In deutschen Pflegeeinrichtungen vergehen oft Tage, bis ein Arzt vor Ort ist. CubeDoc SE setzt dagegen auf stationäre Geräte, die Diagnostik und Telemedizin direkt im Haus ermöglichen.
Ab sofort sind solche Gesundheitswürfel in vier weiteren Einrichtungen aktiv: der Seniorenresidenz Hanseanum in Krefeld, dem Schwarzwaldwohnstift und dem Veronikaheim in Bühl, dem Wohnstift in Lenting sowie dem betreuten Wohnen in Postbauer-Heng. Zusammen erreichen die neuen Standorte mehr als 530 Bewohner. Für die Aktionäre des im Düsseldorfer Freiverkehr notierten Unternehmens ist vor allem relevant, ob sich das Geschäftsmodell über den ersten Piloten hinaus skalieren lässt – die Ausweitung von einem auf fünf Standorte gibt zumindest erste Belege dafür.
Die Geräte kombinieren Vor-Ort-Diagnostik mit telemedizinischen Sprechstunden. Untersuchungen sind ohne vorherige Terminvergabe möglich; KI unterstützt die Datenauswertung, ersetzt aber nach Unternehmensangaben nicht den Arzt-Patienten-Kontakt. Auch die laufende Beobachtung chronischer Erkrankungen soll so einfacher werden.
Basis für die aktuelle Ausweitung ist der Betrieb im Park-Wohnstift Bad Kissingen, der seit Mai 2026 läuft. Der erste externe Standort diente als Referenz für den nun gestarteten weiteren Roll-out.
In den kommenden Wochen plant CubeDoc SE weitere Installationen in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen. Parallel bereitet das Unternehmen den Einsatz in Apotheken vor und entwickelt mit dem sogenannten CubeDoc-Cockpit ein Angebot für medizinische Einrichtungen, das auf digitale Vernetzung von Patientenversorgung zielt. Wie schnell diese Ausweitung in konkrete Verträge mündet, ließ die Mitteilung offen.
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