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Rheinmetall zählt laut Morningstar zu den am stärksten unterbewerteten deutschen Aktien und erhält ein seltenes 5-Sterne-Rating. Die Analysten sehen dank optimistischer Cashflow-Prognosen und struktureller Verbesserungen erhebliches Aufwärtspotenzial.
Die Ratingagentur Morningstar hebt ihre Bewertung für Rheinmetall deutlich an und stuft das Unternehmen weiterhin mit dem begehrten 5-Sterne-Rating ein. Neben Symrise, SAP, Siemens Healthineers, Beiersdorf, Fresenius Medical Care und Zalando zählt Rheinmetall damit zu den wenigen deutschen 5-Sterne-Aktien, die laut Morningstar erhebliches Wertsteigerungspotenzial bieten.
Morningstar-Analystin Loredana Muharremi hebt besonders den breiten Wettbewerbsvorteil Rheinmetalls hervor und sieht die Aktie als deutlich unterbewertet.
Die Fair-Value-Schätzung wurde von 2.220 auf 2.380 Euro angehoben, was auf verbesserte Annahmen beim künftigen Cashflow zurückzuführen ist. Grund dafür ist unter anderem die Umstellung der deutschen Verteidigungsaufträge von Rahmen- auf Festverträge.
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Zusätzlich erwartet Morningstar Effizienzverbesserungen bei den Investitionen von Rheinmetall, die zu niedrigeren künftigen Ausgaben führen dürften. Diese strukturellen Verbesserungen stärken die fundamentale Bewertung des Rüstungskonzerns nachhaltig.
HotStocks von index-radar.de
Der Rüstungskonzern hat in den letzten 12 Monaten ein Wechselbad der Gefühle inszeniert: Nach einem furiosen Start mit einer Rallye auf über 1800 Euro im Frühsommer 2025 folgte eine Serie abrupter Richtungswechsel, die den Kurs immer wieder auf neue Tiefpunkte drückten. Besonders markant war der scharfe Absturz im Herbst, als der Kurs binnen weniger Wochen um mehr als 22 Prozent einbrach – ein klares Signal für einen übergeordneten Abwärtstrend, der bis ins Frühjahr 2026 anhielt. Mit einem aktuellen Kurs von 1507 Euro bleibt der Düsseldorfer Konzern deutlich hinter dem DAX zurück und liefert auf Jahressicht eine enttäuschende Underperformance von fast 11 Prozent.
Aus technischer Sicht steht die Aktie aktuell unter ihrer 200-Tage-Linie, die bei 1699 Euro verläuft – ein Abstand von rund 11 Prozent nach unten, der die Schwächephase untermauert. Die Durchschnittslinie selbst zeigt nach unten und hat in den vergangenen Monaten einen klaren Abwärtstrend eingeschlagen. Unsere Daten belegen, dass der Kurs in den letzten Wochen vergeblich versucht hat, wieder an diese Marke heranzukommen, doch der Verkaufsdruck bleibt spürbar.
Für die kommenden vier Wochen erwarten unsere Modelle eine Seitwärtsbewegung mit leichter Tendenz nach oben; der Kurs dürfte sich im Bereich zwischen 1390 und 1707 Euro einpendeln. Die Prognose sieht einen möglichen Anstieg von knapp 3 Prozent, doch der Korridor bleibt breit und lässt Raum für erneute Rücksetzer. Wer kurzfristig auf eine schnelle Trendwende hofft, sollte die aktuelle Schwächephase nüchtern einkalkulieren.

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Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.
Von index-radar.de
Das Original zu diesem Beitrag „Rheinmetall: Warum die Aktie trotz eines 5-Sterne-Ratings unterbewertet ist – fairer Wert bei 2.380 Euro“ stammt von Index Radar.
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5 Kommentare
Interesting update on Analyst: Trotz 5-Sterne-Rating ist Rheinmetall unterbewertet. Looking forward to seeing how this develops.
Solid analysis. Will be watching this space.
Great insights on News. Thanks for sharing!
I’ve been following this closely. Good to see the latest updates.
This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.