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Obwohl die Nutzung von KI-Chatbots wie ChatGPT kinderleicht erscheint, gibt es eine Reihe von Dingen, die man beachten sollte, um möglichst präzise Antworten zu erhalten. Im Folgenden werden ein paar Tipps vorgestellt.
Jeder fünfte Büroangestellte benutzt KI regelmäßig
Die Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) ist für viele Menschen bereits zum Alltag geworden. Laut einer Microsoft-Umfrage nutzen bereits 21,5 Prozent der Büroangestellten in deutschen Unternehmen mindestens täglich oder wöchentlich KI bei ihrer Arbeit. Bei sogenannten „Blue Collar“-Tätigkeiten, wie beispielsweise Produktion und Wartung, liegt diese Quote jedoch nur bei zwölf Prozent. Besonders im Bereich des Zeitmanagements und der Produktivität scheint KI den Büroangestellten große Vorteile zu verschaffen: 24,5 Prozent der befragten Büroangestellten gaben in der Umfrage an, durch KI ein verbessertes Zeitmanagement zu schaffen und 23,8 Prozent berichteten von einer positiven Auswirkung auf ihre Produktivität.
Klare Anweisungen und Kontext
Wie bei anderen PC-Anwendungen dürften diejenigen am meisten von der Technologie profitieren, die sie am geschicktesten und effizientesten nutzen können. In einem Artikel der NZZ wird erläutert, dass es hilfreich sein könne, dem Chatbot klare Anweisungen zu geben. Es helfe demnach, dem Chatbot „eindeutige und vollständige Anweisungen zu geben“. Wie auch in der realen Welt kann es also helfen, klare Anweisungen zu geben, anstatt mit uneindeutigen Aussagen für Unsicherheit zu sorgen. Wenn ChatGPT einen Text erstellen soll, könnten Informationen zum Publikum, zum gewünschten Stil und zur gewünschten Länge sehr nützlich sein. Verneinungen hingegen könnten den Chatbot hingegen verwirren und das Risiko falscher Antworten erhöhen.
Wie Business Insider in dem Artikel weiter ausführt, ist eine weitere Methode, den entsprechenden Kontext der Frage besser zu erläutern. GPT-Prompts sollten so viele Hintergrundinformationen wie möglich enthalten, damit der Chatbot präziser antworten kann. „Je spezifischer, desto besser“, betont Business Insider.
Schritt-für-Schritt Vorgehen
Eine weitere Methode, um für bessere Antworten zu sorgen, besteht darin, dem Chatbot vorzugeben, dass er Schritt für Schritt vorgehen und zuerst einen Plan erstellen soll, bevor er diesen ausführt. Diese Methode, bekannt als „Chain-of-Thought Prompting“, wurde auch wissenschaftlich untersucht. In einer Studie der Cornell University wurde festgestellt, dass die Erstellung einer Gedankenkette mit mehreren Schritten „die Leistung bei einer Reihe von arithmetischen Aufgaben, Aufgaben des gesunden Menschenverstands und Aufgaben des symbolischen Denkens verbessert“.
Rollenzuweisungen erhöhen Präzision
Die Zuweisung einer bestimmten Rolle könne laut der NZZ ebenfalls dabei helfen, die Antworten zu verbessern. Ein Prompt könnte zum Beispiel lauten: „Stell dir vor, du bist ein Professor“. Da der Chatbot möglicherweise aktiv darauf programmiert wird, sich wie bestimmte Persönlichkeiten zu verhalten, könnte ein solcher Prompt dafür sorgen, dass ChatGPT präzisere Antworten liefert, die der gewünschten Information entsprechen. Diese Ansicht teilt auch Jason Gulya, der KI-Ratsvorsitzende am Berkley College, wie Business Insider berichtet. Demnach funktioniert ChatGPT am besten, wenn ihm eine „Persona“ zugewiesen wird.
Redaktion
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25 Kommentare
Ich finde es gut, dass der Artikel nicht nur die Vorteile von ChatGPT hervorhebt, sondern auch auf potenzielle Probleme wie die Verwirrung durch Verneinungen hinweist.
Es wäre interessant zu wissen, welche konkreten Aufgaben die Büroangestellten mit KI erledigen, um ihr Zeitmanagement zu verbessern. Gibt es bestimmte Bereiche, in denen KI besonders effektiv ist?
Ich habe ChatGPT bisher hauptsächlich für das Schreiben von Texten genutzt. Die Hinweise zur Kontextualisierung und zur Angabe von Zielgruppe und Stil sind sehr hilfreich, um die Ergebnisse zu optimieren.
Die Betonung auf klare Anweisungen ist entscheidend. Ich habe festgestellt, dass ChatGPT oft ‚zwischen den Zeilen‘ liest und dadurch falsche Annahmen trifft.
Die NZZ-Erwähnung der Rollenzuweisung ist ein cleverer Ansatz. Ich werde versuchen, ChatGPT als Experten in verschiedenen Bereichen zu ‚verkleiden‘, um präzisere Antworten zu erhalten.
