Im Halbleiterausrüstungsgeschäft läuft es bei Jenoptik deutlich besser als erwartet. Starke Nachfrage in den OEM-Sparten und ein veränderter Produktmix hoben die Marge in den ersten neun Monaten auf rund 22 Prozent – gegenüber 17,5 Prozent im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
WKN A2NB60 · ISIN DE000A2NB601
Chart: XETRA, 3 Monate · Kursangabe im Text: Schlusskurs vom 21. Oktober 2026
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag nach vorläufigen Zahlen in den ersten neun Monaten bei knapp 180 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahreszeitraum noch 131,8 Millionen Euro waren. Die Marge von rund 22 Prozent will der Vorstand nun auch für das Gesamtjahr erreichen – bislang hatte er 20 bis 21 Prozent in Aussicht gestellt.
Das zählt für Aktionäre vor allem deshalb, weil die Anhebung nicht durch einen Einmaleffekt gestützt wird, sondern durch anhaltend hohe Auftragseingänge. In den ersten neun Monaten summierte sich der Auftragseingang nach vorläufigen Zahlen auf 1,1 Milliarden Euro, verglichen mit 777,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Der Konzernumsatz überschritt in den ersten neun Monaten die Marke von 800 Millionen Euro, nach 753,2 Millionen Euro im Vorjahr. An der Umsatzprognose für das Gesamtjahr änderte der Vorstand nichts: Das Wachstum soll weiterhin zwischen 5 und 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr liegen.
Die Aktie schloss am Tag der Mitteilung bei 40,30 Euro und legte damit gegenüber dem Vortagesschluss rund 12 Prozent zu.
Die vollständigen Zahlen für die ersten neun Monate will Jenoptik am 10. November 2026 veröffentlichen. Dann wird sich zeigen, ob die vorläufigen Werte Bestand haben.
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