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Seit 2023 führt der frühere Daimler-Manager den Münchner MDax-Konzern, dessen Chefposten nach dem Tod des dominanten Eigentümers Heinz Hermann Thiele lange als Schleudersitz galt. Anfang 2025 verlängerte der Aufsichtsrat um den früheren Infineon-Chef Reinhard Ploss den Vertrag des 58-Jährigen vorzeitig bis mindestens 2030 und setzte damit ein klares Zeichen für Kontinuität.
Deutschland aus asiatischer Perspektive
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16 Kommentare
Ein ‚Kurswechsel in Deutschland‘ aufgrund von Selbstzweifeln klingt nach einer umfassenden Analyse der Wirtschaftsstruktur. Ich würde gerne mehr darüber erfahren, welche Bereiche Seydel kritisiert.
Ich frage mich, welche konkreten Maßnahmen Herr Seydel sich für diesen ‚Kurswechsel in Deutschland‘ vorstellt. Nur zu kritisieren ist leicht, aber was sind seine Lösungsansätze?
Die Tatsache, dass Heinz Hermann Thiele eine so dominante Rolle innehatte, lässt vermuten, dass seine Nachfolge schwierig werden würde. Dass Seydel nun bis 2030 im Amt bleibt, zeigt jedoch, dass er sich etabliert hat.
Die Erwähnung von Reinhard Ploss als Aufsichtsratsvorsitzenden ist wichtig, da seine Erfahrung bei Infineon sicherlich eine Rolle bei der strategischen Ausrichtung von Knorr-Bremse spielen wird.
Ich finde es gut, dass jemand wie Seydel, mit seiner Erfahrung bei Daimler, die Notwendigkeit eines Umdenkens in der deutschen Wirtschaft anspricht. Dies ist ein Thema, das oft unter den Tisch fällt.
Es ist bemerkenswert, dass der Aufsichtsrat unter Reinhard Ploss den Vertrag von Jan-Henrik Seydel bis 2030 verlängert hat, nachdem der Posten des Knorr-Bremse-Chefs lange als instabil galt – das scheint wirklich ein Zeichen der Wertschätzung und des Vertrauens zu sein.
Jan-Henrik Seydel kommt ja aus der Daimler-Welt. Glaubt er, die deutsche Industrie leidet wirklich unter ‚zu viel Selbstzweifel‘, oder ist das eine natürliche Anpassung an veränderte globale Bedingungen?
Die Tatsache, dass der Chefposten bei Knorr-Bremse nach dem Tod von Heinz Hermann Thiele als ‚Schleudersitz‘ galt, wirft die Frage auf, inwieweit die starke Persönlichkeit Thieles den Erfolg des Unternehmens beeinflusste und ob es ohne ihn eine nachhaltige Strategie gibt.
Die frühe Vertragsverlängerung könnte auch ein strategischer Schritt sein, um wichtige Investoren zu beruhigen und langfristige Planungssicherheit zu gewährleisten, insbesondere in einem volatilien Marktumfeld.
Ein sehr guter Punkt. Gerade bei einem Unternehmen wie Knorr-Bremse, das stark von globalen Trends abhängig ist, ist eine solide Investorenbasis entscheidend.
Die frühzeitige Vertragsverlängerung bis 2030, gerade angesichts der Vergangenheit, ist mutig. Womöglich sieht der Aufsichtsrat in Seydel jemanden, der wirklich einen ‚Kurswechsel‘ vollziehen kann, wie er mahnt.
Es ist interessant, dass der Artikel die Verlängerung von Seydels Vertrag explizit als ‚klares Zeichen für Kontinuität‘ bezeichnet. Widerspricht das nicht dem Aufruf zu einem ‚Kurswechsel‘?
Ich bin gespannt, wie sich die Erfahrungen von Seydel aus dem Daimler-Umfeld auf die MDax-spezifischen Herausforderungen von Knorr-Bremse übertragen lassen. Sind die Denkweisen kompatibel?
Es ist auffällig, dass der Artikel nur sehr kurz ist und Seydels Kritik nicht weiter ausführt. Ich hoffe, der vollständige Artikel liefert mehr Substanz.
Da stimme ich zu. Ein ‚Kurswechsel‘ ist ein starkes Wort, da muss mehr dahinter stecken als nur eine allgemeine Mahnung.
Die Beschreibung des Knorr-Bremse-Chefpostens als ‚Schleudersitz‘ deutet auf interne Konflikte oder hohe Erwartungen hin. Hat sich das mit Seydel tatsächlich verändert, oder ist es nur eine vorübergehende Beruhigung?