Die Studie der Cornell University, die die ‚Chain-of-Thought Prompting‘-Methode untersucht hat, ist ein starkes Argument für diese Vorgehensweise. Es ist gut, dass es auch wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit dieser Techniken gibt.
Ich bin gespannt, wie sich die KI-Nutzung in deutschen Unternehmen weiterentwickeln wird. Werden die 21,5 Prozent der täglichen Nutzer in Zukunft noch steigen?
Es ist logisch, dass klare Anweisungen bei ChatGPT zu besseren Ergebnissen führen, ähnlich wie bei jeder anderen Software. Die NZZ-Erwähnung, dass ‚eindeutige und vollständige Anweisungen‘ helfen, ist ein wichtiger Punkt, den viele Nutzer vielleicht übersehen.
Die ‚Chain-of-Thought Prompting‘-Methode erinnert mich an das Debugging von Code. Man muss den Prozess Schritt für Schritt durchgehen, um Fehler zu finden und zu beheben.
Die ‚Chain-of-Thought Prompting‘-Methode, die in der Cornell University Studie untersucht wurde, klingt vielversprechend. Ich werde das definitiv ausprobieren, um zu sehen, ob es meine Ergebnisse verbessert, besonders bei komplexeren Aufgaben.
Ich bin etwas skeptisch, ob die gesteigerte Produktivität von 23,8 Prozent bei Büroangestellten wirklich *nur* auf KI zurückzuführen ist. Könnten andere Faktoren, wie verbesserte Software allgemein, ebenfalls eine Rolle spielen?
Ich bin überzeugt, dass die KI-Nutzung in deutschen Unternehmen in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird, insbesondere wenn mehr Menschen lernen, wie man ChatGPT effektiv einsetzt.
24,5 Prozent der Büroangestellten berichten von verbessertem Zeitmanagement durch KI – das ist ein signifikanter Wert. Ich würde gerne wissen, welche konkreten KI-Tools sie dafür verwenden.
Die Möglichkeit, ChatGPT eine Rolle zuzuweisen, erinnert an eine Art ‚Method Acting‘ für KI. Es ist faszinierend, wie man durch die Definition eines Charakters die Qualität der Antworten beeinflussen kann.
Die ‚Chain-of-Thought Prompting‘-Methode klingt nach einer guten Möglichkeit, ChatGPT zu zwingen, seine Denkweise offenzulegen. Das könnte helfen, Fehler zu erkennen und zu korrigieren.
Die Tatsache, dass Verneinungen ChatGPT verwirren können, ist ein wichtiger Hinweis. Ich werde in Zukunft versuchen, meine Fragen positiver zu formulieren.
Die Aussage von Business Insider, dass ‚je spezifischer, desto besser‘ ist, trifft den Nagel auf den Kopf. Ich habe gelernt, dass vage Fragen oft zu vagen Antworten führen.
Die Betonung darauf, Verneinungen zu vermeiden, ist ein guter Tipp. Ich habe schon oft erlebt, dass ChatGPT bei negativen Formulierungen Schwierigkeiten hat und falsche Antworten liefert.
Ich frage mich, ob die Microsoft-Umfrage auch die Art der KI-Tools erfasst hat, die die Büroangestellten verwenden. Gibt es einen klaren Favoriten oder eine große Vielfalt an Anwendungen?
Die 23,8 Prozent Produktivitätssteigerung sind beeindruckend, aber ich frage mich, wie diese gemessen wurde. Welche Metriken wurden verwendet, um die Produktivität zu bewerten?
Die Zahl von 21,5 Prozent der Büroangestellten, die KI täglich oder wöchentlich nutzen, ist bemerkenswert hoch. Ich frage mich, ob diese Nutzung in bestimmten Branchen stärker ausgeprägt ist als in anderen und ob es Unterschiede bei der Art der KI-Anwendungen gibt.
Es ist interessant, dass die KI-Nutzung bei ‚Blue Collar‘-Tätigkeiten mit nur 12 Prozent deutlich geringer ist als bei Büroangestellten. Liegt das an fehlenden Anwendungen oder an einer geringeren Akzeptanz der Technologie in diesen Bereichen?
Die Idee, ChatGPT eine Rolle zuzuweisen, wie z.B. ‚Stell dir vor, du bist ein Professor‘, finde ich sehr kreativ. Das könnte die Qualität der Antworten deutlich erhöhen, indem es dem Chatbot einen spezifischen Rahmen gibt.
Es ist wichtig zu beachten, dass KI nicht für jeden gleichermaßen nützlich ist. Die unterschiedlichen Nutzungsquoten zwischen Büroangestellten und ‚Blue Collar‘-Tätigkeiten zeigen, dass die Anwendungsbereiche begrenzt sein können.
Die Unterscheidung zwischen Büroangestellten und ‚Blue Collar‘-Tätigkeiten bei der KI-Nutzung ist wichtig. Es zeigt, dass die Technologie nicht für alle gleichermaßen zugänglich oder relevant ist.