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Mit einem 11,6-Milliarden-Dollar-Kauf von Globalstar will Amazon Elon Musks Starlink im Satellitenmarkt herausfordern. Der Einstieg in die direkte Satellitenkommunikation könnte das Geschäft des E-Commerce-Riesen grundlegend verändern.
Amazon hat am Dienstag die Übernahme des Satellitenbetreibers Globalstar für 11,6 Milliarden US-Dollar angekündigt und plant, ab 2028 eine Direktverbindung von Satelliten zu Mobilgeräten anzubieten.
Mit diesem Schritt erhält Amazon Zugang zu wichtigen Funkfrequenzlizenzen und positioniert sich als ernstzunehmender Konkurrent von Elon Musks Starlink, das bereits zehn Millionen Nutzer weltweit bedient.
Globalstar-Aktie legt nach der Ankündigung um 9,6 Prozent zu
Die Akquisition markiert einen strategischen Vorstoß, um neue Wachstumsfelder jenseits des Kerngeschäfts mit E-Commerce und Cloud-Services zu erschließen.
Amazon bietet den Globalstar-Aktionären entweder 90 US-Dollar je Aktie in bar oder 0,32 Amazon-Aktien pro Globalstar-Anteil – ein Aufschlag von fast 117 Prozent auf den Kurs vor Bekanntwerden der Verkaufspläne.
Die Globalstar-Aktie legte nach der Ankündigung um 9,6 Prozent auf 79,91 US-Dollar zu, während Amazon um 3,8 Prozent auf 249,02 US-Dollar stieg.
Der Deal unterstreicht das wachsende Interesse großer Tech-Konzerne am boomenden Satellitenkommunikationsmarkt, der in den kommenden Jahren ein Volumen von 200 Milliarden US-Dollar erreichen könnte.
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Mit dem Einstieg in die direkte Satellitenkommunikation will Amazon insbesondere in Regionen ohne zuverlässige Mobilfunkinfrastruktur punkten. Panos Panay, Senior Vice President für Geräte und Services bei Amazon, verspricht Kunden schnellere und zuverlässigere Verbindungen, unabhängig vom Standort.
Technische Analyse der Amazon-Aktie von index-radar.de
HotStocks von index-radar.de
Der Online-Handelsgigant hat in den vergangenen 12 Monaten eine eindrucksvolle Aufholjagd hingelegt, die von abrupten Richtungswechseln geprägt war. Nach einem furiosen Start und einem kräftigen Schub im April 2025 folgten mehrere Korrekturen, doch ab Anfang April 2026 beschleunigte sich die Dynamik wieder deutlich – der aktuelle Kurs von 248,67 US-Dollar markiert ein neues Hoch und lässt den Nasdaq 100 trotz minimaler Underperformance fast auf Augenhöhe zurück. Unsere Daten belegen, dass Amazon mit einer Jahresrendite von 36,54 Prozent knapp hinter dem Index liegt, sich aber mit bemerkenswerter Widerstandskraft behauptet.

HotStocks von index-radar.de
Der E-Commerce-Riese zeigt sich als temperamentvoller Marktakteur: Die Volatilität liegt mit 31,58 Prozent weit über dem Index, was auf eine gewisse Nervosität hindeutet. Ein maximaler Drawdown von 21,74 Prozent zeugt von kräftigen Rücksetzern, die jedoch in vergleichsweise kurzer Zeit von 70 Tagen ausgebügelt wurden – der Nasdaq 100 brauchte für seine Erholung deutlich länger. Wer hier ein ruhiges Fahrwasser sucht, wird enttäuscht, doch die Aktie bleibt stets in Bewegung.
Das Original zu diesem Beitrag „Amazon greift Starlink mit Milliarden-Deal für Globalstar an“ stammt von Index Radar.
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6 Kommentare
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Good point. Watching closely.
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