Nebenwerte
Die Carlyle Group hat ein Aktienpaket an der KAP AG an die Frankfurter Beteiligungsgesellschaft Tempus Capital veräußert – behält aber nach eigenen Angaben ein wirtschaftliches Interesse an den verkauften Aktien.
Der BVB schloss das Geschäftsjahr 2025/2026 mit einem Fehlbetrag von 21,7 Millionen Euro ab – nach einem Überschuss von 6,5 Millionen Euro im Vorjahr. Die Hauptversammlung erhält keinen Dividendenvorschlag.
RWE hält nun rund 55 Prozent der indirekten Anteile an Amprion und stellt bis 2031 rund 6,5 Milliarden Euro Eigenkapital bereit. Das deckt mehr als die Hälfte des geplanten Bedarfs für das Investitionsprogramm ab.
Rund 60 Prozent seines Konzernumsatzes macht Fielmann in Deutschland – und genau dort kaufen die Kunden gerade nicht. Der Vorstand hat die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten angepasst.
Der Kölner Immobilienentwickler Pandion AG hat Insolvenzantrag gestellt – für die Muttergesellschaft und fünf Tochtergesellschaften zugleich. Intensive Restrukturierungsbemühungen scheiterten daran, dass ein wesentlicher Finanzierungsbaustein wegfiel.
Fast alle abstimmenden Gläubiger der Reinstated 2026 Senior Notes stimmten für eine Änderung der Anleihebedingungen. Accentro will die entsprechenden Anpassungen bei drei weiteren Anleihen bis Mitte September abschließen.
Die SOLIDMIND Group GmbH und die Lean Labs Pharma GmbH wollen Insolvenzanträge beim Amtsgericht Münster stellen. Beide Gesellschaften leiden unter erheblichen Umsatzrückgängen im CBD- und Hanfgeschäft sowie anhaltender rechtlicher Unsicherheit.
Die VIB Vermögen AG und ihre Muttergesellschaft Branicks haben mit Gläubigergruppen Vereinbarungen zur Restrukturierung von Anleihe- und Schuldscheinverbindlichkeiten unterzeichnet. Für VIB ist dabei eine Überbrückungsfinanzierung von 60 Millionen Euro zugesagt, die zunächst fällige Schuldscheindarlehen ablösen soll.
Eine Anleihe über 400 Millionen Euro läuft im September 2026 aus – und Branicks hat keine klassische Rückzahlung, sondern einen Umbau der gesamten Schuldenstruktur vereinbart. Gläubiger, die mehr als 60 Prozent der Anleihe halten, haben eine Stillhaltevereinbarung unterzeichnet.
Der Salzgitter-Konzern hat das erste Halbjahr 2026 mit einem Ergebnis vor Steuern von rund 258 Millionen Euro abgeschlossen – nach einem Verlust von 84 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Jahresprognose wurde daraufhin spürbar angehoben.
Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft kündigt ihre laufende Anleihe zum 13. August 2026 – rund zwei Jahre vor dem planmäßigen Ende der Laufzeit 2028.
