten autodidaktisch angeeignet.
Es ist bemerkenswert, wie Buffett aus einer einfachen Idee ein kleines Imperium aufgebaut hat. Das zeigt, dass Erfolg oft in der Einfachheit liegt.
Die Erfindung der „Wilson Münzmaschinenfabrik“ ist ein cleverer Schachzug gewesen, um das Vertrauen des Friseurs zu gewinnen. Buffett war schon früh ein Meister der psychologischen Kriegsführung.
Es ist interessant zu sehen, wie Buffett schon in jungen Jahren die Prinzipien des Unternehmertums verstanden hat: Risiko minimieren, Gewinn maximieren und ein gutes Produkt anbieten.
Die Tatsache, dass Buffett mit dem Flipper-Geschäft so viel Geld verdient hat, motiviert mich, auch eigene Geschäftsideen auszuprobieren. Vielleicht finde ich ja auch mein eigenes kleines Imperium!
Die 20% Gewinnmarge beim Verkauf der Coca-Cola-Flaschen ist ein gutes Beispiel für Buffetts frühes Verständnis von Wertschöpfung und Preisgestaltung.
1.000 Dollar Gewinn bei einer Investition von 25 Dollar – das ist eine Rendite von 4.000%! Das ist ein Maßstab, an dem sich moderne Investitionen messen lassen sollten, auch wenn die Zeiten anders sind.
Es ist faszinierend, dass Buffett diese Flipper-Geschäftsidee als seinen Karrierehöhepunkt bezeichnet. Bedeutet das, dass er danach nur noch Geschäfte gemacht hat, die nicht so viel Spaß bereiteten oder weniger profitabel waren?
Ich finde es inspirierend, dass Buffett auch mit Rückschlägen umgegangen ist, bevor er mit dem Flipper-Geschäft Erfolg hatte. Das zeigt, dass Ausdauer und Lernbereitschaft wichtig sind.
Die Erwähnung von Bill Gates im Zusammenhang mit dieser Anekdote ist passend. Beide haben bewiesen, dass man mit Innovation und harter Arbeit Großes erreichen kann.