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Trump 2025 der Faktor für die Märkte // Europäische Aktien im Fokus // Inflation stabilisiert sich
22.12.2025 –
Donald Trump hat Anleger 2025 auf Trab gehalten. Seine wichtigste wirtschaftspolitische Entscheidung war die Einführung neuer Zölle, deren Auswirkungen wir noch immer nicht vollständig kennen. Weil
die Weltwirtschaft dennoch stabil war, haben Anleger viel verdient. Jetzt könnte sich das Wachstum verlagern, etwa durch eine höhere Binnennachfrage in Europa, Japan und China. Entscheidend wird
aber sein, ob der zuletzt schwächere US-Arbeitsmarkt einen echten Abschwung signalisiert. Eines ist jedenfalls gewiss: Auch 2026 wird es Unruhe geben.
Inflation: In den Industrieländern scheint sich die Inflation bei 2% bis 3% einzupendeln. Manchen Notenbankern mag das nicht gefallen, halten sie doch am 2%-Ziel aus der Zeit vor
Corona fest. Aber niemand will die Inflation ernsthaft weiter drücken. An den Märkten ist man zuversichtlich: Die Break-even-Inflation von Linkern liegt zwischen 2,0% und 2,5% in den USA, bei etwa
2% im Euroraum und bei 3% in Großbritannien (hier gemessen am Einzelhandelspreisindex, was einer Verbraucherpreisinflation von etwa 2,5% entspricht). Man geht also davon aus, dass die Inflation im
neuen Jahr noch etwas fällt, ohne dass die Zinsen erhöht werden müssten. Und selbst da, wo die Preisentwicklung weniger klar ist, sind Anleger optimistisch. Das gilt etwa für die USA, weil man die
Auswirkungen der Zölle noch nicht vollständig kennt.
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25 Kommentare
Die Aussage, dass 2026 ebenfalls unruhig werden könnte, ist wenig überraschend. Welche geopolitischen Faktoren könnten die Märkte zusätzlich belasten?
Die Break-even-Inflation in Großbritannien von 3% ist deutlich höher als in den USA oder im Euroraum. Was sind die Gründe dafür?
Die Zölle sind ein zentraler Punkt. Könnte eine Eskalation des Handelskonflikts die bisherige Stabilität der Weltwirtschaft doch noch gefährden?
Die Inflationserwartungen von 2-3% in den Industrieländern scheinen sich zu bestätigen, aber die Hartnäckigkeit der Notenbanken am 2%-Ziel könnte zu unnötigen Risiken führen, oder?
Die Analyse von Chris Iggo legt nahe, dass die Märkte bereits eine gewisse Anpassung an die neuen Rahmenbedingungen vorgenommen haben. Stimmen Sie dem zu?
Die Tatsache, dass Anleger optimistisch bleiben, obwohl die Auswirkungen der Zölle unklar sind, deutet auf eine hohe Risikobereitschaft hin. Ist das nachhaltig?
Die Aussage, dass die Weltwirtschaft trotz der neuen Zölle stabil blieb, überrascht mich etwas – welche Sektoren haben besonders gut abgeschnitten, um diese Stabilität zu gewährleisten?
Die Diskrepanz zwischen dem 2%-Inflationsziel und der aktuellen Realität von 2-3% scheint für einige Notenbanken ein Problem darzustellen. Wie lange wird diese Spannung noch anhalten?
Die Tatsache, dass niemand die Inflation ernsthaft weiter drücken will, deutet auf eine Akzeptanz des aktuellen Niveaus hin. Ist das ein Zeichen für eine veränderte geldpolitische Philosophie?
Die Prognose für 2026 klingt nach einem weiteren Jahr der Herausforderungen. Welche Anlagestrategien empfiehlt AXA IM für diese Zeit?
Ich habe gelesen, dass sie eine Diversifizierung über verschiedene Anlageklassen und Regionen empfehlen, um das Risiko zu streuen.
Ich frage mich, ob die höhere Binnennachfrage in Europa, Japan und China tatsächlich ausreicht, um den potenziellen Rückgang in den USA zu kompensieren. Gibt es hierzu bereits Studien?
Es ist bemerkenswert, dass selbst bei unklaren Auswirkungen der Zölle in den USA der Optimismus überwiegt. Liegt das an einer gewissen Hoffnung auf politische Veränderungen?
Die Stabilisierung der Inflation bei 2-3% ist zwar positiv, aber könnte diese Entwicklung auch zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums führen?
Die Erwähnung des US-Arbeitsmarktes als potenzielles Frühwarnzeichen für einen Abschwung ist wichtig. Welche spezifischen Kennzahlen sollten wir dabei besonders beobachten?
Die Break-even-Inflation von 2,0-2,5% in den USA ist interessant, aber wie zuverlässig ist dieser Indikator angesichts der ungewissen Auswirkungen der Zölle?
Die Fokussierung auf europäische Aktien erscheint strategisch klug, wenn man die erwartete Verschiebung des Wachstums berücksichtigt. Welche Branchen sind hier besonders vielversprechend?
Die Fokussierung auf die Entwicklung des US-Arbeitsmarktes ist nachvollziehbar. Ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit könnte ein starkes Signal für einen bevorstehenden Abschwung sein.
Die Zuversicht der Märkte in Bezug auf die USA trotz der Zölle ist interessant. Ist das eine rationale Einschätzung oder eher ein Ausdruck von ‚Animal Spirits‘?
Die Erwähnung der Auswirkungen der Zölle auf die US-Wirtschaft ist entscheidend. Welche Unternehmen und Sektoren sind am stärksten betroffen?
Gute Frage! Besonders betroffen scheinen Unternehmen zu sein, die stark von Importen abhängig sind oder in exportorientierten Branchen tätig sind.
Ich bin gespannt, ob der schwächere US-Arbeitsmarkt tatsächlich einen Abschwung signalisiert, oder ob es sich nur um eine vorübergehende Korrektur handelt.
Die Erwähnung des Einzelhandelspreisindex in Großbritannien im Zusammenhang mit der Inflation ist hilfreich, um die unterschiedlichen Messmethoden zu verstehen.
Die erwartete Verschiebung des Wachstums hin zu Europa, Japan und China klingt plausibel, aber wird die europäische Wirtschaft stark genug sein, um einen möglichen Rückgang in den USA auszugleichen?
Wenn die Inflation im Euroraum bei etwa 2% liegt und die Break-even-Inflation ebenfalls, bedeutet das, dass die Märkte die Geldpolitik der EZB für angemessen halten?