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Analyst Edward Hockin von der US-Bank JPMorgan lobte den Aktienrückkauf, in dem er eine sinnvolle Verwendung der verfügbaren Bilanzmittel sieht. Ranulf Orr von der Citigroup sieht darin angesichts der niedrigen Bewertung ein Indiz dafür, dass das Management die Interessen der Anleger im Blick hat. Vorgesehen ist im Volumen von bis zu 400 Millionen Euro. Laut Virginie Boucher-Ferte von der Deutschen Bank spiegelt dies die Zuversicht des Unternehmens wider, dass die größten geschäftlichen Herausforderungen weitgehend bewältigt sind.
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Den Verkauf des Geschäfts mit Terpenen wertet Citigroup-Fachmann Orr positiv, da einige Investoren bislang daran gezweifelt hätten, dass das Management dafür einen Käufer finden könne. Damit werde ein kapitalintensiver und zyklischer Geschäftsbereich aus dem Portfolio entfernt. Die Gespräche seien fortgeschritten, hatte Symrise am Vorabend nach Börsenschluss mitgeteilt. Thomas Schulte-Vorwick vom Bankhaus Metzler glaubt, dass die Veräußerung das Umsatzwachstum und die Margenstruktur des Konzerns verbessert.
Die Deutsche-Bank-Expertin Boucher-Ferte sieht Symrise an einem Wendepunkt nach der Abwertung der Aktien, die 2025 der mit einem Jahresminus von rund einem Drittel der schwächste Dax-Wert waren./tih/mis/stk
Quelle: dpa-AFX
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15 Kommentare
Ich frage mich, ob der Kursanstieg von über sieben Prozent im Xetra-Handel eine Überreaktion des Marktes ist, oder ob er tatsächlich die zukünftige Entwicklung von Symrise widerspiegelt. Die Nachhaltigkeit ist hier entscheidend.
Die Tatsache, dass die Gespräche über den Terpenen-Verkauf ‚fortgeschritten‘ sind, ist beruhigend. Wie lange wird es aber noch dauern, bis der Deal tatsächlich abgeschlossen ist und die positiven Effekte sichtbar werden?
Der Artikel erwähnt, dass Symrise 2025 der schwächste Dax-Wert war. Welche spezifischen Faktoren haben zu dieser schlechten Performance geführt und wie will das Unternehmen diese in Zukunft vermeiden?
Dass Citigroup-Analyst Orr den Verkauf des Terpenen-Geschäfts positiv bewertet, weil man befürchtet hatte, kein Käufer sei zu finden, ist ein wichtiger Punkt. Es zeigt, dass das Management doch erfolgreich agiert hat.
Ein Umsatzwachstum und verbesserte Margen durch die Veräußerung, wie Schulte-Vorwick prognostiziert, klingt vielversprechend. Gibt es konkrete Zahlen oder Szenarien, die diese Erwartungen untermauern?
Es ist gut zu hören, dass Symrise zuversichtlich ist, die Herausforderungen zu meistern, aber diese Zuversicht muss sich in konkreten Maßnahmen und Ergebnissen zeigen. Ich bleibe skeptisch, bis ich mehr sehe.
Die Erholung der Symrise-Aktie nach dem Tief im Dezember ist bemerkenswert, aber der fehlende Sprung über die 100-Tage-Linie deutet auf anhaltende Vorsicht hin. Wird der Verkauf des Terpenen-Geschäfts tatsächlich den nötigen Schub geben?
Als Anleger, der 2025 Verluste mit Symrise hatte, bin ich gespannt, ob diese Maßnahmen tatsächlich zu einer Trendwende führen. Ein Minus von rund einem Drittel im Jahr ist natürlich schmerzhaft.
Ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 400 Millionen Euro ist ein starkes Signal, wie JPMorgan-Analyst Hockin betont. Allerdings stellt sich die Frage, ob dies nicht auch Investitionen in Forschung und Entwicklung hätte sein sollen.
Die Aussage von Boucher-Ferte von der Deutschen Bank, dass Symrise an einem Wendepunkt steht, klingt optimistisch. Aber was genau sind die ‚größten geschäftlichen Herausforderungen‘, die jetzt ‚weitgehend bewältigt‘ sein sollen?
Die Verwendung der Bilanzmittel für den Aktienrückkauf wird von Hockin als sinnvoll erachtet. Wäre es nicht sinnvoller gewesen, diese Mittel in neue Technologien oder Märkte zu investieren?
Die Kombination aus Geschäftsverkauf und Aktienrückkauf ist eine interessante Strategie. Wie wird sich diese auf die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Symrise auswirken?
Die Aussage von Orr, dass das Management die Interessen der Anleger im Blick hat, ist zwar positiv, aber letztendlich müssen die Ergebnisse sprechen. Ich erwarte eine klare Verbesserung der Kennzahlen.
Ich finde es gut, dass Symrise ein kapitalintensives Geschäft wie Terpenen abstoßen will, da dies die Margen verbessern könnte, wie Metzler-Experte Schulte-Vorwick sagt. Das könnte sich positiv auf die langfristige Rentabilität auswirken.
Der Fokus auf den Verkauf des Terpenen-Geschäfts ist verständlich, da es sich um einen zyklischen Bereich handelt. Aber wie sieht es mit der Diversifizierung des Portfolios aus, um zukünftige Schwankungen abzufedern?