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Drei Begriffe, die man kennen sollte
Es gibt verschiedene sachliche Gründe, warum Schrottaktien im Januar oft zu den Gewinnern zählen: Um Verluste steuerlich geltend machen zu können, verkaufen viele Anleger schlecht gelaufene Aktien im Dezember. Nur dann können die Verluste mit Gewinnen aus anderen Aktienverkäufen verrechnet werden und so die Steuerlast mindern. Der Fachbegriff für dieses Verhalten nennt sich Tax Loss Harvesting.
Da unter den schlecht gelaufenen Aktien qualitativ minderwertige Papiere in der Regel überrepräsentiert sind, gibt es bei diesen am Jahresende einen übermäßigen Verkaufsdruck. Im Januar wird dann allerdings gerade bei diesen Papieren oft wieder zugegriffen, weil Anleger doch noch auf eine Erholung spekulieren.
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17 Kommentare
Ich frage mich, ob die zunehmende Nutzung von automatisierten Handelssystemen den ‚Tax Loss Harvesting‘-Effekt verstärkt oder abschwächt.
Die Überrepräsentation qualitativ minderwertiger Papiere unter den Verlierern ist ein wichtiger Punkt. Bedeutet das, dass man diese Aktien generell meiden sollte, oder kann man sie gezielt für kurzfristige Gewinne nutzen?
Der Artikel konzentriert sich auf Januar. Gibt es ähnliche saisonale Effekte bei Schrottaktien zu anderen Zeiten des Jahres?
Die Idee, dass Anleger im Januar wieder zuschlagen, weil sie eine Erholung erwarten, ist nachvollziehbar. Aber ist das nicht ein klassisches Beispiel für ‚Hope Trading‘?
Die Strategie des ‚Tax Loss Harvesting‘ klingt nach einer Möglichkeit, das eigene Portfolio zu optimieren, aber profitieren davon wirklich nur die Anleger, oder auch die Unternehmen, deren Aktien wieder gekauft werden?
Wenn Anleger im Januar wieder ‚zugegriffen‘ werden, weil sie auf eine Erholung spekulieren, ist das dann nicht eher eine emotionale Reaktion als eine fundierte Analyse?
Es ist riskant, auf eine Erholung bei ‚Schrottaktien‘ zu spekulieren. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Erholung tatsächlich eintritt, und nicht nur eine kurzfristige Blase ist?
Der Artikel erklärt gut den Mechanismus hinter dem Kursanstieg von Schrottaktien im Januar. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass dies keine Garantie für zukünftige Gewinne ist.
Der Artikel deutet an, dass Anleger im Januar optimistisch sind. Gibt es Daten, die zeigen, wie sich die Stimmung der Anleger tatsächlich verändert?
Mich wundert, dass gerade qualitativ minderwertige Papiere so starkem Verkaufsdruck im Dezember ausgesetzt sind; deutet das nicht auf ein grundsätzliches Problem mit der Auswahl dieser Aktien hin?
Der Artikel erwähnt ‚Tax Loss Harvesting‘ als Grund für den Kursanstieg im Januar – ist dieser Effekt wirklich so stark, dass er regelmäßig zu Gewinnern unter den Schrottaktien führt?
Ich bin skeptisch, ob sich die Strategie, auf Schrottaktien zu setzen, langfristig auszahlt. Kurzfristige Gewinne sind möglich, aber das Risiko ist enorm.
Die Strategie klingt interessant, aber ich würde gerne mehr über die konkreten Risiken erfahren, bevor ich in Schrottaktien investiere.
Ist der ‚Tax Loss Harvesting‘-Effekt in anderen Märkten, beispielsweise in den USA, ähnlich ausgeprägt wie in Deutschland?
Ich habe in der Vergangenheit selbst Aktien im Dezember verkauft, um Verluste zu realisieren, und im Januar wieder zugekauft – der beschriebene Effekt scheint also tatsächlich zu existieren.
Wenn der ‚übermäßige Verkaufsdruck‘ im Dezember so stark ist, könnte man dann nicht versuchen, diese Aktien zu besonders günstigen Preisen zu kaufen, um im Januar zu profitieren?
Die Erwähnung von ‚qualitativ minderwertigen Papieren‘ ist wichtig. Welche Kriterien sollte man anwenden, um solche Aktien zu identifizieren und zu vermeiden?